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Meditation |

Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Heike und Andreas Timmler


Dezember 11, 2013

Sehenswert und beeindruckend: Der obdachlose Gott

Dieses neue Youtube-Video von Marco Michalzik von den Fackelträgern möchte ich Euch nicht vorenthalten. Nimm Dir diese drei Minuten Zeit und lass den Text einfach auf Dich wirken. Dieser geniale Gott möchte eine Beziehung mit Dir, der Du das gerade liest, ob du es glaubst oder nicht, ob du es willst oder nicht. Weihnachten ist die Erfüllung eines göttlichen Traumes, mit seinen Geschöpfen – dem Menschen – wieder in einer ungehinderten Beziehung zu sein, Gemeinschaft mit ihm zu haben und ein Leben zu teilen. Er zwingt Dich nicht, aber er wünscht sich nichts so sehr wie Dein „Ja“… und dafür gab Gott seinen einzigen, geliebten Sohn, ließ ihn Mensch werden und ließ zu, dass wir Menschen, die er so liebte, seinen Sohn töteten. Krasse Geschichte! Lebst Du schon in dieser göttlichen Beziehung oder reduzierst Du Weihnachten auf Lebkuchen und Kerzen? Gott wartet auf Dich, er ist Gentleman. Auch wenn es Dich nicht interessiert, dann liebt er Dich halt einseitig. Aber sei sicher: Er wartet auf Dich!

Der zweite Aufruf dieses Videos richtet sich an uns, die wir schon in dieser Beziehung mit Gott leben. Im Text heisst es:

„Warum sind genau diese Menschen an Weihnachten einsam, deren Stelle Jesus an Weihnachten einnahm? … Ist das nicht paradox, dass diese Menschen vor der Tür steh´n und wir lassen sie klopfen?“

Lasst uns mit offenen Herzen unsere Mitmenschen wahrnehmen und sie mit Jesus Augen sehen.

Die Bibel sagt: „Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich in euer Haus eingeladen. Ich war nackt, und ihr habt mich gekleidet. Ich war krank, und ihr habt mich gepflegt. Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.´Dann werden diese Gerechten fragen: `Herr, wann haben wir dich jemals hungrig gesehen und dir zu essen gegeben? Wann sahen wir dich durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann warst du ein Fremder und wir haben dir Gastfreundschaft erwiesen? Oder wann warst du nackt und wir haben dich gekleidet? Wann haben wir dich je krank oder im Gefängnis gesehen und haben dich besucht? Und der König wird ihnen entgegnen: `Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!´“

Gott segne diese Weihnachten 2013, auch mit diesem Video, das so sehr zum Nachdenken und Handeln anregt. Danke @Marco für diesen super Text und dieses Video!

Mai 28, 2013

schreiende Steine zur Ehre Gottes

Irgendwie geht mir die Begebenheit von Jesus Einzug in Jerusalem nicht mehr aus dem Kopf, über die ich gestern etwas geschrieben habe. Was war es, das die Menschenmenge veranlasste, ihre Mäntel auszuziehen und auf die Straße zu legen, damit ein Esel mit einem Mann darauf über die Mäntel reiten konnte? Was veranlasste die Menschen dazu, Palmenzweige von den Palmen abzureissen, um sie vor dem Mann auf dem Esel auszubreiten? Was veranlasste sie dazu, folgende Sätze immer und immer wieder zu rufen: »Gepriesen sei der Sohn Davids! ›Gesegnet sei er, der im Namen des Herrn kommt!‹ Gepriesen sei Gott in der Höhe!«? Sicher war das für die damalige Zeit ein ganz normales Bild, was jeden Tag hundertfach zu sehen war. Ein Mann, der auf einem Esel sitzt und die Straße entlang reitet… Was war dieses Mal anders? Sicher gab es damals auch einen Peinlickeitsfaktor, der die Menschen dreimal überlegen ließ, etwas zu tun oder es besser sein zu lassen. Warum taten die Menschen so etwas Komisches?

Ich stelle mir vor, diese Begebenheit würde heute, ca. 2000 Jahre später stattfinden. Aus dem Standard-Esel ist ein Standard-Kleinwagen geworden. Vielleicht ist es ein Cabriolet und darin sitzt ein Mann, so dass man ihn von außen sehen kann. Solch ein Bild erleben wir heute auch hundertfach an jedem Tag und … ehrlich gesagt, habe ich noch nie in meinem Leben Eichenzweige abgerissen, um sie vor dem Cabriolet auf die Straße zu legen, geschweige denn dem Mann in dem Auto in solch einer Form zugejubelt.

Was ging da also vor 2000 Jahren vor sich in dieser Begebenheit? Was hat dieser eigentlich ganz normalen Situation die Würze, das Besondere gegeben? Es war sicher nicht der besonders starke 2-PS-Esel, es waren nicht die Mäntel der Menschen auf dem Boden, es waren auch nicht die Pharisäer und Schriftgelehrten, die wieder einmal mehr etwas auszusetzen hatten, es war auch nicht ein spontaner, emotionaler Höhenflug der Menschen, nein es war die manifeste Gegenwart Gottes in Person von Jesus Christus, die diese Alltagssituation zu einer Situation machte, in der Menschen nicht mehr anders konnten, als so zu handeln, wie sie handelten, das zu rufen, was sie riefen. Zuerst waren es die Jünger, dann die umherstehenden Menschen und später war es die ganze Stadt, die in Aufruhr kam.

Ich stelle mir vor, eine äußerst wichtige und mächtige Person kommt in eine Großstadt. Nehmen wir zum Beispiel Barak Obama, der (so viel ich weiss) im nächsten Monat nach Berlin kommt. Sicher werden da enorme Sicherheitsvorkehrungen getroffen, sicher werden Menschen an der Strecke stehen, die er vom Flughafen zu seinem Hotel fahren wird, um einen Blick auf ihn zu erhaschen. Aber schon ein paar Straßen weiter wird das Leben wie gewohnt weitergehen und man wird noch nicht einmal merken, dass eine wichtige Person in der Stadt ist. Anders damals in Jerusalem: Die ganze Stadt war in Aufruhr. Welche Power bewirkt alleine die Gegenwart des Höchsten, dass eine Großstadt wie Jerusalem in Aufruhr gerät, alleine wenn er auf einem Esel in die Stadt reitet!

Mich beeindruckt diese Geschichte heute noch einmal ganz neu. Ich habe mir dieselbe Begebenheit gerade im Evangelium nach Lukas durchgelesen. Dort finde ich noch eine weitere ganz interessante Aussage. Als die Menschen Jesus Ehre geben, erheben die Pharisäer Einspruch und sagen ihm, dass er seinen Jüngern solche Sätze verbieten soll. Was Jesus darauf sagt ist phänomenal. Er sagt: »Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien!« Diese Aussage ist echt krass. Für mich bedeutet das, dass ich in Gottes Gegenwart einfach nicht ruhig sein kann, dass selbst die Steine sein Lob hinausschreien werden, sollten wir Menschen schweigen. Für mich zeigt diese ganze Geschichte aber auch, dass Dinge, die im ersten Augenblick unlogisch oder unvernünftig sind (z. B. die Palmenzweige vor dem Esel ausbreiten) zur Ehre Gottes dienen. Mir persönlich macht das Mut, vor Gott so sein zu dürfen, wie es der Situation angemessen ist und ich micht nicht verstellen muss oder einer Tradition oder einer speziellen Liturgie folgen muss. Wenn Gottes Gegenwart da ist, dann ist sie da und ich kann und möchte mich nicht dagegen wehren. Wenn Gottes Gegenwart mich zum Tanzen bringt, dann tanze ich, auch wenn das aus meinem Empfinden sicher nicht schön ist 😉 , wenn ich Sätze zum Lob Gottes aussprechen soll, dann spreche ich sie aus. Wenn Gottes manifeste Gegenwart mich auf die Knie bringt, dann gehe ich auf die Knie. Das jedenfalls wünsche ich mir sehr, dass wir nicht darauf achten, was mein Nachbar macht oder was die Gesellschaft vorschreibt, sondern dass ich darauf achte, wann Gott einzieht und das unter keinen Umständen verpasse.

Was in der Begebenheit in Mätthäus 21 nicht steht, steht in der Schilderung dieser Geschichte in Lukas 19. Was macht Jesus nach diesen Erlebnissen mit den Menschen, die ihm Ehre gaben und den Menschen, die diese Ehre verhindern wollten? Jesus weint über Jerusalem. Er empfindet plötzlich, dass es Menschen gibt, die verloren sind, er sieht das kommende Gericht für Jerusalem und er sieht, dass die Menschen dieses Gericht miterleben müssen, weil sie Gott nicht erkannt haben. Wörtlich heisst es dort: »Sie werden dich zerstören und deine Kinder, die in dir wohnen, zerschmettern und werden in der ganzen Stadt keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit, in der Gott dir begegnete, nicht erkannt hast.«

Es scheint mir so, als wolle Gott mir heute sagen, dass ich darauf achten soll, dass ich IHN nicht verpasse. Vielleicht gilt das auch für unsere Kirchen und Gemeinden. Sicher ist er da, wo zwei oder drei sich in seinem Namen versammeln, aber kann es sein, dass wir IHN manchmal oder sogar oft, hoffentlich nicht immer, verpassen? Offensichtlich scheint das möglich zu sein. Wie oft habe ich die Zeit, in der Gott mir begegnete, nicht erkannt?

Über diese Frage und folgende weitere möchte ich gerne nachdenken:

  • Wie kann ich Gottes Gegenwart erkennen?
  • Wie gehe ich mit Gottes Gegenwart um?
  • Welche Formen, Traditionen, Liturgien muss ich ablegen, um offen zu sein für die Gegenwart Gottes?
  • Wie kann ich dem heiligen Geist erlauben, mir seine Gegenwart immer mehr bewusst zu machen?
  • Was würde in meiner Kirche oder Gemeinde passieren, wenn sich Gottes Gegenwart manifestieren würde? Was würde sich ändern?
  • Was würde Gottes Gegenwart mit meiner Stadt anstellen?
  • Möchte ich überhaupt, dass ich in Gottes Gegenwart eintrete oder hindert mich da etwas?
  • Möchte ich in Gottes Gegenwart sein oder möchte ich Menschen gefallen?
  • Ist es mir egal, was Gottes Präsenz mit mir macht oder möchte ich schon noch ein wenig Kontrolle über mich behalten?
  • Urteile ich über Menschen, die Gottes Gegenwart genießen und merke dabei vielleicht nicht, dass Gottes Gegenwart gerade an mir vorbeigezogen ist?

Zugegeben, das sind viele Fragen. Ich glaube aber, dass es sich lohnt, über diese Fragen intensiv nachzudenken und mit Gott darüber zu sprechen. Persönlich möchte ich jedenfalls bereit sein, in Gottes Gegenwart zu treten, auch wenn sie mich sicher umhauen wird.

Seid gesegnet!

 

April 30, 2013

Prophetisches Reden

Am vergangenen Samstag konnte ich beim Outbreaktag ein Seminar über das Thema „Prophetisches Reden“ besuchen. Als Christen werden wir in 1. Korinther 14 ,1 aufgefordert, der prophetischen Rede nachzujagen:

„Strebt nach der Liebe, bemüht euch aber um die geistlichen ´Fähigkeiten/ Gaben`, vor allem aber darum, dass ihr prophetisch reden könnt.“

Für mich war es schon länger die Frage, was es mit dem prophetischen Reden auf sich hat. Sind wir als Christen denn alle Propheten? Der gleiche Brief sagt ja im 12 Kapitel, dass das nicht der Fall ist. Wie aber sollen wir der prophetischen Rede nacheifern, wenn schon klar ist, dass nicht alle Christen Propheten sind. Der Dozent des Seminares machte deutlich, was mit der prophetischen Rede auf sich hat. Prophetisches Reden bezeichnet die Weitergabe von Eindrücken, Bildern, Impulsen, die Gott seinen Kindern schenkt. Wenn ich offen dafür bin, dass der heilige Geist mich leiten darf, dass ich bereit für sein Reden bin, dann wird er mir Impulse geben, die nicht unbedingt mit meinem Leben etwas zu tun haben, sondern zur Auferbauung anderer Menschen dienen, manchmal vielleicht auch zur Ermahnung. Prophetisches Reden ist also nicht gleichzusetzen mit Prophetie. Prophetisches Reden findet zum Beispiel dann statt, wenn ich das Gefühl habe, eine bestimmte Person anzurufen, ihr eine mutmachende Mail zu schicken. Oft durfte ich dann erleben, dass diese Person dann später sagte, dass es genau das war, was sie in der Situation gebraucht hat. Ich möchte einfach Mut machen, sich für das prophetische Reden zu öffnen, auch in unseren Treffen als Christen, in Gemeindestunden, im Jugendkreis usw. 1. Korinther 14,31 sagt: „Auf diese Weise hat – ohne dass mehrere gleichzeitig reden – jeder von euch die Möglichkeit, eine prophetische Botschaft weiterzugeben, sodass dann alle etwas lernen und alle ermutigt werden.“ Ich möchte mich für dieses gute und Mut machende Reden öffnen, bereit sein, wenn Gott mir einen Impuls gibt. Die Bibel fordert schließlich dazu auf und sagt sogar, dass wir die Geistesgaben nicht unterdrücken sollen. Ich habe mir dann heute noch einmal in der Apostelgeschichte durchgelesen, wie die ersten Christen in der ersten Gemeinde zusammenstanden und Gemeinde gelebt haben. Dort lese ich Folgendes: „Als sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun? Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Auch mit vielen andern Worten bezeugte er das und ermahnte sie und sprach: Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen. Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.

Ich bin überzeugt, dass das, was da bei den ersten Christen passiert ist, nicht durch menschliches Dazutun bewirkt wurde. Wenn ich lese, dass sie alle Dinge gemeinsam hatten, dass sie Mahlzeiten mit Freude zusammen einnahmen, dass Gott täglich lobten, dass Wunder und Zeichen geschahen, dann muss Gott selbst Mittelpunkt ihres Denkens und Handelns gewesen sein, denn nur ER kann diese Liebe untereinander bewirken. Und wenn Liebe untereinander vorhanden ist, dann wird prophetisches (gutes/auferbauendes) Reden ein fester Bestandteil dieser Gemeinschaft gewesen sein. Ich sehne mich sehr danach, ich möchte das mehr und mehr erleben, auch in unserern Gemeinden, Hauskreisen und Jugendstunden.

Dezember 12, 2012

Jesus, was wünschst Du Dir zum Geburtstag?

Heute morgen las ich in einer Umfrage, was die Deutschen mit Weihnachten in Verbindung bringen. Zwar tauchte das Wort „Gottesdienst“ als Antwort in dieser Umfrage auf, der Name „Jesus“ fehlte aber komplett. Ist das nicht krass? Stell Dir vor, es ist Dein Geburtstag. Dein Haus ist voll, es sind ganz viele Gäste da. Alle haben sich schick gekleidet, das beste Essen ist im Ofen vorbereitet, der Tisch festlich geschmückt, das Feuer brennt gemütlich im Ofen, der eine wohlige Wärme abgibt und alle Gäste beschenken sich gegenseitig mit vielen Geschenken.

Und Du als das Geburtstagskind? Du bekommst nichts, keiner beachtet Dich, niemand hat ein Geschenk für Dich. Es scheint, als wärest Du gar nicht da. Lediglich dein Haus wird dazu genutzt, dass sich die Gäste vergnügen uns es sich gut gehen lassen können. Dieses Gefühl ist bestimmt kein schönes Gefühl. Ich habe beim Lesen und Nachdenken darüber versucht, mich in solch eine Situation hineinzudenken und ich habe Jesus gefragt, was ER sich eigentlich zu seinem Geburtstag wünscht.

In meiner Bibellese las ich darauf in Psalm 84 Folgendes: „Wie schön sind doch deine Wohnungen, allmächtiger Herr! Ich sehne mich von ganzem Herzen, ja, ich verzehre mich vor Verlangen nach den Vorhöfen ´am Heiligtum` des Herrn. Mit Leib und Seele juble ich dem lebendigen Gott zu. Selbst der Spatz hat ein Zuhause gefunden, die Schwalbe ein Nest für sich, wo sie ihre Jungen versteckt hat – nämlich bei deinen Altären, du allmächtiger Herr, mein König und mein Gott. Glücklich zu nennen sind alle, die in deinem Haus wohnen dürfen, sie werden dich für immer preisen. Glücklich zu nennen ist, wer seine Stärke in dir gefunden hat, alle die, deren Herz erfüllt ist von dem Wunsch, zu deinem Heiligtum zu pilgern. Durchqueren sie das Tal der Dürre, so wird es durch sie zu einem Ort mit Quellen, und auch der Herbstregen schenkt dem Tal wieder Fruchtbarkeit. Sie empfangen auf Schritt und Tritt neue Kraft, bis sie dann vor Gott auf dem Berg Zion stehen. Herr, du allmächtiger Gott, höre mein Gebet, schenk mir ein offenes Ohr, du Gott der Nachkommen Jakobs! Achte doch auf unseren König, der uns Schutz bietet, o Gott, ja, blicke wohlwollend auf den, der von dir gesalbt wurde! Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als tausend andere sonst. Ich will lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes als dort zu wohnen, wo die Gottlosigkeit herrscht! Denn Gott, der Herr, ist unsere Sonne, er beschützt uns wie ein Schild. Gnade schenkt der Herr, und er lässt uns zu Ehren kommen. Denen, die aufrichtig ihren Weg gehen, enthält er nichts Gutes vor. Allmächtiger Herr, glücklich zu nennen ist der Mensch, der auf dich vertraut!“

Ich bin davon überzeugt, dass Gott mir mit diesem Psalm sagen möchte, dass er sich mein Herz wünscht, ein Herz voller Leidenschaft für IHN, ein erwartungsvolles Herz, das sich nach IHM sehnt, danach sehnt, Gemeinschaft mit IHM zu haben, IHN anzubeten.  Jesus, und dazu brauche ich Deine Hilfe und die Hilfe des heiligen Geistes, der mich immer wieder daran erinnert, wer Du bist und wie gut Du bist. Jesus, ich gebe Dir mein Herz, in aller Schwachheit und Unvollkommenheit, aber in echter Liebe zu Dir.

Was schenkst Du Jesus zum Geburtstag?

November 05, 2012

Hillsong Chapel – Forever reign

Seit ca. einer Woche haben wir nun die neue Hillsong Chapel – CD mit dem Titel „Forever Reign“. Auf dieser CD befindet sich auch das Lied „It is well with my soul“, auf Deutsch „Wenn Friede mit Gott“.

Dieses Lied hat mich früher schon berührt, aber jetzt mit der neuen CD sticht dieses Lied beim Hören immer wieder hervor. Ich habe die Hintergründe dieses Liedes einmal recherchiert und bin auf den Internetseiten des ERF fündig geworden.  Mit dem Bewusstsein über den Hintergrund dieses Liedes kann ich nur staunen, wie Gott selbst in solch krassen Situationen Frieden schenkt, der übernatürlich ist.

By the way – die neue Hillsong-CD ist unglaublich gut, ein Muss für jeden, der Worship liebt 🙂

August 14, 2012

„Gott und König“

 …so lautet der Titel der neuen CD der Outbreakband bzw. des Glaubenszentrums. Wer diese CD noch nicht hat, der sollte sie sich besorgen. Wir durften im Januar beim Live-Recording dieser neuen CD dabei sein und ich muss sagen, es ist weitaus mehr als nur eine CD. Gottes Gegenwart war beim Live-Recording in Bad Gandersheim damals so spürbar und auch jetzt, wenn die Musik wie man so schön sagt „aus der Konserve kommt“ begegne ich meinem Gott und König immer wieder neu. Danke Gott für die guten Zeiten mit Dir.

Besonders beeindruckt mich das Lied „Gott und König“ immer wieder neu. Aber auch der Text des folgenden Liedes spricht mir sehr aus dem Herzen:

„Ich liebe Dich, Du bist mir viel mehr wert als Gold.
Was könnte ich Dir denn nur geben, dass es Dein Herz berührt?
Alle Schätze dieser Welt wären dir schön bekannt.
Ich kann Dir nicht geben, was Dir eh schon gehört.
Alles Schöne dieser Welt hast Du selbst gemacht. Ich kann Dir nicht geben,
was dir eh schon gehört.
Was noch bleibt, ist mein Leben, und auch das hast Du gemacht.
Ich wills Dir gerne geben, ich halte nicht fest daran.
Deine endlose Liebe lässt mich sagen: Danke Jesus, dass Du für mich starbst.
Ich kann nicht fassen, was du für mich tatst.
Du gabst Dein Leben für mich hin.
Dir gebe ich nun gern mein Herz, und ich gehöre ganz Dir.“

Bei diesen Zeilen frage ich mich, was kann ich Gott geben, wenn ich ihn groß machen und ihm Ehre geben möchte. Was ist bei mir auf meinem Thron? Ist es meine eigene Ehre, mein Können, mein Auto, mein Haus, mein IPad, mein … keine Ahnung was alles auf meinem Thron sein kann. Alles, was dort sein kann und ich IHM geben könnte ist mir wirklich auch nur von IHM geschenkt. Und wie der Autor dieses genialen Liedes sagt – selbst wenn ich meinem Gott und König mein Leben gebe… auch das ist mir von IHM geschenkt. Wow, wie groß, wie herrlich, wie genial ist mein Gott?!? Ich liebe Dich mein Gott und König!

April 26, 2012

Gott erleben? Gott hören? Gott spüren? Und dann???

Gerade las ich im 2. Buch Chronika und mir fielen einige Verse sehr ins Auge:

  • Da kam der Geist Gottes über Asarja, den Sohn Odeds. (2. Chron. 15,1)
  • Der Herr ist so lange bei euch, wie ihr ihm treu bleibt! Wenn ihr ihn sucht, wird er sich finden lassen… (2. Chron. 15,2)
  • Die Augen des Herrn blicken über die ganze Erde, um die zu stärken, deren Herzen ganz ihm gehören. (2. Chron. 16,9)
  • So wahr der Herr lebt, ich werde nur sagen, was mein Gott zu mir redet. (2. Chron. 18,13

Bei dem ersten Vers handelt es sich um die Aussage des Propheten Asarjas an den König Asa. Dieser war durch diese Zusage so ermutigt, dass er religiöse Reformen anstieß und ein riesiges Opferfest feierte. Gottes Belohnung dafür war eine 35-jährige Friedenszeit. Die zweite Aussage kam ebenfalls von einem Seher, sein Name war Hanani. Er musste Asa daran erinnern, dass es gut ist, sein Herz auf Gott auszurichten, IHN mit ganzem Herzen und mit aller Kraft zu lieben. Das hatte Asa nämlich im 36. Jahr seiner Regierung nicht getan und er hatte auf die Stimme Arams  gehört anstatt auf die Stimme Gottes. Die Folge seines Handelns war der Ausbruch eines Krieges. Er ließ den Propheten in den Knast sperren und sein Volk begann er zu unterdrücken. Letztlich starb er im 39. Jahr seiner Regierung und es wird berichtet, dass er am Ende seines Lebens mit seiner Krankheit Hilfe bei Ärzten anstatt bei Gott suchte. Ich habe mich beim Lesen gefragt, was ich mit diesen Kapiteln heute anfangen kann. Damals sprach Gott direkt zu den Menschen und er schickte auch damals seinen Geist zu den Menschen, wie es der erste Vers von Kapitel 15 zeigt. Außerdem gab es Propheten, die prophetische Aussagen trafen. Und heute? Hat sich Gott verändert? Hat Gott irgendwann das Reden zu uns Menschen aufgehört? Oder möchte er vielleicht sogar gar nicht mehr mit uns kommunizieren? Gut, dass es nicht so ist, sondern dass Gott sich niemals ändert! Gott redet auch heute zu uns, sei es durch seinen heiligen Geist, der in mir wohnt, wenn ich Gott mein Leben übergeben und ihm die Kontrolle darüber abgegeben habe. Er schenkt auch heute noch die Gabe der prophetischen Rede und er redet auch heute noch direkt. Wow, was habe ich für einen coolen Gott, der es liebt, mit mir zu kommunizieren. Danke dafür!

Ich habe mich beim Lesen aber auch gefragt, warum es für manche (viele?) nicht erlebbar ist, Gottes Stimme zu hören, mit ihm zu kommunizieren. Vielleicht bietet der Vers in 2. Chronika 15,2 die Antwort? Ich sage auch nicht, dass ich seine Stimme immer und zu jeder Zeit vernehme. Es gibt so viele Stimmen in unserem Leben, die uns beeinflussen möchten, uns „raten“ möchten, uns „Freund“ sein möchten… Trotzdem ist es wichtig, an die Erlebbarkeit Gottes zu glauben, darauf zu vertrauen, dass es Gott auch heute möglich ist, mit uns zu kommunizieren. Mit dieser Bereitschaft im Herzen und mit dem Entschluss, Gott zu suchen, IHN zu lieben mit aller Kraft, mit ganzem Herzen und mit dem Verstand wird dazu führen, dass Gott erlebbar wird. Er selbst möchte ganz sicher, dass wir seine Stimme vernehmen weil er es liebt, zu kommunizieren. Bin ich dazu bereit?

Mein Entschluss steht fest. Ich möchte mit Gott kommunizieren und ich tue es mit wachsender Begeisterung. Auch ich möchte wie es in 2. Chron. 18,13 heisst „das reden, was Gott zu mir redet“. Mein Gebet ist, das ich die Stimmen echt unterscheiden kann und ich mich nicht beeinflussen lasse von den vielen Stimmen, die auf mich einprasseln. Und wenn es darum geht, Stellung zu beziehen, dann möchte ich auch das reden, was Gott zu mir gesagt hat.

Gerade werde ich wieder an den Vers in Johannes 14,12 erinnert in dem es heisst, dass wir dieselben Dinge tun werden, die Jesus tat und sogar noch größere Dinge tun werden. Schließt das nicht auch das Hören von Gottes Stimme und das Erleben seiner Realität mit ein???

Danke heiliger Geist, dass Du in mir wohnst und mir den Zugang zum Vaterherz Gottes immer mehr öffnest. Danke Vater, dass Du sprichst, auch heute in meinen Alltag.

März 28, 2012

Das Beste geben

„Es soll ein prachtvolles Haus werden, denn unser Gott ist größer als alle anderen Götter. Doch wer kann ihm ein Haus bauen, das seiner würdig wäre, denn auch der höchste Himmel kann ihn nicht fassen! … das Haus, das ich bauen will, soll groß und prächtig werden…. Sie standen östlich des Altars und spielten auf Zimbeln, Harfen und Zithern, begleitet von 120 Priestern, die Trompete bliesen. Die Trompeter und Sänger lobten den Herrn und dankten ihm, und ihr Gesang klang wie aus einem einzigen Mund. Begleitet von Trompeten, Zimbeln und anderen Instrumenten erhoben sie ihre Stimmen und priesen den Herrn: »Seine Güte ist so groß! Seine Gnade bleibt ewig bestehen.« In diesem Augenblick erfüllte eine Wolke das Haus des Herrn. Die Priester konnten deswegen ihren Dienst nicht fortsetzen, denn die Herrlichkeit des Herrn war im Haus Gottes gegenwärtig.“ (div. Verse aus 2. Chron. 2-5)

Gerade las ich im 2. Buch der Chronika von Salomos Tempelbau. Salomo hatte eine klare Vision und für ihn war sonnenklar, dass es keinen kleinen Tempel geben sollte. Auch gab er sich nicht mit Beton-Fertigteilen zufrieden, nein, Salomo wollte die besten Materialien, die besten Handwerker, die einen grandiosen Tempel erbauten, denn schließlich war dieses Haus doch für den großen Gott, der größer als alle anderen Götter ist. Immer wieder heisst es dort, dass Salomo das Haus „groß und prächtig“ bauen möchte. Nachdem alle Handwerker das Beste gegeben hatten und die besten Materialien verbaut waren, ließ Salomo die Geräte für den Tempel anfertigen und die Bundeslade in den Tempel überführen. Jetzt, wo alles angerichtet war, wurde mit den Sängern und Priestern Musik gemacht. Und auch da gaben alle ihr Bestes, denn es heisst dort, dass alles klang „wie aus einem Mund“. Wow! Das muss richtig gut gewesen sein. Wie beeindruckend muss es dann für alle gewesen sein, als eine Wolke den Tempel erfüllt, so dass sie ihren Dienst nicht weiter fortsetzen konnten. Es heisst dann am Ende des 5. Kapitels: „die Herrlichkeit des Herrn war im Haus Gottes gegenwärtig“.

Als ich diese Geschichte las habe ich Gott gefragt, was diese Begebenheit mir heute sagen möchte. Der heilige Geist  zeigte mir zwei Parallelen zu ganz konkreten Situationen in meinem Leben.

Zum Einen geht es um die Fragen des möglichen neuen Gemeindegebäudes. Was bin ich bereit, dafür einzusetzen? Brenne ich auch wie Salomo so dafür, Gott nur das Beste zu geben, eben nicht nur „Beton-Fertigteile“? Sehe ich dieses große Vorhaben auch so, dass ich bereit wäre, für meinen großen Gott alles zu geben? Sicher ging es Salomo nicht um das Gold als Material, es ging ihm darum, Gott groß zu machen, das beste was zu geben möglich ist auch wirklich zu geben in dem Bewusstsein, dass selbst der größte, beeindruckendste Bau der Größe und Pracht Gottes niemals gerecht werden kann. Gott stellte mir auch die Frage, ob Salomo wohl richtig oder falsch gehandelt hat, als er nur das Beste einsetzte. Ich bin sicher, dass es Gott richtig gut gefallen hat!

Zum Anderen wurde ich erinnert an unseren  neuen Jugendgottesdienst MYP-Public von Pro-Junior. Wenn man sich den Aufwand ansieht, der für die ca. 2 Stunden eines Abends betrieben wird, dann kann vielleicht die Frage aufkommen, ob das vielleicht nicht übertrieben ist. Der Aufwand umfasst schließlich viele, viele Stunden Aufbau-Arbeit in Sachen Ton- und Lichttechnik, unzählige Stunden Musikerproben der Band und der Sänger, zahlreiche Treffen zur Organisation, den Einsatz finanzieller Mittel und und und… Um auf die Frage zurück zu kommen: NEIN, es ist nicht übertrieben, denn auch wir als Team von MYP-Public möchten Gott das Beste geben, eben nicht nur ein bisschen Licht- und Tontechnik installieren, dass alle etwas sehen und alles etwas hören, nein, wir möchten dass es richtig gut wird und Gottes Größe sichtbar und erlebbar wird. Die Leute sollen uns abspüren, dass Gott eigentlich noch viel mehr verdient hat und dass unsere Aktivitäten niemals seiner Größe würdig genug wären.Aber wir lieben Gott und deswegen geben wir eben das Beste, was irgendwie möglich ist.

Was mich beim Lesen dieser Geschichte neu fasziniert hat ist, dass Gott sich auch nicht lumpen lässt und den Einsatz so richtig belohnt. Wie cool muss es für Salomo, die Musiker, Sänger und Priester gewesen sein, als die Wolke den Tempel erfüllte und sie vor lauter Nebel nichts mehr sehen konnten und sogar ihren Dienst einstellen mussten. Was dann passiert muss einfach „Gänsehaut pur“ gewesen sein. Gott gebietet seinen Leuten einhalt als ob er sagen wollte „Stop, Euer Einsatz für mich ist genug, haltet inne und genießt die Herrlichkeit meiner Gegenwart“. Was kann es besseres geben als von Gott selbst angerührt und zum Genießen seiner Person, seiner Gegenwart aufgefordert zu werden?!? Dieses Erleben hatte ich zumindest als Geschenk Gottes auch beim letzten (ersten) MYP vor 11 Tagen. Es lohnt sich, weiter darein zu investieren…

Danke lieber Daddy für diesen Text aus Deinem Wort. Danke für die Begegnung mit Dir und danke für das Reden des Geistes.

März 22, 2012

Mittagspause

Seit langer Zeit mache ich mal wieder eine richtige Mittagpause. Mit „Awakening“ von „JesusCulture“ auf den Ohren gehe ich durch die City von Elberfeld, genieße eine gepflegten Dönerteller im Stehen und beobachte die Menschen, die da so an mir vorbeihuschen. Ich kenne das ja von mir sehr gut, dass ich – wenn ich in der Stadt unterwegs bin – ein ziemliches Tempo drauf habe. Letztens las ich von einer Studie über die Geh-Geschwindigkeit von Menschen in Millionenstädten verschiedener Staaten. Dabei wurde von mehreren hundert Personen die Zeit gemessen, die sie für 100 Meter Wegstrecke im Einkaufsbereich dieser Millionenstadt benötigen und daraus ein Mittelwert errechnet. Ohne die Zeiten bis in den Millisekundenbereich jetzt noch zu wissen, aber der Unterschied war schon sehr gravierend: In Berlin benötigten die Menschen im Schnitt ca. 23 Sekunden, in Tokio 19 Sekunden und in einer afrikanischen Großstadt 28 Sekunden. Daraus folgerte man, dass die Hektik größer wird, je industrialisierter das Land ist. Daran musste ich so denken, als ich heute Mittag die Sonne und den Dönerteller genoss und JesusCulture mir zu einer chilligen Ruhe im hektischen Alltag verhalf.

Plötzlich sah ich den Bettler, der in den Mülleimern der Stadt mit bloßen Händen nach Pfandflaschen suchte, ich nahm den Dealer war, wie er seinen Stoff an die Junkies verkaufte, ich registrierte den top-gekleideten Manager, der wichtig  telefonierend durch die Straßen hastete, da war der Schüler, der vielleicht ohne etwas zu Essen heute morgen das Haus verlassen hat und jetzt in ein Haus zurückkommt, in dem keine Mutter und kein Vater ihn erwartet. Oder die die Mitglieder der Piratenpartei, die an ihrem kläglichen Stand um Mitglieder werben.  Alle diese Leute bewirken heute Mittag in mir ein Gefühl des Mitleids. Mitleid mit dem Bettler, der Krankheiten und Schmutz in Kauf nimmt, um sich ein paar Cent zu verdienen, der Dealer, der das Leid anderer fördert und unterstützt, der Junkie, der so gefangen ist in seiner Sucht und oft die Realität des Lebens nur noch im Rausch erlebt und das Werben Gottes nicht mehr spürt. Oder Mitleid mit dem Manager, für den sein Job sein Ein- und Alles ist und der vielleicht so viel Schönes verpasst. Mitleid mit dem Schüler, weil keiner da ist, der ihn lieb hat und Mitleid mit den Parteianhängern …

Alle diese Menschen brauchen JESUS, ohne IHN werden sie alle, unabhängig von ihrem Status heute, einmal verloren gehen. Aber mit IHM wäre der Bettler heute schon ein geliebtes Königskind, wären der Junkie und der Dealer heute bereits geliebte Söhne, die Schülerin und die Parteianhänger heute schon geliebte Kinder des guten Daddys im Himmel. Papa, lass mich diese Menschen immer mehr lieben, so wie Du sie liebst.

Danke Herr  für diese Pause heute Mittag, danke für Dein Augen-Öffnen für die Menschen dieser Stadt und danke für den leckeren Döner! Lass mich dazu beitragen, dass der Bettler, Manager, Dealer, Junkie, Schüler und Parteianhänger Dich finden und ihre Leben auch so lebenswert wird wie mein Leben, was DU schon erneuert hast. Danke für eine coole Zukunft mit Dir und bei Dir.

Und weil die Pause so schön war… gab es dann auch noch ein leckeres Eis. In diesem Sinn: Einen frohen Frühling 🙂

eis.jpg

März 07, 2012

Kony 2012 – Ein Film, der aufweckt

Seit heutet kursiert auf Facebook der Link zu einem Film „Kony 2012“. Dieser Link wurde heute mehrfach gepostet, so dass ich ihn mir gerade auch einmal angesehen habe. Auch wenn der Film in englischer Sprache ist, kann man den Inhalt sehr gut verstehen.

Es geht um einen Amerikaner, der vor Jahren eine Begegnung mit Jacob hatte, einem Afrikaner aus Uganda. Dieser damals noch junge Mann war Opfer von Kony, einem der meistgesuchten Verbrecher der Welt. Diese Begegnung hat den Amerikaner veranlasst, Jacob ein Versprechen zu geben in der Form, dass er alles daran setzen würde, Kony fassen zu lassen, ihn zu finden und die Verbrechen, die er begeht, zu beenden. Dieses Versprechen bestand nicht nur aus leeren Worten, es wurde bis heute darum gekämpft, es zu erfüllen. Zuerst stand er sehr alleine da mit seinen Forderungen, Kony zu suchen. Aber der Mann gab nicht auf, er stellte sein Anliegen bei Schülern, Politikern, Behörden usw. vor und immer mehr Leute teilten seine Vision, Kony zu fassen. Immer mehr Prominente wurden überzeugt, sich für die Ergreifung Konys einzusetzen, um das grausame Handeln in Uganda zu beenden. Aktuell ist der Fall Kony sogar von Barak Obama zur Chefsache gemacht worden. Wirklich ein sehr beeindruckender Film.

Als ich mir den Film angesehen habe, gingen mir folgende Gedanken und Fragen durch den Kopf:

  • Gott hatte auch eine Vision, nämlich die Macht des Todes zu brechen und dafür zu sorgen, dass seine Grausamkeiten ein Ende haben. Er hat dafür gekämpft, er hat dafür sogar seinen Sohn geopfert. Wow!
  • Welche Vision habe ich? Wofür setze ich mich mit meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten ein? Mache ich auch weiter, selbst wenn es niemand anderen interessiert,  oder gebe ich dann schnell auf?
  • Was passiert, wenn meine Vision, dass die heutige Generation junger Menschen aufsteht für ihren Gott, IHN zu feiern und IHN damit zu ehren, Wirklichkeit würde? Wie würde unsere kleine Stadt Schwelm, wie würde NRW verändert werden, einfach dadurch, dass junge Menschen sich nicht mehr scheuen, von ihrem Gott zu erzählen, einfach dadurch, dass Gott so lebendig in ihrem Leben wirkt.

Für mich war dieser Film einfach auch ein Mutmach-Film, eben nicht aufzugeben, nicht schläfrig in den Tag zu gehen, sondern mit einem klaren Ziel vor Augen einfach Jesus nachzugehen, zu sehen, wo ist Jesus schon längst am Werk und dort und genau dort mitzumachen. Gott, bitte hilf mir, Deine Fußspuren zu sehen und lass mich bereit sein, für DEINE Sache einzustehen.

KONY 2012 from INVISIBLE CHILDREN on Vimeo.

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