Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Heike und Andreas Timmler


Dezember 17, 2013

reingezoomt…

Ich denke gerade an die Predigt von Freimut Haverkamp am vergangenen Sonntag zurück. Er sprach unter anderem davon, dass wir manchmal oberflächlich sind, dass wir pauschalisieren, sowohl in negativen wie auch in guten Dingen. Als Beispiel nannte der die Situaton, wie sie als Familie im Jahr 2004 Weihnachten erlebt haben. Alles war schön, alles war gut, die Familie war zusammen bis plötzlich die Meldung von dem großen Tsunami über die Medien verbreitet wurde, der nach dem starken Erdbeben entstanden war und in Thailand und weiteren Gebieten eine riesige Flutwelle ausgelöst hatte, die ganze Regionen dem Erdboden gleich gemacht und über 230000 Menschen das Leben gekostet hatte. Ja, diese Meldung war schlimm, man verfolgte die Nachrichten und man war bestürzt über das Ausmaß der Katastrophe. Für uns im fernen Deutschland fühlten wir mit, aber es war auch relativ weit weg. In seiner Predigt zeigte Freimut dann einen kurzen Ausschnitt des Films „The Impossible“. Dieser Film beschreibt diesen Tsunami an Hand einer wahren Geschichte. In der gezeigten Szene wird das Chaos nach dem Tsunami deutlich, überall rennen verzweifelte, verletzte Menschen herum, Trümmer stapeln sich überall, in den Krankenhäusern liegen die Menschen im Gang, auf den Fluren und in dieses Chaos hinein zoomt der Film dann auf einen Jungen, der selbst leicht verletzt ist und von einem verzweifelten Mann angesprochen wird, ob er seinen Sohn gesehen habe, was der Junge verneint. Er notiert sich aber den Namen des Jungen und fängt an, durch die Kliniken zu gehen und immer und immer wieder den Namen des vermissten Jungen zu rufen. Mit der Zeit kommen weitere Verzweifelte Menschen und fragen den suchenden Jungen nach ihren Verwandten. Auch diese Namen schreibt er sich auf und ruft diese bei seiner Suche immer wieder laut durch die Flure, Treppenhäuser und Zimmer der Krankenhäuser. Auf einmal, als man im Film überhaupt nicht damit rechnet, antwortet ein anderer Junge auf das Rufen „Hier!“ … In diesem Moment bekommt das Allgemeine Leid, das Schreckliche, das Unfassbare ein Gesicht, es wird konkret. Der Junge, der die ganze Zeit vermisst war und gesucht wurde, ist plötzlich gefunden.

Auch in Bezug auf Gott kennen wir oberflächliche Aussagen. Und ja, sie sind sogar richtig wenn ich zum Beispiel sage: „Gott hat alle Menschen lieb“. Da ist nichts Falsches dran und es ist gut, dass diese Aussage richtig und wahr ist. Aber wie viel aussagekräftiger ist es, wenn ich sage: „Gott liebt mich!“?  Oder eine weitere pauschale (richtige) Aussage: „Jesus ist für jeden gestorben“. Was für eine Bedeutung hat es aber für mich wenn ich sage „Jesus ist für mich gestorben“? Oft können wir uns das nicht so vorstellen, wie Gott mich und Dich persönlich sieht, wie verliebt er in mich und in Dich ist. Freimut machte das wiederum an einem guten Beispiel deutlich. Er hat drei Töchter und er liebt alle drei Töchter. Aber er liebt nicht jede Tochter gleich, was nicht heisst, dass er die eine mehr liebt als die Andere. Er liebt sie einfach sehr individuell, er liebt sie alle anders, auf ihre eigene Weise. So muss es auch mit Gottes Liebe zu mir sein: Ich bin nicht pauschal geliebt, sondern ich bin ganz individuell geliebt und Du bist es auch!

Mein Wunsch ist es, von der Oberflächlichkeit weg zu kommen und nicht zu pauschalisieren. Wenn ich mich an die letzten Wochen erinnere, dann habe ich von vielen schweren Krankheiten gehört, Menschen, die sich von heute auf morgen mit dem Thema Krebs beschäftigen müssen, Kollegen, die eine Familie betreuen, deren Tochter an einem unheilbaren Hirntumor leidet, Freunde, die ihre Freunde im Alter von gerade mal 22 Jahren und 29 Jahren verloren haben. Ja das ist super schlimm, aber auch da möchte ich nicht pauschalisieren. Ich möchte, so weit es an mir liegt, mittrauern, mitfühlen, mitbeten, mitkämpfen. Denn wenn das Leid plötzlich ein Gesicht bekommt wie in dem Film, dann, ja spätestens dann zeigt sich, ob man wirklich bereit ist, sich mit dem Leid des Anderen eins zu machen und ob es wirklich so ist, wie die Bibel es sagt, dass wenn ein Christ leidet, die anderen mitleiden oder ob wir dann nur pauschal sagen „ja, das ist schon schlimm“.

Persönlich hat mich das Leid eines Freundes vom B.A.S.E.-Jugendgottesdienstteam echt berührt. Lothar hat letzte Woche sehr plötzlich die Diagnose Krebs bekommen (Lothar hat mir übrigens erlaubt, davon hier zu berichten). Eigentlich eine Situation, in der ich vermuten würde, dass eine Welt zusammenbricht, dass man Jesus vielleicht Vorwürfe macht, eine Situation, in der man sich alleine gelassen fühlen könnte. Aber seht selbst, was Lothar berichtet und wie er erlebt, dass eben nicht oberflächlich gehandelt oder gesprochen wird, sondern dass seine Freunde, seine Gemeinde wirklich „reinzoomt“ und sich mit seinem Leid vereint, gemeinsam mit ihm betet, mit ihm vor Gott tritt. Mich hat dieses Zeugnis sehr berührt.

Zeugnis von Lothar ! from Lothar Wessling on Vimeo.

Lasst uns als Christen einen Unterschied machen, lasst uns die Oberflächlichkeit zur Seite legen und hineinzoomen. Lasst uns auch Gottes Zusagen für uns persönlich in Anspruch nehmen und nicht als oberflächlich ansehen.

Wow – Gott liebt mich und er ist für mich gestorben und er möchte mit mir leben und Gemeinschaft mit mir haben. Gott ist gut!

 

Oktober 07, 2013

Lachen mit Gott

Gestern im Gottesdienst wurde immer wieder der folgende Satz mit dem Beamer an die Wand geworfen: „Er wird Dich wieder lachen lassen„. Ist das nicht eine gute Verheißung?!? ER, mein Gott, mein Freund, mein Daddy wird mich wieder lachen lassen!

Mir persönlich sagt das so viel darüber, wie mein Vater wirklich ist, was ihn ausmacht, was er für mich empfindet. Vielleicht bist Du gerade in einer Situation, in der Dir gar nicht zum Lachen zu Mute ist. Vielleicht leidest Du unter einer Krankheit, vielleicht hast du einen geliebten Menschen verloren, vielleicht kriselt es in Deinen Beziehungen, vielleicht hast Du finanzielle Sorgen, vielleicht… In unserem Bekanntenkreis gibt es gerade eine Krankheit bei einer schwangeren Frau, die echt schlimm ist und es wird in dieser Woche eine schwere OP nötig. Diese Umstände sind wirklich schwer und vermutlich fühlen sie sich sogar zu schwer an, als dass sie sie ertragen könnte. Wie kann dann behauptet werden, dass Gott mich wieder lachen lassen wird?

In seiner Predigt sprach Alex Landmann gestern über die Begebenheit von Lazarus in Johannes 11. Auch den beiden Frauen dort, Maria und Martha, war es überhaupt nicht zum Lachen zu Mute, denn ihr Bruder Lazarus war sehr krank, so krank, dass ihnen der Tod vor Augen stand. In Ihrer Not kommen die beiden Schwestern zu Jesus und sagen ihm, dass derjenige, den Jesus liebt, krank ist und bitten ihn gleichzeitig zu kommen, um Lazarus wieder gesund zu machen. Das, was Jesus dann macht, ist für die beiden Schwestern immer noch nicht zum Lachen, denn Jesus bleibt einfach noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich befand. Er lässt nicht alles stehen und liegen, er rennt nicht sofort los, er lässt es sogar zu, dass Lazarus stirbt. Ja, er greift nicht ein, er wartet einfach. Was müssen Maria und Martha durchgemacht haben? Die ganze Trauer, die Enttäuschung über das Nicht-Handeln von Jesus, der Lazarus ganz einfach hätte gesund machen können. Nein, da war definitiv kein Grund zum Lachen bei den Schwestern.

Folgender Satz aus der Predigt ist mir hängen geblieben: Wenn Du in solch einer schweren Situation bist und nicht lachen kannst, dann ist es auch noch nicht das Ende. Gott selbst nämlich hat das letzte Wort und das Ende wird gut werden. In diesen zwei Tagen des Wartens war Maria und Martha sicher nicht bewusst, dass die Sache mit Lazarus am Ende gut werden würde. Sie sahen nur auf die gegenwärtige Realität und die sah echt mies aus.

Wie gut, dass es noch eine zweite Realität gibt, die unseren Augen noch verborgen ist und das ist die Realität der Gegenwart und Allmacht Gottes. Sie ist genau so Realität wie das, was wir gerade sehen, hören und erleben mit dem Unterschied, dass sie eben nicht sichtbar ist. Und an dieser Stelle ist dann mein und unser Vertrauen gefragt. Glaube ich, dass Gott es am Ende gut machen wird? Glaube ich, dass seine Verheißung wahr ist und ich am Ende wieder lachen kann? Zugegeben, im Fall unserer Bekannten ist das so unendlich schwer und trotzdem versuchen sie, in der zweiten Realität zu leben, sprich: zu glauben und zu vertrauen. Gott wird diesen Glauben und dieses Vertrauen ganz sicher belohnen und wird schenken, dass auch sie am Ende wieder lachen kann.

Aber noch einmal kurz zurück zu der Überschrift „Lachen mit Gott“. Wenn Gott möchte, dass wir wieder lachen können heisst das für mich, dass er mit mir leidet, wenn ich nicht lachen kann. Gott möchte, dass wir Lachen können, Gott möchte, dass es uns gut geht. Gott ist kein Gott, der Spaß daran hat, uns zu ärgern, uns zu quälen oder – wie man es auch schon mal hört – uns bestraft für Dinge, die wir tun, die nicht gut oder sogar Sünde sind. Ich bin überzeugt, so ist Gott nicht. Wenn Gott mich sieht, dann sieht er Jesus, der für meine Sünden bestraft worden ist. Wenn ich nicht lachen kann und wenn ich leide, dann leidet Gott mit mir. In der Geschichte von Lazarus steht, dass Jesus Augen sich mit Tränen füllten als er hörte, dass sein Freund Lazarus gestorben ist. Klingt erstmal unlogisch, denn er wusste ja, dass Lazarus in Kürze wieder unter den Lebenden sein würde. Aber so ist Gott: Er leidet mit, er weint mit mir, er trauert mit mir und er macht meine Probleme zu seinen Problemen. Aber bei Gott ist die zweite (für uns unsichtbare) Realität einfach da, er lebt in dieser Realität, er ist diese Realität 🙂 . Und deswegen kann er auch diese Verheißung geben, dass wir am Ende wieder lachen werden.

Ich möchte viel mehr in dieser zweiten Realität leben, mir bewusst machen, dass – egal wie meine Umstände sind – Gott bei mir ist, dass er mich liebt, dass er für mich und nicht gegen mich ist, dass ich am Ende allen Grund zum Lachen habe.

„Gott segnet euch, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Gott segnet euch, die ihr jetzt weint, denn die Zeit wird kommen, in der ihr vor Freude lachen werdet.“ (Lukas 6,21)

Mai 23, 2013

Heilungsschule

Am kommenden Wochenende haben wir die Möglichkeit, an einem dreitägigen Seminar des „Forums Seelsorge“ im Gemeindezentrum Dabringhausen in Wermelskirchen teilzunehmen. Schon seit einiger Zeit stelle ich mir immer mal wieder die Frage, was es mit dem Vers aus Jakobus 5,14 auf sich hat, wo es heisst: „Ist jemand von euch krank? Dann bitte er die Ältesten der Gemeinde zu sich, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben.“ Ist dieser Vers wörtlich zu nehmen? Warum wird kranken Menschen hier Mut gemacht, sich salben und für sich beten zu lassen? Warum habe ich das selbst noch nicht gemacht, dass ich die Ältesten gerufen habe in meiner Krankheit? Warum habe ich das bisher in meiner und vielen anderen Gemeinden selbst noch nicht erlebt? Glaube ich dem Wort Gottes eigentlich, oder würde ich solche Verse am liebsten aus der Bibel streichen? Diese und viele andere Fragen gehen mir immer mal wieder durch den Kopf. Ich selbst durfte Genesung in einer Krankheit bei mir erleben, die nicht heilbar ist. Die jetzt heranwachsende Generation hat offenbar nicht mehr so viele Fragezeichen bezüglich des Gebetes um Heilung, wie ich sie bis vor einigen Jahren noch hatte. Ich durfte und darf erleben, wie die Genesung eines Hirntumors bei einem Teenager weiter voranschreitet, die sich die behandelnden Ärzte nicht erklären können. Ich bin überzeugt, dass Jesus uns mit seiner Vollmacht ausgestattet hat und wir nicht im Entferntesten ahnen, welche Kraft wir mit dieser Vollmacht haben. Natürlich sehe ich darin auch eine echte Gefahr, denn der Gedanke, dass Menschen durch meine Gebete für Heilung und durch Salbung gesund werden kann mich auch ganz schnell dahin bringen, dass ich mich in meinem Ruhm bade und die Ehre für mich in Anspruch nehme, anstatt sie Gott zu geben, dem sie einzig und alleine gebührt.

Deswegen bin ich sehr gespannt auf diese drei Tage Heilungsschule. Ich möchte mehr eintauchen in Gottes Gedanken über dieses Thema und die damit bei mir vorhandenen Fragen. Ich möchte jedenfalls das glauben, was Jesus seinen Jüngern in Johannes 14,12-14 sagt: „Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun. Denn ich gehe zum Vater, und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters offenbart wird. Wenn ihr mich in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun”. Ich möchte glauben, dass Jesus Verheißung wahr ist und auch uns heute gilt. Ich bin überzeugt, dass SEINE Kraft ausreicht, auch heute Wunder zu tun. Denn Jesus hat ja auch gesagt, dass er derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit.

 

April 22, 2013

Moderne Sklaverei – End IT!!!

„Sklaverei“ fragst Du Dich vielleicht jetzt, was habe ich damit zu tun? Sklaverei ist doch ein Thema, das längst Geschichte sein sollte, oder? Und wenn es so etwas noch gibt, dann vielleicht tausende Kilometer entfernt…

Letzte Woche sah ich einen Youtube-Clip, der mich sehr berührt hat. In diesem Clip geht es um das Thema Menschenhandel, Sex-Sklaverei, den Verkauf von Frauen. Am Ende dieses Clips wird die Frage gestellt, ob ich diesem Tun ein Ende setzen würde, wenn ich es wahrnehmen würde. Zugegeben, das Thema ist unangenehm, aber wie unangenehm ist dieses Thema für die betroffenen Frauen? Wie sehr leiden sie unter den Demütigungen, den Ängsten? In den Medien wird das Thema gerne totgeschwiegen, aber – und davon bin ich überzeugt – ist es ein Thema, das gerade hier in Deutschland hochaktuell ist. Überzeugt bin ich auch davon, dass wir es wahrnehmen können, wenn wir es echt wollen.

Stell Dir vor, es wäre Deine Tochter, die in diesen LKW gezerrt würde, stell Dir vor, es wäre Deine Tochter, die zur Prostitution gezwungen würde, stell Dir vor, Du wärst der Vater einer solchen Tochter, wie würdest Du Dich fühlen? Klar, ich kann nicht die Welt retten, aber was ich machen kann ist, dass ich die Augen offen halte und nicht wegsehe, wenn ich Anzeichen erkenne, ich kann Organisationen unterstützen, die sich mit der Bekämpfung der modernen Sklaverei auskennen. Beispielhaft erwähne ich die A-21-Kampagne von Christine Caine.

Was jeder von uns aber ganz sicher machen kann ist, für diese Menschen zu beten, zum Einen für die Opfer, die Gottes Schutz und Bewahrung echt brauchen, zum Anderen für die Täter, dass sie mit Gottes Liebe in Berührung kommen und sie verändert werden.

Sehr Euch diesen Clip an, er bewegt mich auch nach dem zweiten und dritten Ansehen.

 

März 15, 2013

Krasser Artikel über Prostitution in Deutschland

Über einen Link bei Facebook las ich gerade einen schockierenden Artikel über die Ware „Frau“. Da lese ich dann Begriffe wie zum Beispiel das Wort „Flatrate-Bordelle“. Wahnsinn! Und das in unserem „christlichen“ Land. Dann lese ich von den Bedingungen, die jemand in Deutschland erfüllen muss, um solch eine Einrichtung zu eröffnen. Nochmal Wahnsinn! Mit dem „Segen“ der Regierung können legal Bordelle eröffnet werden und die Ware „Frau“ angeboten werden. Besonders entsetzt bin ich über den Gedanken in dem Artikel, dass die heutigen jungen Männer dank des Prostitutionsgesetzes so aufgewachsen sind, dass sie für Sex lediglich bezahlen müssen, alles Andere sei unwichtig. Wörtlich heisst es dort:

„Heute 20-jährige junge Männer sind, Prostitutionsgesetz sei Dank, damit aufgewachsen, dass sie, wenn sie Sex mit einer Frau haben wollen, nichts tun müssen außer ein paar Euro auf den Tisch zu legen…“

Wie kaputt ist eigentlich das zivilisierte Deutschland?!? Wie kaputt sind die Beziehungen der Bewohner unseres Landes, wenn solche Dinge seitens der Regierung legalisiert werden? Und vor Allem: Was müssen die Frauen Schreckliches in diesen Zitat: „Wellness-Oasen“ durchmachen, wie gedemütigt sind diese von Gott geliebten Menschen?

Mein Gebet ist es, dass diese Frauen Heilung erleben und mit Jesus in Kontakt kommen, der ihnen ein Leben in Überfluss geben möchte. Ich bete, dass unsere Regierung dieses Prostitutionsgesetz überdenkt und korrigiert, damit Prostitution nicht legalisiert bleibt, ich bete für – ich nenne sie jetzt Täter – dass auch sie mit Ihrer Schuld zu Gott kommen, ich bete für Deutschland, dass Gott größer gemacht wird, dass solche Dinge einfach keinen Platz mehr hier haben.

DEIN REICH KOMME!

Link zum Artikel auf Cicero – hier klicken

Februar 14, 2013

Tageslosung ganz praktisch und erlebbar

Die heutige Tageslosung lautet:

Ich will ihre Trauer in Freude verwandeln und will sie trösten. Ihren Kummer will ich wegnehmen und ihnen stattdessen Freude schenken. (Jer. 31,13)
Denn unsere jetzigen Sorgen und Schwierigkeiten sind nur gering und von kurzer Dauer, doch sie bewirken in uns eine unermesslich große Herrlichkeit, die ewig andauern wird! (2. Kor. 4,17)

Diese beiden Verse sind solche Aussagen, die mir richtig Power für den Alltag geben. Passend dazu schrieb heute Thomas Enns vom B.A.S.E.-Team, dass sie die drei Tage vor dem ersten B.A.S.E.-Jugendgottesdienst die „Seuche“ im Haus haben. Weiter schrieb er aber, und das hat mich sehr beeindruckt: „The devil will get a Big punsh on sunday. So people get ready… It will be a glorious day. In the center of cologne we will build a thrown of praise for the King of Kings.“

Und davon bin ich überzeugt: B.A.S.E. wird richtig gut, sonst wären da nicht so krasse Anfechtungen. Ich freue mich auf diesen „Big punsh“, wenn mitten in Köln Gott groß gemacht wird und wir mit vielen hunderten Menschen zusammen Gott feiern und IHM die Ehre geben werden. Ich glaube, das ist auch schon das, was die Tageslosung meint, dass wir mit Gott an unserer Seite den Sieg haben werden, dass ER uns ewige Freude  geben wird. Gott, ich freue mich darauf!

Ich wünsche Thomas und dem ganzen B.A.S.E.-Team natürlich auch, dass sie schon vor Sonntag wieder richtig fit sind. Gott liebt Heilung und wir freuen uns auf die Heilung, die sie erleben werden.

Hier noch eine Videobotschaft der Outbreakband, die am Sonntag zu Gast beim B.A.S.E. sind:

Dezember 06, 2012

Ab heute wieder „am Start“

Nach genau zwei Wochen und einem Tag darf ich seit heute wieder arbeiten. Eine Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen hatte mich ausser Gefecht gesetzt. Dank des Gipsverbandes war ich bei einigen praktischen Dingen auch auf die Unterstützung meiner Familie angewiesen. Toll, wenn man eine Familie hat, die sich gegenseitig unterstützt. Vielen Dank deswegen auch an dieser Stelle an meine Familie, Ihr seid großartig und ich liebe Euch!

Jetzt heisst es erst einmal zwei Tage durchzuhalten bis zum nächsten Wochenende und dann noch mal  zwei Wochen bis zum Urlaub.

August 14, 2012

Not-OP

… ich muss schon zugeben, dass es ein komisches Gefühl ist wenn man erfährt, dass der eigene Vater notoperiert werden muss. Komisch deswegen, weil eine Not-Op eben keine geplante Sache ist, sondern ein Notfall, bei dem es darum geht, keine Zeit zu verlieren. Komisch auch deswegen, weil man sich auf einmal so hilflos fühlt und weiss, dass Gott derjenige ist, der das Leben in der Hand hat und nicht irgendein Mensch oder Arzt. Trotz dieser komischen Gefühle durfte ich den Frieden Gottes gestern sehr deutlich erleben.

Gott sei Dank war es eine gute Operation und Gott hat geholfen. Schon gestern Abend konnte ich Papa auf der Intensivstation besuchen und mit ihm sprechen.  Gerade erfahre ich, dass er heute auf die normale Station verlegt wurde. Wir sind alle sehr dankbar für die vielen Freunde, die mit für Papa gebetet haben.

Gott ist gut!!!

Juni 21, 2012

Heilungswunder

Schon Ende April habe ich von einem Heilungswunder berichtet. Diese damals erwähnte Heilung bezog sich auf rasende Kopfschmerzen einer jungen Frau, die Jesus damals nach dem intensiven Gebet um Heilung einfach weg waren.

Aber dieses Wunder geht weiter und ich danke Gott so sehr dafür, das alles miterleben zu dürfen: Dieselbe junge Frau, von der ich Ende April berichtet, leidet an einer echt schwierigen Krankheit. Seit unserem Gebet um Heilung Ende April haben wir nicht abgelassen dafür zu beten, dass auch bezüglich dieser Tumor-Erkrankung Heilung eintritt und wir warteten eigentlich nur auf die nächste Untersuchung, um weitere Infos zu bekommen, wie Gott gewirkt hat. Gestern Abend kam dann nach zwei Untersuchungstagen eine SMS mit der Nachricht: „…der Tumor ist viel kleiner geworden…“

Wow – es ist so beeindruckend, dieses Wunder Gottes zu sehen, dabei zu sein, für mich zum ersten Mal so krass und medizinisch nicht erklärbar. Vielleicht, weil ich es vom Kopf her zwar wusste, dass Gott auch heute noch Wunder wirken kann, die Überzeugung aber fehlte, dass dem der glaubt, alles (ALLES !!!) möglich ist…

Es ist toll, in Gottes Schule zu sein, von IHM zu lernen und immer mehr von dem zu erleben, wie Gott ist. Gott ist ein liebender Papa, Gott möchte retten, er möchte heilen.Für mich ist die Frage: Was traue ich IHM wirklich zu. Ist „ALLES“ wirklich alles? So gaaanz langsam fange ich an, ein zaghaftes „Ja“ dazu auszusprechen. Fest steht, dass ich mich ausstrecke nach mehr von diesen Erlebnissen, mehr von Gottes Herzschlag spüren, mehr seine Nähe und seine Kraft erleben.

Danke, mein lieber Daddy im Himmel. Dir gehört die Ehre für dieses Wunder!

Mai 18, 2012

Wunder – Miracle – Miracolo – Maravilla – 奇观 – чу́до – merak ediyorum – lurer på

„Zeig Deine Macht! Lass Heilungen, Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen Deines heiligen Sohnes Jesus, den Du gesandt hast.“ (Apostelgeschichte 4:30)

Zu diesem Gebet, das mir ein Freund heute morgen per SMS geschickt hat,  kann ich nur laut AMEN sagen. Gestern durften wir wieder erleben, dass im Namen Jesus genau diese Zeichen und Wunder auch heute noch geschehen. Ein lebensgefährlich erkrankter kleiner Junge von Freunden hat in drei Stunden Heilungsschritte gemacht, die normalerweise vier Wochen benötigen. Der Junge ist außer Lebensgefahr, die Ärzte stehen vor einem Rätsel, wie das passieren konnte. Für Ärzte ein Rätsel, für uns, die wir sehr gebetet haben, ein weiteres großes Wunder der Liebe Gottes – GOD is able!

Als ich hörte, dass dieses Wunder geschehen ist, kam mir das Lied von Samuel Harfst in den Sinn „Das Privileg zu sein“.

Soeben lese ich auf der Homepage von Sara Lorenz  von der Übersetzung eines brandneuen Liedes von Hillsong United, das von Hillsong Konstanz auch auf Deutsch gesungen werden wird. Dort heisst es:

„Wie Denkmäler stehen Deine Wunder
Verheissen uns was noch geschieht
Du schreibst Geschichte
Und Du vollendest sie!

Grosses hat unser Gott vollbracht
Grösser als alles ist Er!“

Jesus, bitte zeige Deine Macht! Lass Heilungen, Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen Deines heiligen Sohnes Jesus, den Du gesandt hast. Danke, dass Du heute Wunder tust, danke dass Du heuteHeilung schenkst, danke dass Du heute Deine Macht zeigst. Es ist genial, das miterleben zu dürfen und ich möchte mehr davon, mehr DICH erleben, mehr DEINE Nähe spüren, mehr Deine Zeichen und Wunder sehen, zu Deiner Ehre, damit Dein Name groß gemacht wird. AMEN!

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