Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Heike und Andreas Timmler


November 12, 2013

STOP HUMAN TRAFFICKING

Letztes Wochenende hatten wir Besuch von einer sehr talentierten und motivierten  jungen Frau. Ihr Name ist Kim Amelie Nguyen und ihre Wurzeln liegen in Vietnam. Zurzeit studiert sie Modedesign am Fashion-Design-Institut in Düsseldorf. Kim hatte uns um ein Gespräch gebeten und so durften wir von ihrem großen Traum und ihrer Vision erfahren. Kim möchte ihre Kreativität nutzen und für Gottes Sache einsetzen. Dazu hat Gott ihr einen großen Traum ins Herz gepflanzt. Zugegeben, der Traum ist echt groß, aber Gott ist eben groß und möchte, dass wir nicht klein denken, nicht wenig erwarten, sondern er liebt es, wenn wir als seine Kinder viel erwarten, wenn wir groß denken.

Ich (als nicht kreativer Mensch) versuche, diesen großen Traum wiederzugeben. Die Erlaubnis dazu habe ich übrigens von Kim eingeholt 😉

Ihr Traum ist es, ein eigenes Label zu gründen und mit ihrer Mode politische, gesellschaftliche und ethische Themen ansprechen, darunter auch große Probleme unserer Menschheit wie die des Menschenhandels und der Sexsklaverei. Kim brennt dafür, Kleidung zu entwerfen, die uns die Augen öffnet für dieses große Problem, sie möchte auf den Laufstegen dieser Welt „Haute Couture“ präsentieren, die nicht den Luxus der Schönen und Reichen befriedigt, sondern aufrüttelt und wach macht und diesem unglaublichen Leiden tausender und Millionen von Frauen ein Ende bereitet. Was ist das für ein krasser Traum? Eine junge Frau möchte das ihr von Gott geschenkte wieder zurück an Gott geben, möchte mit sein Reich bauen und mithelfen, dass ethische Themen und große Probleme der Menschheit gesehen werden und sie damit bekämpft werden können.

Ich freue mich unglaublich über solche Menschen, Menschen, die groß denken, Menschen, die an das Unmögliche glauben, Menschen, die Gott mit in ihren Alltag nehmen und Gottes Traum für ihr Leben anfangen zu leben.

Ich kenne mich in der Modebranche echt nicht aus und ich wüsste auch nicht, wie ich diesen Traum umsetzen könnte. Als ich aber das erste Werk von Kim gesehen habe ist mir klar geworden, dass es definitv geht. Dieses Bild spricht so viele Bände, lasst es auf Euch wirken:

Kim Chi

 

Ich finde diesen Traum sehr unterstützenswert. Vielleicht liest diesen Text hier jemand, der diesen Traum ebenfalls unterstützenswert findet. Natürlich braucht solch ein Traum Unterstützer, die neben Gebet auch mit finanziellen Mitteln supporten. Wenn Du solch ein Unterstützer werden möchtest, kannst Du Dich gerne mit Kim oder mit uns in Verbindung setzen.

 

April 22, 2013

Moderne Sklaverei – End IT!!!

„Sklaverei“ fragst Du Dich vielleicht jetzt, was habe ich damit zu tun? Sklaverei ist doch ein Thema, das längst Geschichte sein sollte, oder? Und wenn es so etwas noch gibt, dann vielleicht tausende Kilometer entfernt…

Letzte Woche sah ich einen Youtube-Clip, der mich sehr berührt hat. In diesem Clip geht es um das Thema Menschenhandel, Sex-Sklaverei, den Verkauf von Frauen. Am Ende dieses Clips wird die Frage gestellt, ob ich diesem Tun ein Ende setzen würde, wenn ich es wahrnehmen würde. Zugegeben, das Thema ist unangenehm, aber wie unangenehm ist dieses Thema für die betroffenen Frauen? Wie sehr leiden sie unter den Demütigungen, den Ängsten? In den Medien wird das Thema gerne totgeschwiegen, aber – und davon bin ich überzeugt – ist es ein Thema, das gerade hier in Deutschland hochaktuell ist. Überzeugt bin ich auch davon, dass wir es wahrnehmen können, wenn wir es echt wollen.

Stell Dir vor, es wäre Deine Tochter, die in diesen LKW gezerrt würde, stell Dir vor, es wäre Deine Tochter, die zur Prostitution gezwungen würde, stell Dir vor, Du wärst der Vater einer solchen Tochter, wie würdest Du Dich fühlen? Klar, ich kann nicht die Welt retten, aber was ich machen kann ist, dass ich die Augen offen halte und nicht wegsehe, wenn ich Anzeichen erkenne, ich kann Organisationen unterstützen, die sich mit der Bekämpfung der modernen Sklaverei auskennen. Beispielhaft erwähne ich die A-21-Kampagne von Christine Caine.

Was jeder von uns aber ganz sicher machen kann ist, für diese Menschen zu beten, zum Einen für die Opfer, die Gottes Schutz und Bewahrung echt brauchen, zum Anderen für die Täter, dass sie mit Gottes Liebe in Berührung kommen und sie verändert werden.

Sehr Euch diesen Clip an, er bewegt mich auch nach dem zweiten und dritten Ansehen.

 

Januar 08, 2013

Seminar „Prävention vor sexuellem Missbrauch“

Am 26. Januar 2013 findet im CZD (Christliches Zentrum Düsseldorf) ein interessantes Seminar zum Thema „Prävention vor sexuellem Missbrauch“ statt. Sehr wahrscheinlich werden wir an diesem Seminar teilnehmen weil wir immer mehr erleben, dass dieses Thema viel aktueller ist, als wir uns bisher vielleicht denken konnten.

Sexueller Missbrauch darf – wie jede andere Form von Missbrauch – nicht länger tabuisiert werden. Wir hoffen, dass wir in diesem Seminar gute Impulse bekommen, mit diesem Thema in geeigneter Weise umzugehen und den Opfern eine Hilfe sein können. Weitere Informationen findet Ihr auf den Internetseiten des CZD.

Mai 06, 2012

Workshop Traumaberatung 1 im Nestli

Sonntag Abend sind wir vom ersten Teil des Workshops „Traumaberatung“ zurückgekommen. Dozentin des Workshops war Ursula Roderus, die Autorin des Buches „Handbuch zur Traumabegleitung„.

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Wir haben in diesem Workshop, der von Donnerstag bis Samstag dauerte, viel über die Entstehung eines Traumas und über die Folgen gelernt. Sehr gut waren auch die praktischen Lehreinheiten, in denen wir die Begleitung traumatisierter Personen ein wenig einüben konnten. Es war eine sehr gute Zeit mit Freunden und die Versorgung im „Nestli“ war hervorragend.  Wir freuen uns schon sehr auf den zweien Teil des Workshops im November.

Und auch die Pausenzeiten waren klasse. Das „Nestli“ liegt in Bechhofen (Bayern) in der Nähe von Ansbach bzw. Nürnberg. Wie die Bilder zeigen, ist ein Besuch des Nestli auch schon deswegen sehr zu empfehlen, weil es eine ganz tolle Umgebung dort gibt und man Natur pur erleben und genießen kann.

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März 07, 2012

Kony 2012 – Ein Film, der aufweckt

Seit heutet kursiert auf Facebook der Link zu einem Film „Kony 2012“. Dieser Link wurde heute mehrfach gepostet, so dass ich ihn mir gerade auch einmal angesehen habe. Auch wenn der Film in englischer Sprache ist, kann man den Inhalt sehr gut verstehen.

Es geht um einen Amerikaner, der vor Jahren eine Begegnung mit Jacob hatte, einem Afrikaner aus Uganda. Dieser damals noch junge Mann war Opfer von Kony, einem der meistgesuchten Verbrecher der Welt. Diese Begegnung hat den Amerikaner veranlasst, Jacob ein Versprechen zu geben in der Form, dass er alles daran setzen würde, Kony fassen zu lassen, ihn zu finden und die Verbrechen, die er begeht, zu beenden. Dieses Versprechen bestand nicht nur aus leeren Worten, es wurde bis heute darum gekämpft, es zu erfüllen. Zuerst stand er sehr alleine da mit seinen Forderungen, Kony zu suchen. Aber der Mann gab nicht auf, er stellte sein Anliegen bei Schülern, Politikern, Behörden usw. vor und immer mehr Leute teilten seine Vision, Kony zu fassen. Immer mehr Prominente wurden überzeugt, sich für die Ergreifung Konys einzusetzen, um das grausame Handeln in Uganda zu beenden. Aktuell ist der Fall Kony sogar von Barak Obama zur Chefsache gemacht worden. Wirklich ein sehr beeindruckender Film.

Als ich mir den Film angesehen habe, gingen mir folgende Gedanken und Fragen durch den Kopf:

  • Gott hatte auch eine Vision, nämlich die Macht des Todes zu brechen und dafür zu sorgen, dass seine Grausamkeiten ein Ende haben. Er hat dafür gekämpft, er hat dafür sogar seinen Sohn geopfert. Wow!
  • Welche Vision habe ich? Wofür setze ich mich mit meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten ein? Mache ich auch weiter, selbst wenn es niemand anderen interessiert,  oder gebe ich dann schnell auf?
  • Was passiert, wenn meine Vision, dass die heutige Generation junger Menschen aufsteht für ihren Gott, IHN zu feiern und IHN damit zu ehren, Wirklichkeit würde? Wie würde unsere kleine Stadt Schwelm, wie würde NRW verändert werden, einfach dadurch, dass junge Menschen sich nicht mehr scheuen, von ihrem Gott zu erzählen, einfach dadurch, dass Gott so lebendig in ihrem Leben wirkt.

Für mich war dieser Film einfach auch ein Mutmach-Film, eben nicht aufzugeben, nicht schläfrig in den Tag zu gehen, sondern mit einem klaren Ziel vor Augen einfach Jesus nachzugehen, zu sehen, wo ist Jesus schon längst am Werk und dort und genau dort mitzumachen. Gott, bitte hilf mir, Deine Fußspuren zu sehen und lass mich bereit sein, für DEINE Sache einzustehen.

KONY 2012 from INVISIBLE CHILDREN on Vimeo.

Februar 15, 2012

Wand mit Aussage

Dieses Foto einer Wand wurde gestern auf Facebook gepostet:

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Ich muss sagen, diese Wand gefällt mir extrem gut, so gut, dass ich mit gut vorstellen könnte, eine Wand bei uns zu Hause so oder ähnlich zu gestalten.

Januar 12, 2012

geistlicher Missbrauch

… ist ein sehr ernst zu nehmendes Thema (siehe Sonderseite). Allen Betroffenen kann ich nur raten, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, um Befreiung davon erleben zu können, denn „…wo der Geist des Herrn ist, ist Freiheit…“ (2. Kor. 3,17).

Einen ersten Check, ob Du von geistlichem Missbrauch betroffen sein könntest, kannst Du auf diesen Internetseiten machen.

Eine umfangreiche Seite mit Buchempfehlungen zum Thema findest Du hier.

Be blessed!

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