Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Heike und Andreas Timmler


Oktober 16, 2014

Die Frucht des Geistes

Manchmal, wenn ich mir mein Leben, mein Handeln, meine Gedanken oder meine Reaktionen ansehe, erschrecke ich mich selbst. Da ist dann leider manchmal nicht das zu finden, was die Bibel in Galater 5 mit „Frucht des Geistes“ bezeichnet, die durch diese Eigenschaften gekennzeichnet ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung.

Ich möchte, dass in meinem Leben mehr von dieser „Frucht des Geistes“ sichtbar wird. Ich möchte, dass Menschen in meinem Leben genau diese Eigenschaften entdecken. Aber ich weiss auch, dass ich das nicht von mir aus schaffen kann. Dazu brauche ich so sehr Gottes Hilfe. Was aber an mir liegt, ist eine Entscheidung zu treffen, dass der heilige Geist mich füllen darf. Ich möchte dem heiligen Geist erlauben, jeden Raum in mir einzunehmen, den er einnehmen möchte. Es liegt an mir, mich mit Gutem zu beschäftigen, nur Gutes in mein Herz zu lassen. Wenn mein Herz voller Wut ist, wird aus mir viel Wut hervorkommen. Wenn ich mein Herz mit Unzufriedenheit füttere, werde ich Unzufriedenheit nach außen strahlen. Wenn ich Lügen in meinem Leben zulasse, werde ich unglaubwürdig sein. Die Bibel sagt das in einem Bild sehr deutlich:

Wenn ein Baum gut ist, sind auch seine Früchte gut. Ist ein Baum jedoch schlecht, dann sind auch seine Früchte schlecht. An den Früchten erkennt man den Baum. (Matth. 12,33)

Wenn ich mein Herz aber mit Jesus fülle, dann wird Jesus hervorstrahlen. Welche Früchte sehen Menschen, mit denen ich Kontakt habe? Sehen sie Früchte, die auf Gott hinweisen? Erleben sie ein Stück Himmel, wenn sie Gemeinschaft mit mir haben? Oder sind sie froh, wenn sie genug Abstand zu mir haben?

Ich möchte mit meinem Leben auf Gott hinweisen, nicht durch viele fromme Worte, sondern durch Früchte, die nur Gott wachsen lassen kann. Was möchtest Du, dass man in Deinem Leben erkennt?

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