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Archiv der Kategorie Gemeinde

Hauskreisthema “Heiliger Geist”

Gestern war unser Thema im Hauskreis “Heiliger Geist”. Ich liebe dieses Thema, weil ER mir in den letzten Jahren und besonders in den letzten Monaten so wichtig geworden ist. Eine Stelle in der Bibel hat mich gestern abend wieder neu berühr. Sie lautet:

Und trinkt euch keinen Rausch an, denn übermäßiger Weingenuss führt zu zügellosem Verhalten. Lasst euch vielmehr vom Geist Gottes erfüllen. Ermutigt einander mit Psalmen, Lobgesängen und von Gottes Geist eingegebenen Liedern; singt und jubelt aus tiefstem Herzen zur Ehre des Herrn und dankt Gott, dem Vater, immer und für alles im Namen von Jesus Christus, unserem Herrn.(Epheser 5,18-20)

So wie man Betrunkenen Menschen ihren Zustand ansieht soll man uns das Erfüllt-Sein mit dem heiligen Geist ansehen und uns das “anspüren”.

Mir hat ein Buch von Jack Dere damals sehr weitergeholfen, mein bisheriges schräge Denken über den heiligen Geist abzulegen und mich seiner Gegenwart und seines Wirkens zu öffenen. Der Buchtitel lautet “Überrascht von der Kraft des heiligen Geistes”.

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Wertvolle Perlen

Sonntag im Gottesdienst predigte “Mi” Gerhardt über einen Bibeltext, über den man für gewöhnlich nicht so oft Predigten hört. Es ging um das vierte Kapitel des Buches Micha. Mich persönlich hat es fasziniert, welche Perlen die kleinen Propheten beinhalten, auch wenn die Texte oftmals mehrere tausend Jahre alt sind. Fasziniert hat mich auch zu sehen, welche Relevanz die teilweise schwierigen Texte für die jetzige Zeit und letztlichfür mein Leben haben.

In Micha 4 stehen unter anderem folgende Verse:

Dann wird er der Richter über viele Völker sein und wird mächtigen Nationen Recht sprechen, auch wenn sie noch so weit entfernt sind. Dann werden sie ihre Schwerter in Pflugscharen umschmieden und ihre Speere in Winzermesser. Kein Volk wird mehr ein anderes Volk angreifen, und keiner wird mehr lernen, wie man Krieg führt. Jeder wird ungestört in seinem Weinberg und unter seinem Feigenbaum sitzen, denn es wird nichts mehr geben, wovor er Angst haben muss. Das habe ich, der Herr, der Allmächtige, verheißen! Mögen auch alle Völker ihren eigenen Wegen nachfolgen, jeder den Namen seines Gottes anrufen - wir wollen unserem Gott für immer und ewig nachfolgen.

Es geht in diesem Kapitel um die zukünftige Herrschaft des Herrn, die ich - Gott sei Dank! - einmal live und in Farbe erleben werde. Dann wird es keinen Krieg, keinen Zank, keine Rechthaberei, kein Über-den-anderen-Stellen usw. mehr geben. “Mi” wandte den Text für unsere Zeit heute so an, dass wir zum einen dankbar sein können, an Gottes Reich mitzubauen, wir aber trotzdem oft noch die eine oder andere Waffe im Keller liegen haben… nur so für den Fall der Fälle…

Und irgendwann - wenn es die Situation vielleicht aus unserer Sicht erfordert - könnten wir die eingeschlossenen Waffen vielleicht ja doch noch gebrauchen können, um unserem Bruder oder unserer Schwester gegenüber unser Rechthaben noch ein wenig mehr zu verdeutlichen, oder um unseren Nächsten auf einen Fehler von früher aufmerksam zu machen…

In der Gebetszeit nach der Predigt wurde mir klar, dass es Zeit ist, auch die bei mir vielleicht noch eingeschlossenen Waffen in Erntewerkzeuge umzuschmieden bzw. von Gott in Werkzeuge des Friedens umschmieden zu lassen, wie es der Text in Micha sagt. Nach der Gebetszeit durften wir in der Gemeinde dann hautnah erleben, wie dieses “Umschmieden” praktisch aussehen kann. Ich danke Gott für den Mut einer Schwester und guten Freundin, die ihre “Waffen” erkannt und bekannt hat. Dieses Zeugnis nach der Predigt war sehr beeindruckend und ich bete, dass es der Anfang für mich und alle Gemeindeglieder ist, mögliche noch vorhandene Waffen in Werkzeuge des Friedens umschmieden zu lassen, zur Ehre Gottes.

Vater, Dein Reich komme!

OUTBREAK!

Ein richtig gutes Wochenende steht vor der Tür. Wir freuen uns riesig auf B7 heute abend, wo wir zum zweiten House-Running aufbrechen. Dabei werden wir jeweils für ca. 30 Minuten bei einer Familie aus der Gemeinde zu Gast sein und eine Vorspeise, eine Hauptspeise und eine Nachspeise erhalten. Außerdem können die Teens einmal sehen, wie die Leute aus der Gemeinde so leben und ihnen Fragen stellen. Umgekehrt können die Gäste auch mal sagen, was sie sich von den Teens in Bezug auf Gemeinde wünschen. Das letzte House-Running war echt klasse und ich bin auf heute Abend gespannt.

Nach B7 werden wir dann 10 Schlafgäste haben, die morgen früh mit uns zusammen nach Bad Gandersheim zum nationalen “Outbreak” fahren. Wahrscheinlich sieht das morgen früh bei uns zu Hause auch wie ein “Outbreak” aus, wenn plötzlich 17 Leute aus der Haustür rauskommen ;-) . Ich freue mich jedenfalls riesig, auch auf die vielen jungen Leute, die unsere Wohnung in ein Massenquartier umwandeln werden.

Beim Outbreaktag in Bad Gandersheim werden knapp 3000 junge Menschen erwartet, die bereit sind, dass Jesus in ihr Leben spricht, die bereit sind, sich von IHM berühren zu lassen und verändert zu werden und die überzeugt sind, dass Jesus selbst dort sein wird.  Jesus, wir freuen uns so endlos doll auf Dich und wir werden Dich feiern, werden Dir die Ehre geben und möchten DICH anbeten.

Ich sehe es als echtes Gottesgeschenk, zusammen mit den jungen Menschen unterwegs sein zu dürfen, zusammen Gott zu erleben und IHN zu feiern. Danke lieber Daddy im Himmel für dieses Geschenk. Du bist so gut zu uns!

Wenn wir dann Sonntag morgen (Nacht) zurück kommen, werden wir das Massenquartier wieder aufleben lassen. Was für ein cooles Wochenende…

spontanes Freizeit-Nachtreffen

Heute hatten sich vier Mitarbeiter der Pro-Junior-Freizeit bei uns zu Besuch angemeldet. Nach den Gemeindestunden kamen dann der ein oder andere Besucher dazu, so dass wir schließlich mit 21 Personen bei uns zu Hause waren, gemeinsam zu Mittag gegessen haben (Danke an Dirk für die tolle Döner-Party! :-) ) und auch nachmittags noch viel Spaß zusammen hatten. Ich liebe Spontanbesuche sehr und ich liebe die Spontaneität meiner lieben Frau, die solche Zahlen nicht schrecken. Sie ist einfach die Beste!

Schön war auch der Gottesdienst in unserer Gemeinde. Es ist toll, mit vielen Menschen zusammen Gottes Nähe zu suchen und zu genießen, IHN anzubeten und IHN zu feiern. Auch die Predigt war klasse. Danke lieber Daddy im Himmel für die vielen Geschenke, den Gottesdienst, die Freunde, die Gemeinschaft, das gute Essen, meine liebe Frau, meine Familie und für Vieles mehr.

Du bist sehr gut zu uns!

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Vorbereitung für B7 - “Beziehungsweise … Gemeinde”

B7 startet Freitag Abend nach der Osterpause wieder durch und ich darf mit den Teens das Thema “Beziehung zu meiner Gemeinde” erarbeiten. Ich finde, Gemeinde ist eine super Erfindung Gottes. ER selbst hat sich Gemeinde ausgedacht, weil wir als Christen einfach zusammen stehen müssen und Gemeinschaft untereinander brauchen. Wir brauchen die Gaben des Anderen, um dem gemeinsamen Ziel der Gemeinde, Jesus in der Stadt und Umgebung bekannt und groß zu machen, näher zu kommen. Und um dieses Ziel zu erreichen, ist JEDER extrem wichtig, nicht nur die “Funktionsträger” oder leitenden Personen der Gemeinde. Von den ersten Gemeinden wird gesagt, dass sie alles gemeinsam hatten, es untereinander teilten und ehrliche Gemeinschaft lebten. Das schien die Umgebung der Gemeinden sehr zu beeindrucken, denn durch diese gelebte Liebe untereinander kamen täglich dazu, die gerettet werden sollten. Und es waren viele, die gerettet wurden und eine persönliche Beziehung zu Jesus eingingen :-)

Ist das heute auch noch möglich? Ich bin überzeugt, JA, es ist auch heute möglich! Jesus sagt in Joh. 14 ab Vers 12:

“Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun. Denn ich gehe zum Vater, und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters offenbart wird. Wenn ihr mich in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun.”

Ist das nicht unglaublich? Und das ist keine Aussage von irgendwem, die Aussage kommt von Jesus selbst! Glaube ich seiner Aussage oder sind meine Zweifel der Grund, warum diese Wunder in meinem Leben vielleicht nicht mehr sichtbar werden?

Ich habe mich entschlossen, dieser Aussage zu 100 % zu vertrauen, JESUS beim Wort zu nehmen und zu glauben, dass  uns sogar noch größere Dinge möglich sind.

Ich bete und hoffe, dass wir als Gemeinde neu Feuer fangen für die größte Sache, die hier auf der Erde möglich ist, den Bau der lebendigen Gemeinde Gottes. Ich bete und hoffe, dass auch besonders die Teens neu Feuer fangen für ihre Gemeinde und richtig Bock haben, daran mitzubauen, damit Jesus Liebe über Schwelm ausgeschüttet wird. Freue mich richtig auf B7 am Freitag!

Gerundet

Nachdem mich gestern abend schon die ersten Kommentare wie “Morgen wirst Du alt” über Facebook erreichten, ist es dann heute soweit und das vierte Lebensjahrzehnt hat angefangen. Heute werde ich noch bis Mittags arbeiten und mich dann für 2,5 Wochen im Büro verabschieden dürfen. Ich freue mich schon auf ganz viele Dinge, zuerst die Feier morgen in der Gemeinde mit knapp 80 Leuten aus der Familie und Gemeinde und mit vielen Jugendlichen, zu denen ich Kontakt haben und mit denen ich viel Zeit verbringen darf.

Dann steht eine Woche Urlaub an bevor ein echtes Highlight startet, die Pro-Junior-Osterfreizeit in Knüll. Zugegeben, älter werde ich (aber wer wird das nicht…), aber zur Ruhe setzen habe ich noch nicht vor :-)

Danke schon mal auch an dieser Stelle für die vielen Anrufe, SMS, Facebook-Glückwünsche, Karten usw.

Das Beste geben

“Es soll ein prachtvolles Haus werden, denn unser Gott ist größer als alle anderen Götter. Doch wer kann ihm ein Haus bauen, das seiner würdig wäre, denn auch der höchste Himmel kann ihn nicht fassen! … das Haus, das ich bauen will, soll groß und prächtig werden…. Sie standen östlich des Altars und spielten auf Zimbeln, Harfen und Zithern, begleitet von 120 Priestern, die Trompete bliesen. Die Trompeter und Sänger lobten den Herrn und dankten ihm, und ihr Gesang klang wie aus einem einzigen Mund. Begleitet von Trompeten, Zimbeln und anderen Instrumenten erhoben sie ihre Stimmen und priesen den Herrn: »Seine Güte ist so groß! Seine Gnade bleibt ewig bestehen.« In diesem Augenblick erfüllte eine Wolke das Haus des Herrn. Die Priester konnten deswegen ihren Dienst nicht fortsetzen, denn die Herrlichkeit des Herrn war im Haus Gottes gegenwärtig.” (div. Verse aus 2. Chron. 2-5)

Gerade las ich im 2. Buch der Chronika von Salomos Tempelbau. Salomo hatte eine klare Vision und für ihn war sonnenklar, dass es keinen kleinen Tempel geben sollte. Auch gab er sich nicht mit Beton-Fertigteilen zufrieden, nein, Salomo wollte die besten Materialien, die besten Handwerker, die einen grandiosen Tempel erbauten, denn schließlich war dieses Haus doch für den großen Gott, der größer als alle anderen Götter ist. Immer wieder heisst es dort, dass Salomo das Haus “groß und prächtig” bauen möchte. Nachdem alle Handwerker das Beste gegeben hatten und die besten Materialien verbaut waren, ließ Salomo die Geräte für den Tempel anfertigen und die Bundeslade in den Tempel überführen. Jetzt, wo alles angerichtet war, wurde mit den Sängern und Priestern Musik gemacht. Und auch da gaben alle ihr Bestes, denn es heisst dort, dass alles klang “wie aus einem Mund”. Wow! Das muss richtig gut gewesen sein. Wie beeindruckend muss es dann für alle gewesen sein, als eine Wolke den Tempel erfüllt, so dass sie ihren Dienst nicht weiter fortsetzen konnten. Es heisst dann am Ende des 5. Kapitels: “die Herrlichkeit des Herrn war im Haus Gottes gegenwärtig”.

Als ich diese Geschichte las habe ich Gott gefragt, was diese Begebenheit mir heute sagen möchte. Der heilige Geist  zeigte mir zwei Parallelen zu ganz konkreten Situationen in meinem Leben.

Zum Einen geht es um die Fragen des möglichen neuen Gemeindegebäudes. Was bin ich bereit, dafür einzusetzen? Brenne ich auch wie Salomo so dafür, Gott nur das Beste zu geben, eben nicht nur “Beton-Fertigteile”? Sehe ich dieses große Vorhaben auch so, dass ich bereit wäre, für meinen großen Gott alles zu geben? Sicher ging es Salomo nicht um das Gold als Material, es ging ihm darum, Gott groß zu machen, das beste was zu geben möglich ist auch wirklich zu geben in dem Bewusstsein, dass selbst der größte, beeindruckendste Bau der Größe und Pracht Gottes niemals gerecht werden kann. Gott stellte mir auch die Frage, ob Salomo wohl richtig oder falsch gehandelt hat, als er nur das Beste einsetzte. Ich bin sicher, dass es Gott richtig gut gefallen hat!

Zum Anderen wurde ich erinnert an unseren  neuen Jugendgottesdienst MYP-Public von Pro-Junior. Wenn man sich den Aufwand ansieht, der für die ca. 2 Stunden eines Abends betrieben wird, dann kann vielleicht die Frage aufkommen, ob das vielleicht nicht übertrieben ist. Der Aufwand umfasst schließlich viele, viele Stunden Aufbau-Arbeit in Sachen Ton- und Lichttechnik, unzählige Stunden Musikerproben der Band und der Sänger, zahlreiche Treffen zur Organisation, den Einsatz finanzieller Mittel und und und… Um auf die Frage zurück zu kommen: NEIN, es ist nicht übertrieben, denn auch wir als Team von MYP-Public möchten Gott das Beste geben, eben nicht nur ein bisschen Licht- und Tontechnik installieren, dass alle etwas sehen und alles etwas hören, nein, wir möchten dass es richtig gut wird und Gottes Größe sichtbar und erlebbar wird. Die Leute sollen uns abspüren, dass Gott eigentlich noch viel mehr verdient hat und dass unsere Aktivitäten niemals seiner Größe würdig genug wären.Aber wir lieben Gott und deswegen geben wir eben das Beste, was irgendwie möglich ist.

Was mich beim Lesen dieser Geschichte neu fasziniert hat ist, dass Gott sich auch nicht lumpen lässt und den Einsatz so richtig belohnt. Wie cool muss es für Salomo, die Musiker, Sänger und Priester gewesen sein, als die Wolke den Tempel erfüllte und sie vor lauter Nebel nichts mehr sehen konnten und sogar ihren Dienst einstellen mussten. Was dann passiert muss einfach “Gänsehaut pur” gewesen sein. Gott gebietet seinen Leuten einhalt als ob er sagen wollte “Stop, Euer Einsatz für mich ist genug, haltet inne und genießt die Herrlichkeit meiner Gegenwart”. Was kann es besseres geben als von Gott selbst angerührt und zum Genießen seiner Person, seiner Gegenwart aufgefordert zu werden?!? Dieses Erleben hatte ich zumindest als Geschenk Gottes auch beim letzten (ersten) MYP vor 11 Tagen. Es lohnt sich, weiter darein zu investieren…

Danke lieber Daddy für diesen Text aus Deinem Wort. Danke für die Begegnung mit Dir und danke für das Reden des Geistes.

Offenbarung - das Hoffnungsbuch

Heute war Ulrich Neuenhausen, der Leiter der Bibelschule Forum Wiedenest bei uns in der Gemeinde zu Gast und hat ein Seminar zum Buch der Offenbarung mit uns durchgeführt. Ulrich ist Autor des Buches “Die Offenbarung - Das Buch das glücklich macht”.

Auch wenn es nicht ganz einfach war, die Zusammenhänge zu verstehen und es sicher auch andere Auslegungsmöglichkeiten der Offenbarung gibt, konnte ich seiner Auslegung folgen. Was mich besonders beeindruckt hat ist die Tatsache, dass ich mich als sein Kind nicht zu fürchten brauche. Besonders gestern in der Predigt zu Offenbarung 12 und dem Titel der Predigt “Die Entlassung des Staatsanwaltes” ist mir noch einmal klar geworden, wir umfangreich Gottes Vergebung für mich ist und dass der Widersacher, der Ankläger, der Satan kein Anrecht mehr an mir hat. Ich gehöhre zu Jesus und zu IHM allein und nichts kann mich von ihm trennen.

Danke Jesus für Deine Vergebung!

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B7 - “Beziehungsweise ICH”

Gestern Abend haten wir wieder B7, dieses Mal zum Thema “Beziehungsweise ICH”. Christina und Eva hatten das Thema vorbereitet und die Teens haben super mitgemacht. “Beziehungsweise” ist aktuell noch das Oberthema in B7, analog zum diesjährigen Thema der PfiJuKo. Die Teens waren cool drauf, haben mit diskutiert, mit nachgedacht, waren einfach wach! So macht es echt Spaß!

Kony 2012 - Ein Film, der aufweckt

Seit heutet kursiert auf Facebook der Link zu einem Film “Kony 2012″. Dieser Link wurde heute mehrfach gepostet, so dass ich ihn mir gerade auch einmal angesehen habe. Auch wenn der Film in englischer Sprache ist, kann man den Inhalt sehr gut verstehen.

Es geht um einen Amerikaner, der vor Jahren eine Begegnung mit Jacob hatte, einem Afrikaner aus Uganda. Dieser damals noch junge Mann war Opfer von Kony, einem der meistgesuchten Verbrecher der Welt. Diese Begegnung hat den Amerikaner veranlasst, Jacob ein Versprechen zu geben in der Form, dass er alles daran setzen würde, Kony fassen zu lassen, ihn zu finden und die Verbrechen, die er begeht, zu beenden. Dieses Versprechen bestand nicht nur aus leeren Worten, es wurde bis heute darum gekämpft, es zu erfüllen. Zuerst stand er sehr alleine da mit seinen Forderungen, Kony zu suchen. Aber der Mann gab nicht auf, er stellte sein Anliegen bei Schülern, Politikern, Behörden usw. vor und immer mehr Leute teilten seine Vision, Kony zu fassen. Immer mehr Prominente wurden überzeugt, sich für die Ergreifung Konys einzusetzen, um das grausame Handeln in Uganda zu beenden. Aktuell ist der Fall Kony sogar von Barak Obama zur Chefsache gemacht worden. Wirklich ein sehr beeindruckender Film.

Als ich mir den Film angesehen habe, gingen mir folgende Gedanken und Fragen durch den Kopf:

  • Gott hatte auch eine Vision, nämlich die Macht des Todes zu brechen und dafür zu sorgen, dass seine Grausamkeiten ein Ende haben. Er hat dafür gekämpft, er hat dafür sogar seinen Sohn geopfert. Wow!
  • Welche Vision habe ich? Wofür setze ich mich mit meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten ein? Mache ich auch weiter, selbst wenn es niemand anderen interessiert,  oder gebe ich dann schnell auf?
  • Was passiert, wenn meine Vision, dass die heutige Generation junger Menschen aufsteht für ihren Gott, IHN zu feiern und IHN damit zu ehren, Wirklichkeit würde? Wie würde unsere kleine Stadt Schwelm, wie würde NRW verändert werden, einfach dadurch, dass junge Menschen sich nicht mehr scheuen, von ihrem Gott zu erzählen, einfach dadurch, dass Gott so lebendig in ihrem Leben wirkt.

Für mich war dieser Film einfach auch ein Mutmach-Film, eben nicht aufzugeben, nicht schläfrig in den Tag zu gehen, sondern mit einem klaren Ziel vor Augen einfach Jesus nachzugehen, zu sehen, wo ist Jesus schon längst am Werk und dort und genau dort mitzumachen. Gott, bitte hilf mir, Deine Fußspuren zu sehen und lass mich bereit sein, für DEINE Sache einzustehen.

KONY 2012 from INVISIBLE CHILDREN on Vimeo.