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Alltag |

Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Heike und Andreas Timmler


Juli 15, 2016

Meine Waffe gegen die Angst

Letzte Nacht hat es wieder einen schrecklichen, terroristischen Anschlag in Nizza gegeben, bei dem ein LKW durch Menschenmengen gefahren ist, die gerade den Nationalfeiertag auf den Straßen der Stadt gefeiert haben. Viele unschuldige Menschen, darunter auch Kinder sind dabei ums Leben gekommen. Waren es früher für uns Europäer ferne Orte in fernen Ländern, aus denen die Schreckensmeldungen kamen, so sind es heute Orte wie Nizza, Paris, Brüssel oder Istanbul, aus denen wir quasi live mit Informationen versorgt werden, die uns Angst machen können.

Der Terror ist für uns Europäer näher gekommen, das steht fest. Ziel der Terroristen ist es, Angst und Schrecken zu verbreiten und ja, dieses Ziel haben sie erreicht. Zugegeben: Auch ich laufe heute mit anderen Augen als früher durch die Welt, das Warten beim CheckIn am Flughafen ist nicht mehr so ganz entspannt wie früher, bei großen Menschenmengen kommt schonmal ein Gedanke „was wäre wenn“…

Aber wie kann ich mit der neuen Situation gut umgehen? Was sind meine Möglichkeiten als Christ, zum Einen dem Terror zu begegnen, zum Anderen, meiner Angst etwas entgegen zu setzen? Wenn ich mich von meiner Angst leiten lasse, dann hat Satan auch bei mir sein Ziel erreicht. Jesus sagt:

Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden. (Joh. 16,33)

Wenn Jesus diese Aussage macht, dass er die Welt (den Satan und auch seine Anhänger) überwunden hat, dann stehen wir als Christen doch definitiv auf der Seite des Siegers. Ich möchte mich nicht von der Angst leiten lassen, ich möchte mich vielmehr sehr bewusst auf die Seite des Siegers stellen und mit seinen Waffen kämpfen, die er mir zur Verfügung stellt (Gal. 5,22):

  • Liebe
  • Freude
  • Frieden
  • Geduld
  • Freundlichkeit
  • Güte
  • Treue
  • Sanftmut
  • Selbstbeherrschung

Ich frage mich was passieren würde, wenn wir als Christen eins würden in dem Gebet für diese Menschen, die solche barbarischen Akte durchführen. Was, wenn wir uns bei unseren Treffen nicht über die schlimme Welt austauschen würden und wie schrecklich alles geworden ist, sondern wenn wir den Sieg Jesus ausrufen würden, unsere Feinde segnen würden. Was, wenn wir in der Erwartung leben würden, das Jesus diesen Menschen in seiner einzigartigen Weise ebenso begegnen würde, wie er z. B. vielen Flüchtlingen kürzlich auf dem agäischen Meer begegnet ist (Klick für den ganzen Bericht).

Ich bin sicher, dass unser Gebet die Welt verändern würde, dass aus Terroristen Nachfolger Jesus würden, dass echte Wunder passieren würden. Betest Du mit?

Gott segne Dich!

Mai 20, 2015

Von Entscheidungen und Aushängeschildern

Heute las ich folgenden Satz: „Deine Entscheidungen sind die Aushängeschilder Deines Charakters“. Dieser Satz ging bei mir direkt ins Herz und ich habe mich gefragt, was meine Mitmenschen auf meinem Aushängeschild lesen können?

Es sind nicht immer die großen Entscheidungen, die auf meinem Aushängeschild zu lesen sind, vielmehr sind es die vielen kleinen Entscheidungen des Alltags, die Einfluss darauf haben, was Menschen auf meinem persönlichen Aushängeschild lesen können. Da ist zum Beispiel die Entscheidung, dankbar zu sein. Ein dankbares Herz wird Auswirkungen auf meine Mitmenschen haben. Entscheide ich mich undankbar zu sein, wird man es mir ebenfalls an meinem Gesicht ablesen.

Oder die Entscheidung, meine Mitmenschen zu lieben oder auch eben nicht. Wie sehr unterschiedlich wird sich diese Entscheidung auf mein Gesicht auswirken. Oder meine Entscheidung darüber, ob ich mich den Herausforderungen des Alltags stellen möchte im Bewusstsein, dass Gott bei mir ist und mir helfen wird, oder ob ich die Herausforderungen des Alltags nur ertragen werde… Den Unterschied in dieser Entscheidung wird man mir an meinem Gesicht, an meiner Motivation ansehen.

Fakt ist, dass meine Entscheidungen Aushängeschilder meines Charakters sind und mein Wunsch ist es, dass auf meinem Schild Jesus zu lesen ist, seine Person, sein Charakter, seine Liebe, seine Gnade, aber auch seine Klarheit und Entschlossenheit. Meine Aushängeschilder sollen auf Jesus hinweisen.

Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung. (Gal. 5,22)
Februar 25, 2015

Auswirkung einer Gottesbegegnung

Gestern Abend sprachen wir in unserer Oasis-Kleingruppe über das Thema „gesunde Beziehungen leben“. Es ging um die Frage, wie ich mit Angriffen auf meinen Charakter, mit Angriffen auf meine Person umgehen kann. Eigentlich kamen wir dabei nur am Rande an zwei Bibelstellen vorbei, über die ich noch weiter nachdenken muss.

Angriffe auf meinen Charakter erlebe ich immer wieder mal und habe ich immer wieder mal erlebt. Ich behaupte auch, dass jeder Mensch immer mal wieder Angriffe auf seinen Charakter oder auf seine Person erleben muss. Aber wie gehe ich damit richtig um? Die fromme Antwort darauf könnte lauten: „Bring einfach alles zu Jesus und leg diese Angriffe, die Du erlebst, vor seine Füße, er wird sich darum kümmern… Nicht dass das jemand falsch versteht, ich finde dieses Vorgehen gut, richtig und wichtig. Aber was mache ich mit meinen Gefühlen, was mache ich mit meiner Wut, meinem Frustriertsein? Muss ich das alles ignorieren, soll ich das einfach schlucken?

Ich glaube nicht! Meine Gefühle haben ihre Berechtigung und es wäre falsch, sie zu vergraben. Sie kämen irgendwann später ganz sicher zum Vorschein, und dann wahrscheinlich in einer Situation, in der ich diese Gefühle sicher nicht gebrauchen könnte. Also: Wie kann ich mit meinen Gefühlen in diesen Situationen umgehen, dass sie mich nicht überrollen und dass sie mich nicht gefangen nehmen?

Bei dieser Frage komme ich auf die beiden Bibelstellen zurück. Beide Stellen berichten von Menschen, die eine Begegnung mit Gott hatten. Die erste Stelle in Jesaja 6 hat auch nichts mit einem Angriff auf den Charakter oder die Person Jesajas zu tun. Trotzdem kann ich daraus viel lernen. Jesaja hatte in dieser Gottesbegegnung noch nicht einmal in das Gesicht Gottes sehen können, aber der Anblick Gottes, wie er auf dem Thron saß und die heilige Atmosphäre dieser Begegnung bewirkten, dass Jesaja sich seiner eigenen Schuld plötzlich bewusst wurde. Er wusste in diesem Moment, dass er nicht vor Gott bestehen kann, dass er ein Sünder ist und Gott rein und heilig ist. Er spürte, dass Licht und Finsternis nicht parallel existieren können. Die Bibel beschreibt die Situation so:

In dem Jahr, als König Usija starb, sah ich den Herrn. Er saß auf einem hohen Thron und war erhöht und der Saum seines Gewandes füllte den Tempel. Über ihm schwebten Seraphim, jeder hatte sechs Flügel. Mit zwei Flügeln bedeckten sie ihre Gesichter, mit zweien ihre Füße und mit dem dritten Paar flogen sie. Sie riefen einander zu: »Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Allmächtige! Die Erde ist von seiner Herrlichkeit erfüllt!« Dieses Rufen ließ die Fundamente der Vorhalle erzittern und der Tempel wurde mit Rauch erfüllt. Da sagte ich: »Mir wird es furchtbar ergehen, denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen, inmitten eines Volkes mit unreinen Lippen. Ich werde umkommen, denn ich habe den König, den Herrn, den Allmächtigen, gesehen!« (Jesaja 6,1-5)
In Bezug auf die Frage, wie kann ich mit meinen Gefühlen umgehen, wenn mich Menschen in meinem Charakter oder mich als Person angreifen lerne ich daraus, dass ich in dieser Situation die Nähe Gottes suchen kann. Eine Begegnung mit Gott wird bewirken, dass ich mir meiner Schuld, meiner Unreinheit und meinem Versagen mehr bewusst werde. Ich werde verstehen, dass ich es selbst auch manchmal bin, der andere Menschen in ihrem Charakter oder in ihrer Person angreift. In diesem Bewusstsein kann ich dann viel besser meine Gefühle wirklich bei Gott abgeben und ER wird sie in Dankbarkeit umwandeln. So auch bei Jesaja: Die Engel sprechen Jesaja kurz nach dieser Begegnung zu:
»Jetzt ist deine Schuld getilgt; deine Sünden sind dir vergeben.«
Dann hörte ich den Herrn fragen: »Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen?« Und ich sagte: »Hier bin ich, sende mich.« (Jes. 6,7-8)
Gott wandelt bei mir in diesem Moment meine Gefühle in eine tiefe Dankbarkeit um und richtet meinen Blick auf das, was ER für mich getan hat. Und spätestens dann spielen meine Gefühle der Person gegenüber, die mich verletzt hat, keine Rolle mehr.
Die zweite Stelle steht in Lukas 5. Bei dieser Stelle könnte es gut sein, dass Petrus Jesus Aussage als Angriff auf seine Person empfunden hat. Schließlich sagt ein Nicht-Profi einem Profi, was er tun könnte, um in seinem Job erfolgreich zu sein. Das kann ganz schön an das eigene Ego gehen… So steht die Geschichte in der Bibel:
Als er mit seiner Predigt fertig war, sagte er zu Simon: »Nun fahr weiter hinaus und wirf dort deine Netze aus, dann wirst du viele Fische fangen.« »Meister«, entgegnete Simon, »wir haben die ganze letzte Nacht hart gearbeitet und gar nichts gefangen. Aber wenn du es sagst, werde ich es noch einmal versuchen.« Diesmal waren ihre Netze so voll, dass sie zu reißen begannen! Sie riefen nach ihren Gefährten in dem anderen Boot, und bald darauf waren beide Boote so voller Fische, dass sie unterzugehen drohten. Als Simon Petrus begriff, was da geschehen war, fiel er vor Jesus auf die Knie und sagte: »Herr, kümmere dich nicht weiter um mich – ich bin ein zu großer Sünder, um bei dir zu sein.« (Lukas 5,4-8)
Als Jesus Simon sagt, dass er noch einmal mit dem Boot hinausfahren soll, um mehr Erfolg zu haben, dann sagt Jesus ihm das nach einer erfolglosen Nacht, wahrscheinlich war die Grundstimmung eh schon angespannt und dann kommt Jesus noch mit so einem Satz! Das ging gar nicht. Petrus hört in dieser Situation aber trotzdem auf Jesus und er hat im Anschluss eine ganz besondere Gottesbegegnung. Petrus wird sich plötzlich bewusst, wer Jesus wirklich ist und wer er ist. Er weiss plötzlich um seine Schuld und dass er vor Jesus nicht bestehen kann. Vielleicht hat er auch daran gedacht, wie er selbst schon oft andere Menschen angegriffen hat. Und in diese Gedanken spricht Jesus dann „Hab keine Angst“. Wie muss dieser Satz Salbe auf Simons Wunde gewesen sein. Ob er nach dieser Gottesbegegnung wohl noch an den vermeintlichen Angriff auf seine Person gedacht hat? Ich glaube nicht…
Wie kann ich also mit solchen Situationen am besten umgehen? Zuerst darf ich meinen Frust und Schmerz darüber wirklich zu Gott bringen und ihm vor die Füße legen. Meine verletzten Gefühle möchte ich dann auch von niemand anderem als Jesus selbst behandeln und in Dank umwandeln lassen. Und dazu möchte ich die Nähe und Gegenwart Gottes suchen, ganz bewusst und voller Erwartung, dass er mir begegnen wird, denn er hat ja gesagt, dass die, die ihn von ganzem Herzen suchen, auch finden werden.
Wer hat Dich in letzter Zeit in Deinem Charakter, in Deiner Person angegriffen? Trägst Du Deine Gefühle, Deine Wut, Deinen Frust immer noch mit Dir herum? Ich lade Dich ein, Gott in einer ganz neuen Tiefe zu begegnen, damit Du selbst frei wirst. Gott segne Dich!
Februar 05, 2015

Back again!

Krass! Mein letzter Blogbeitrag liegt jetzt schon über drei Monate zurück. Höchste Zeit, die virtuelle Feder und Tinte mal wieder zu benutzen. In den letzten drei Monaten sind so viele Dinge passiert, die mich tief bewegt haben und die mein Leben nachhaltig beeinflussen. Ein Punkt dabei ist die Gemeindegründungs- und Gemeindeaufbauarbeit der Oasis-Church, wo wir so tolle Dinge erleben, dass wir echt nur staunen können. Haben wir vor wenigen Monaten noch dringend nach einem Raum für die Gottesdienste gesucht, dürfen wir uns seit Dezember als Mieter in den Räumen der Gemeinde in der Schillerstrasse in Gevelsberg zu Hause fühlen. Wie Gott uns diese Räumlichkeiten gezeigt und zur Verfügung gestellt hat, ist echt ein Wunder und eine Bestätigung seiner Zusage, vor uns her zu gehen. Wir sind beschenkt mit Menschen, die neu dazugekommen sind und weiter dazu kommen und wir genießen das Leben als Church-Familie sehr.

Oasis-Church Oasis-Church Oasis-Church

Ein anderer Punkt ist die Hochzeit von Philipp und Rebecca im Dezember gewesen. Auch da haben wir Gottes Segen in großem Maß erlebt und wir freuen uns über eine weitere Tochter, die wir in der Familie willkommen heißen. Es war eine sehr schöne und harmonische Hochzeit mit Gästen aus der ganzen Welt. Auch das ist ein Geschenk, Menschen aus so vielen Ländern und Kulturen kennenlernen zu dürfen.

Hochzeit Philipp & Becca

Seit dem ersten Januar sind Rebecca und Philipp jetzt nach Neuseeland ausgewandert und haben angefangen, dort ihr neues zu Hause einzurichten. Wir sind stolz auf die beiden, dass sie diesen Schritt aufs Wasser wagen und dort in Dunedin nun ebenfalls in der Gemeindegründungs- und Gemeindeaufbauarbeit tätig sein werden. Auch wenn ich beide echt vermisse und außer Skypen gerne meinen Sohn und meine Schwiegertochter einfach mal in den Arm nehmen würde überwiegt mittlerweile die Freude darüber, dass sie Gott wirklich vertrauen und aktiv Gottes Reich mitgestalten möchten. Wer Interesse an weiteren Infos dazu hat, kann gerne den Blog der beiden abonnieren. Wir feuern Euch jedenfalls vom anderen Ende der Erde an!

Becca & Philipp in Neuseeland

Ich hoffe, in Zukunft wieder öfter etwas zu schreiben. Danke für jeden, der unseren Blog liest und danke für jede Rückmeldung.

Be blessed!

 

 

Oktober 17, 2014

Erwarte mehr von Gott

Jetzt ist es schon wieder eine Woche her, dass wir mit über 60 Jugendlichen auf der legendären Pro-Junior-Freizeit eine Woche zusammen verbringen durften. So langsam fange ich auch an zu verstehen was es heisst, alles, ja wirklich ALLES von Gott zu erwarten. Jesus sagt einmal: „Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet“.

Die letzte Freizeit haben wir als Mitarbeiter begonnen, in dem wir alle unsere Erwartungen und Bitten Gott gesagt haben, und unsere Erwartungen waren sehr hoch. Gott hat sie in vollem Umfang erhört, er hat sogar noch ein Wunder oben drauf gesetzt, so gut ist Gott. Mir hat diese Woche wieder total Mut gemacht, mehr von Gott zu erwarten und mehr in Jesus Namen zu erbitten. Wenn es doch um Dinge des Reiches Gottes geht, dann dürfen wir wirklich ALLES von Gott erbitten, dann dürfen wir in Jesus Namen darum bitten, dass Menschen Jesus als Retter annehmen, dann dürfen wir bitten, dass kalte Herzen wieder warm werden, dann dürfen wir um Heilung von Seelennöten bitten und dann dürfen wir auch um körperliche Heilung beten. Das letztgenannte war das einzige, worum wir Gott am Anfang nicht gebeten haben und er hat es trotzdem geschenkt, so dass die Krücken von zwei Teilnehmern nicht mehr benötigt wurden  und sie wieder tanzen konnten. Gott ist so gut und ich möchte immer mehr in der Erwartung seines Reiches leben, ich möchte immer mehr von Gottes Größe, Gnade und Liebe erleben und erwarten, dass Gott Gutes tut, auch heute noch.

Auch die Teens waren sehr beeindruckt von Gottes Wirken. Hier einige Originalzitate:

  • „Jetzt weiss ich definitv, dass es Gott gibt“
  • „Die letzte Woche war die geilste Woche überhaupt“
  • „Wir haben eine neue Familie gefunden die einen so mag wie man ist“
  • „Wir sind Gott so dankbar“
  • “ Wir sind alle Königskinder und haben den besten Papa der Welt“
  • „Ein dickes danke an Gott“
  • „Durch die Predigten und die Musik konnten wir Gott von einer anderen Seite neu kennenlernen.“
  • „Einfach zu sehen, wie viele Wunder auf einmal Gott tun kann, wenn sich eine Masse von Menschen eine kurze Zeit lang nur auf ihn konzentrieren und eine Beziehung mit ihm aufbauen will.“
  • „Jetzt glauben wir ohne Zweifel an Gott“

Mein Gebet ist es, dass sie diesen guten Gott mit in ihren Alltag nehmen, dass sie ihn auch dort so leidenschaftlich ehren und anbeten, wie wir es zusammen machen durften und dass sie und ich mit diesem großen Gott in großer Erwartung seiner Wunder leben, auch heute und morgen und übermorgen.

By the way… was da an Potential in den über 60 Teens steckt ist phänomenal. Ich freue mich darauf zu sehen, wie Gott mit ihnen Geschichte schreiben wird!

August 15, 2014

Wie sehe ich meine Mitmenschen?

Ich fahre fast an jedem Tag mit dem Zug. Wenn ich dann morgens am Bahnhof auf den Zug warte, beobachte ich gerne die Menschen, die ebenfalls auf den Zug warten. Dabei geht mir dann immer wieder mal durch den Kopf, wie unglaublich unterschiedlich all diese Menschen sind. Da gibt es große und kleine Menschen, dicke und dünne Menschen, Menschen mit roten, blonden, braunen, weissen, grauen und gefärbten 😉 Haaren, Menschen, in deren Gesichtern man die Spuren ihres Lebens ablesen kann und Menschen, deren Gesichtsausdruck aalglatt ist. Wenn ich dann in den Zug einsteige und der Zug wie gestern sehr voll ist, dann kommt man sich gezwungener Maßen auch näher. Und auch da erlebt man sehr deutliche Unterschiede, der eine duftet angenehm nach einem guten Duschgel, der andere halt nicht. Jemand blockiert den Sitzplatz mit seiner Tasche, der andere bietet einen Platz an, der eine schläft, der andere liest ein Buch…

Menschen zu beobachten macht mir irgendwie Spaß. Oft denke ich darüber nach, wie es überhaupt möglich ist, dass bei ca. 7 Milliarden Menschen, die aktuell auf der Erde leben, alle so unterschiedlich aussehen und unterschiedlich sind. Ich stelle mir dann vor, ich sollte nur 10 verschiedene Gesichter malen… Ich wäre komplett überfordert. Wenn ich so viele Menschen auf einmal sehe, dann wird mir die Größe, die Kreativität meines Gottes bewusst, der alle diese Menschen in seinem Bild geschaffen hat, der jeden dieser Menschen ganz bewusst geschaffen und ihm Leben geschenkt hat.

Ein zweiter Gedanke folgt dem ersten dann aber auch sehr schnell: Wie sehe ich eigentlich all diese Menschen? Stören mich diejenigen, die ihren Platz nicht frei machen und ihre Tasche wegstellen? Rümpfe ich die Nase, wenn der nicht so ganz frische Mensch neben mir im Zug eben etwas unangenehm riecht? Weiss ich denn, wie sein Tag war? Wie sehe ich die Menschen, die vor mir im Supermarkt an der Kasse stehen? Sind es nur Objekte, die meine Wartezeit verlängern oder sehe ich sie als von Gott gewünschte und erschaffene Menschen an? Ist es mir egal, wenn ich herumlungernde Drogenabhängige sehe, die in ihrem Elend gefangen sind oder kann ich für diese Menschen beten, wenn sie mir begegnen?

Wenn mir bewusst ist, dass jeder dieser Menschen wirklich von Gott gewollt ist, dann ändert sich mein Blick auf diese Menschen. Dann darf ich ihren Wert wahrnehmen, den sie von Gott bekommen haben. Natürlich hilft es mir sehr, die Menschen so zu sehen, wie Gott sie sieht, wenn ich auch meinen eigenen Wert in Gott kenne und akzeptiere.

Dieser Gott, der mich sein Kind nennt, bietet jedem Menschen noch viel mehr an: Er möchte mit jedem Menschen in einer ganz engen Beziehung leben, er bietet jedem Menschen Rettung an und er möchte jedem Menschen einen neuen Namen geben.  Möchtest Du nicht auch Kind Gottes sein?

Herr, bist du unser Vater. Wir sind der Ton, du bist der Töpfer und wir sind das Werk deiner Hand. (Jes. 64,7)

Herr, hilf mir, meine Mitmenschen mit Deinen Augen zu sehen, ich möchte ihnen mit Wertschätzung begegnen, unabhängig von Ihrer Herkunft, dem Geschlecht, dem Alter, dem Aussehen. Ich möchte sie mit Deinen Augen sehen!

August 05, 2014

Was lähmt Dich?

Heute morgen las ich in diversen Reaktionen auf Facebook über die ARD-Sendung „Mission unter falscher Flagge„, die direkt vor der Sendung „Sterben für Allah? Der Weg deutscher Gotteskrieger nach Syrien“ lief. Ich habe mir die erste Sendung daraufhin in Teilbereichen angesehen.

Ich habe den Eindruck, dass die Medien immer mehr darauf aus sind, einfach nur Angst zu verbreiten. Ich lese in Zeitungen und auf Nachrichtenportalen immer mehr von der Schreckensherrschaft der ISIS im Irak, vom Krieg in Israel und Palästina, von den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine, die Fernsehsendungen sind gefüllt von den schrecklichen Dingen, die in der islamischen Welt passieren und wenn ich dann diesen Bericht der ARD von gestern sehe, dann geht auch diese Reportage in die Richtung, dass Angst verbreitet werden soll. Und zugegeben, die Dinge, die in unserer Welt passieren, können uns wirklich Angst machen, weil sie wirklich schrecklich sind. Wer kann nach dem Abschuss des Fluges MH17 über der Ukraine noch sagen, dass er ganz ohne Nebengedanken in ein Flugzeug steigt? Wer denkt nicht darüber nach was passiert, wenn die Ebola-Epidemie nach Europa oder andere Erdteile schwappt? Wer kann von sich behaupten, dass ihn die atomare Aufrüstung im Iran kalt lässt? Selbst wenn diese Punkte Dich nicht betreffen, dann lassen Dich vielleicht Meldungen wie „Absturz an der Börse“ oder „Die Immobilienblase platzt“ vor Angst erstarren, weil deine angebliche Sicherheit (Geld) wie diese Immobilienblase einfach platzt und dann nicht mehr da ist.

Ich  glaube, dass Satan sich die Angst zu Nutze macht und uns lähmen möchte. Er möchte, dass wir auf die Dinge sehen, die schrecklich sind, die Angst einflössen. Ich glaube, dass auch hinter vielen Phobien Satan steckt. Er hat ein riesen Interesse, uns mit Angst zu lähmen, uns „unschädlich“ zu machen. Ein gelähmter Nachfolger von Jesus kann aus Satans Sicht keinen großen Schaden anrichten. Satan ist darauf aus, dass wir uns am liebsten aus Angst verkriechen. Aber was sagt Jesus? Jesus hat uns beauftrag, in die Welt hinaus zu gehen:

Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist! (Matth. 28,19-20)

Dieser Auftrag steht im krassen Gegensatz zu meinen Gefühlen, wenn ich die oben aufgeführten Meldungen lese, höre oder sehe. Ohne Zweifel, Angst hat die Kraft mich zu lähmen. Und wenn ich dann diese Sendung von gestern Abend in der ARD sehe, dann kann mich das lähmen, weil ich aus Angst, vielleicht auch irgendwann einmal am Pranger der Medien zu stehen, meine Überzeugungen ad acta lege, meinen Glauben auf ein Minimum reduziere, keine Gottesdienste mehr besuche, weil ich ja gesehen werden könnte und in die Rubrik „Sekte“ eingestuft werde….

Was ist das für eine angstmachende Macht? Im Bericht der ARD ist z. B. der Pastor einer Kirche, die immer mehr Mitglieder verliert. Mitgliederschwund kann Angst machen und so zieht der Pastor lieber über andere Christen her und verbreitet Angst vor Sekten in der Hoffnung, dass der Mitgliederschwund der eigenen Kirche stoppt. Es wird oberflächlich recherchiert oder Dinge völlig aus dem Zusammenhang gerissen mit dem Ziel, bewusst ein falsches Licht auf manche Gemeinschaften zu werfen. Daraus resultiert die Angst, ich könnte vielleicht in solch einer Gemeinschaft gelandet sein und treffe deswegen vielleicht die Entscheidung, besser nicht mehr zur Kirche, zur Gemeinde oder in eine christliche Gemeinschaft zu gehen…. Wessen Interesse das wohl ist ?!?

Angst lähmt mich, sie zerstört meine Effektivität, sie hindert mich daran, in meiner Bestimmung zu leben, die Gott für mich vorgesehen hat. Aber was kann ich tun, damit ich nicht von der Angst bestimmt werde, sondern in Gottes Berufung lebe? Jeder Mensch hat irgendwelche Ängste und Phobien. Ich glaube, dass ich mich entscheiden muss, eben in meiner Bestimmung zu leben und nicht von meiner Angst bestimmt zu werden. Der einzige Weg aus meiner Sicht, der Angstfalle zu entkommen, ist es, sich im Bewusstsein von Gottes Kraft in mir und im Vertrauen auf seine göttlichen Zusagen, gegen die Angst zu stellen. Nur Gott kann meine Ängste wirklich zerstören. Gott stellt mir geistliche Waffen zur Verfügung, mit denen ich in der Lage bin, mich diesen Ängsten zu stellen. Mit diesen geistlichen Waffen werde ich gewinnen. Ich entscheide mich, meine Gedanken auf JESUS zu richten und nicht auf die Angst.

Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich! (Jes. 41,10)

Gott weiss um unsere Angst und dass Satan alles versucht, uns mit Angst zu lähmen. Aber Gott verspricht mir:

In der Welt habt ihr Angst, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe die Welt besiegt. (Joh. 16,33)

Ich entscheide mich, diesem Versprechen Glauben zu schenken, ich entscheide mich, auf der Seite des Siegers zu stehen, ich entscheide mich gegen die Angst, ich möchte mich nicht lähmen lassen, in Jesus Namen!

Wozu entscheidest Du dich?

Juni 30, 2014

Endspurt

Die letzten Wochen waren schon ziemlich „busy“… Ein Um- bzw. Auszug, zwei Schulabschlüsse mit all ihren Feierlichkeiten und der ganz normale Alltag mit seinen vielen Herausforderungen. Wie gut, dass Gott in seiner Schöpfung das Ausruhen mit eingebaut hat. In 1. Mose 2 steht:

Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte von seiner Arbeit aus. Darum segnete er den siebten Tag und sagte: „Dies ist ein ganz besonderer, heiliger Tag! Er gehört mir.“

Deswegen ist es auch heute immer noch gut auszuruhen, eben nicht zu arbeiten, sondern sich an einem Tag Ruhe zu gönnen. Gott hat in all seiner Weisheit schon ganz am Anfang jeden menschlichen Lebens diesen Ruhetag etabliert und gesagt, dass dieser Tag IHM gehört.

Mir persönlich tut es sehr gut, diesen weisen Gedanken Gottes ernst zu nehmen und an diesem Ruhetag ganz besonders die Gemeinschaft mit Gott und seinen Kindern zu suchen. Gestern konnte ich in der OASIS-Church zum ersten Mal predigen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Auch die Zeit im Lobpreis war sehr intensiv.

Jetzt stehen die letzten Termine in dieser Woche an und dann… werden wir einfach mal eine längere Auszeit haben können, wofür wir Gott sehr dankbar sind 🙂

Ich wünsche allen Lesern ebenfalls eine gute Erholung in den Sommerferien und Gottes Segen!

Mai 14, 2014

OASIS-Church

Vor einigen Wochen haben wir mit unseren Freunden mit der Gemeindegründung der OASIS-Church begonnen. Es macht so viel Spaß, Reich Gottes aktiv mit zu gestalten und Gott bei der Arbeit zuzusehen. Die Erlebnisse der letzten Wochen ermutigen uns sehr, weiter zu gehen und in Menschen, in unsere Umgebung zu investieren. Was uns als Leitungsteam begeistert und wofür unser Herz schlägt, das erfahrt Ihr in unserem neuen Clip auf Youtube. Ein dickes DANKE an dieser Stelle an Heinz Janzen, der diesen Clip mit uns trotz widriger Umstände mit Sturm, Regen usw. erstellt hat.

Mai 08, 2014

Fischer vs. Straßenbauer

Manchmal liest man Geschichten in der Bibel, die man vielleicht schon etliche Male voher gelesen oder gehört hat und plötzlich entdeckt man etwas ganz Neues darin. So ging es mir, als ich jetzt die Geschichte las, wo Jesus Petrus ruft, ihm nachzufolgen, seinen alten Beruf aufzugeben und ab diesem Zeitpunkt Menschen für Gott zu gewinnen. Zum ersten Mal habe ich bewusst auch die Verse davor wahrgenommen:
Matth. 4,16 ff.:
Das Volk, das in der Finsternis wohnt, sieht ein großes Licht. Hell strahlt es auf über denen, die im Schatten des Todes leben und ohne Hoffnung sind.“ Von da an begann Jesus zu predigen: „Kehrt um zu Gott! Denn jetzt beginnt seine neue Welt!“
Als Jesus am See Genezareth entlangging, sah er zwei Brüder: Simon, der später Petrus genannt wurde, und seinen Bruder Andreas. Sie waren Fischer und warfen gerade ihre Netze aus.
Da forderte Jesus sie auf: „Kommt mit mir! Ich will euch zeigen, wie ihr Menschen für Gott gewinnen könnt.“ Sofort ließen die beiden Männer ihre Netze liegen und gingen mit ihm.
Als ich diese Verse las macht Gott mir klar, dass er damals ganz bewusst die Menschen wahrnahm, die im Schatten des Todes und ohne Hoffnung lebten und dann anfing, Rettung zu predigen und Menschen auszusuchen, die ebenfalls diese Möglichkeit der Rettung an Menschen weitergeben würden. Gott machte mir auch klar, dass er sich ganz bewusst für Petrus entschieden hat, einen Fischer. Aber warum war Gott das so wichtig, sich für einen Fischer zu entscheiden? Er hätte doch genau so gut einen Verkäufer, einen Beamten, einen Straßenbauer aussuchen können, aber er entschied sich ganz bewusst für den Fischer Petrus und später sagte Jesus diesem ausgesuchten Mann sogar, dass er der Fels sein würde, auf dem Gott seine Kirche bauen würde:
Matth. 16,18-19
Ich (Jesus) sage dir: Du bist Petrus. Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und selbst die Macht des Todes wird sie nicht besiegen können. Ich will dir die Schlüssel zu Gottes neuer Welt geben. Was du auf der Erde binden wirst, das soll auch im Himmel gebunden sein. Und was du auf der Erde lösen wirst, das soll auch im Himmel gelöst sein.“

Gott machte mir klar, dass er sich für den Fischer Petrus entschieden hat, weil Fischer etwas haben, was für den Auftrag (Menschen für Gott zu gewinnen) von großer Bedeutung ist: Fischer nehmen immer andere Routen über das Meer oder einen See, um Fische zu fangen. Fischern nützt es nichts, wenn sie immer dieselbe Route fahren, denn Fische bewegen sich und schwimmen da, wo sie wollen. Wenn Fischer also immer dieselbe Route fahren, dann werden sie nur an den Tagen erfolgreich sein, wenn die Fische zufällig ihren eingefahrenen Weg kreuzen. Aus diesem Grund hat Jesus eben nicht für einen Straßenbauer entschieden, der natürlich eine gute Arbeit macht, in dem er in ein Gelände eine Straße baut, sie begradigt und sie teert, damit man darauf schnell unterwegs sein kann. Der Nachteil einer geteerten Straße ist aber, dass der Straßenbauer dann auf seiner geteerten, geraden Straße auch immer unterwegs sein will und das, was rechts und links von dieser Straße liegt, nicht mehr wahrnimmt.
Ich glaube, dass Gott mir mit dieser neuen Sicht auf diese Geschichte zeigen wollte, dass wir, wenn wir unseren göttlichen Auftrag ernst nehmen möchten, eben wie Fischer nach den Fischen suchen sollen, neue Wege entdecken und gehen sollen und nicht wie Straßenbauer immer nur auf der geteerten Fahrbahn schnell und bequem unterwegs sein sollen. Ich persönlich möchte dahin gehen, wo die Menschen sind, die ohne Hoffnung sind und Gott brauchen. Auch in unserer Kirche, der OASIS-Church möchten wir diese Wege gehen. Es lohnt sich so sehr, denn Gott selbst möchte ja diese Menschen erreichen und deswegen wird er diese Wege segnen und unterstützen.
Die Wege von gestern führen eben nicht unbedingt zu den Menschen, die Jesus heute brauchen…
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