Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Heike und Andreas Timmler


Dezember 30, 2011

„Ehemänner und Väter“

…lautet der Titel des Buches von Derek Prince, das ich zurzeit im Rahmen meines Studiums bei der Team.F-Akademie lese. Jedem (Ehe-)Mann und Vater und allen Männern, die es mal werden wollen sowie allen geistlichen Leitern kann ich dieses Buch sehr empfehlen, denn es geht ganz klar auf die Aufgaben ein, die wir als Ehemänner und Väter haben. Dabei nimmt der Autor auch kein Blatt vor den Mund und bringt die biblischen Wahrheiten konkret auf den Punkt, ohne etwas zu beschönigen oder zu verweichlichen.

Wir haben tolle Aufgaben, die Gott uns als Männern zutraut und ich muss jedenfalls von mir sagen, dass ich diesen Aufgaben manchmal nicht gerecht werde. Heute morgen las ich z. B. folgendes:

„Kinder zu verwöhnen ist kein Liebesdienst, sondern vielfach nur Ausdruck von Faulheit. Es ist viel weniger anstrengend, Kinder zu verwöhnen, als sie zu disziplinieren. „

Natürlich liebe ich meine Kinder und tue ihnen Gutes, manchmal verwöhne ich sie vielleicht aber auch anstatt sie zu disziplinieren… eben weil ich zu faul bin und es für mich in dem Moment einfacher ist.  Der Autor schreibt in diesem Zusammenhang weiter:

„Die unglücklichsten Kinder sind diejenigen, die in ihrem Leben nie Disziplin erfahren; es sind auch die unsichersten, weil ein Kind Grenzen braucht, um sich sicher zu fühlen.“

Und spätestens da holt mich meine Faulheit dann wieder ein, denn meine heutige Faulheit macht meine Kinder in der Zukunft unglücklich und unsicher. Das möchte ich als Vater definitiv nicht!

Deswegen ist mein Wunsch und meine Bitte an Gott, dass  meine Vision für meine Familie, für meine Kinder über das Hier und Jetzt hinaus geht, hinaus aus dieser Welt und dieser Zeit hinein in das Ewige, in das, was in der Zukunft wert hat. Dasselbe wünsche ich mir auch für meine große Familie, die Gemeinde, dass mein und unser Blick weiter geht als das Hier und Jetzt. Über Abraham wird in Hebräer 11,10 gesagt:

„Er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“

Gott, bitte lass es bei mir bitte so sein, wie es bei Abraham war, dass ich das Zukünftige, das Ewige erwarte. Danke, dass DU der Baumeister und Schöpfer bist! Danke dass ich Dein Kind bin und danke, dass Du mir tolle Aufgaben als Mann und Vater zumutest.

Schreibe einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: