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Papa |

Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Heike und Andreas Timmler


Oktober 16, 2013

Vater des Lichts

Gestern im Hauskreis haben wir aus Jakobus 1 gelesen und uns über diesen Bibeltext unterhalten. Beim Lesen ist mir der 17. Vers dieses Kapitels ins Auge gesprungen. Dort steht:

Alles, was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen. Er, der Vater des Lichts, ändert sich nicht; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis.

Kennst Du das, wenn Du in der Bibel liest und Dir auf einmal ein Vers quasi entgegen springt? Sich von den anderen Versen abhebt und Dein Blick immer und immer wieder auf diesen  Vers fällt? So war das gestern mit diesem Vers. Beim Nachdenken über diesen Vers ist mir neu bewusst geworden, welche Tiefe diese Aussage „Vater des Lichts“ hat. Licht empfinde ich als etwas sehr angenehmes, als etwas beruhigendes, heilendes. Was gibt es Schöneres, als nach einigen Tagen Dauergrau und Nieselregen endlich wieder die Sonne zu sehen, das Licht, das durch den Nebel scheint, die Wärme zu spüren, die ihre Lichtstrahlen mitbringen. Da blüht das Herz auf, man streckt sich der Sonne entgegen und aus einem traurigen Gesicht wird schnell ein fröhliches, lachendes Gesicht. Licht wird sogar von Ärzten verschrieben, z. B. bei Menschen, die an der so genannten Winterdepression leiden. Wie gut ist Licht? Licht beseitigt Dunkelheit und wo Licht hinkommt, da hat Dunkelheit keine Daseinsberechtigung. Die Dunkelheit muss weichen, sobald Licht kommt. Was ist das für ein tolles Bild? Das Dunkle, ein Synonym für das Böse, für Unwahrheiten und Lügen, muss weichen, wenn das Licht (ein Synonym für das Gute) hineinkommt. Übersetzt heisst das: Alles Böse, alle dunklen Mächte, alle unguten Gedanken haben keine Daseinsberechtigung und müssen weichen, wenn Licht (also Gott) hineinkommt. Manchmal muss man allerdings dafür eine Tür öffnen, damit das Licht hineinkommen kann und das fällt uns Menschen schon mal schwer… Aber, und das ist das Faszinierende, das ist ein göttliches Prinzip, dass Licht und Finsternis nicht zusammen existieren können. Licht und Finsternis können keine Gemeinschaft haben, ohne dass die Finsternis Licht wird. Gott (das Licht) ist der Sieger!

Licht spendet Leben. Ohne Licht ist Leben nicht möglich. Bei der Photosynthese wird mit Hilfe des Lichts von Pflanzen und Bäumen Kohlendioxyd in Sauerstoff umgewandelt. Ohne das Licht würde die Photosynthese nicht funktionieren, Menschen und Tiere würden ersticken, Leben würde ausgelöscht.

Zurück zu dem Satz „Vater des Lichts“. Die tollen Eigenschaften des Lichts habe ich beschrieben. Jetzt zu dem Wort „Vater“ in Verbindung mit dem Licht: Vater sein ist etwas Großartiges. Zu sehen, wie Gott neues Leben aus mir erschaffen hat ist unglaublich. Vater sein ist aber auch alles andere als leicht, besonders wenn man seine Aufgabe als Vater ernst nimmt. Vater sein ist herausfordernd, Vater sein ist erfüllend und ich liebe es, Vater zu sein. Trotzdem bin ich mir bewusst, wie weit ich von den Qualitäten meines Vaters im Himmel entfernt bin. ER ist der perfekte Vater und er wird hier als „Vater des Lichts“ beschrieben, als Vater des Guten, als Vater des Vollkommenen. Wenn Licht schon solche guten Eigenschaften hat, wie viel mehr muss dann der „Vater des Lichts“ Eigenschaften haben, die gut sind, die perfekt sind, die Heilung bewirken, die Leben spenden, die Traurigkeit in Freude verwandelt und die uns wieder lachen lassen? ER ist der Ursprung des Guten, ER ist der Ursprung des Lebens, ER ist das Licht, ER ist der Vater des Lichts. Und dieser Vater ist mein Daddy. Und er möchte auch Deiner sein oder werden!

April 17, 2013

…dein Reich komme…

Ich habe das große Vorrecht, mit meinen unjugendlichen 41 Jahren Mitglied einer WhatsApp-Gebetsgruppe mit 35 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu sein, in der wir uns ermutigen, Gebetsanliegen austauschen und davon berichten, wie Gott in unserem Leben wirkt. Gestern Abend hat sich in dieser Gruppe eine Diskussion darüber entfacht die Zukunft betreffend. Es kamen Fragen auf wie „Können sich Menschen, die ihr Leben vor der so genannten „Entrückung“ nicht Jesus übergeben haben, auch noch danach für Jesus entscheiden und somit gerettet werden. Oder die Frage nach dem „Wann“. Welche Zeichen sprechen für eine kurz bevorstehende Entrückung usw.

Neben den ganzen theologischen Dingen, die diese Fragen berühren, bin ich einfach davon sehr berührt, wie sich die Jugendlichen über dieses Thema austauschen. Da lese ich Sätze wie – Zitat: „…Ich will, dass Papa kommt!“ oder in Bezug auf die Zeit, bis Jesus wiederkommt schreibt eine andere Person: „…und in dieser Zeit wollen wir unser Bestes für IHN geben!!!“.  Ich finde das so genial, dass Jugendliche so über die Zukunft reden, dass sie eine Sehnsucht danach haben, Gott zu begegnen, bei IHM zu sein. Da geht es nicht primär um Dinge wie „Karriere machen“, ordentlich Kohle zu scheffeln oder möglichst fünf Urlaube im Jahr zu haben. Wenn ich an meine Jugendzeit denke, kann ich nicht unbedingt behaupten, so über die Zukunft gedacht zu haben. Bei mir standen schon noch viel mehr die materiellen Dinge im Vordergrund.

Ich bin überzeugt, dass diese Freude der Jugendlichen ein großes Feuer in unserem Land entfachen wird, das nicht mehr gelöscht werden kann. Die Freude an Gott wird ausstrahlen in die Umgebung dieser Menschen. Auch bin ich überzeugt, dass Gott diese jungen Menschen mit seinem guten Segen überschütten wird.

Vielleicht klingt für manchen der Satz aus dem Vater-Unser schon recht abgedroschen wenn wir beten „Dein Reich komme“. Aber genau das sagen doch die beiden Beispielsätze aus der WhatsApp-Unterhaltung aus und ich glaube, dass Gott sich riesig über diese Herzenseinstellung freut.

März 18, 2013

Perlen

Jenny war ein hübsches, 5jähriges Mädchen mit leuchtenden Augen. Eines Tages, als sie und ihre Mutter zusammen einkaufen waren, sah Jenny eine Perlenkette aus Plastik zum Preis von 2,50 Euro. Sie wollte unbedingt diese Perlenkette haben und fragte ihre Mutter, ob sie ihr die Kette kaufen würde. Ihre Mutter sagte: „ Nun, es ist wirklich eine hübsche Kette, doch sie kostet viel Geld. Weißt du was? Ich kaufe dir die Kette und wenn wir nach Hause kommen, können wir eine Liste von Dingen schreiben, die du tun kannst um für die Kette zu bezahlen. Und wenn dir die Oma dann an bei ihrem nächsten Besuch noch einen ganzen Euro dazu schenkt, hast du sie schnell bezahlt. Okay?“

Jenny war einverstanden und ihre Mutter kaufte ihr die Perlenkette. Jenny arbeitete jeden Tag eifrig an ihren Aufgaben und tatsächlich schenkte ihr die Oma bei ihrem nächsten Besuch einen Euro. So hatte Jenny die Perlenkette schnell abbezahlt.

Wie Jenny diese Perlenkette liebte! Sie trug sie zu jeder Gelegenheit – zum Kindergarten, im Bett und wenn sie mit ihrer Mutter ausging um Besorgungen zu machen. Die einzige Gelegenheit, bei der Jenny ihre Perlenkette nicht trug, war unter der Dusche. Ihre Mutter hatte ihr gesagt, dass ihr Rücken davon ganz grün werden würde!

Jenny hatte einen sehr liebevollen Vater. Wenn Jenny abends zu Bett ging, stand er immer aus seinem Lieblingssessel auf und las Jenny ihre Lieblingsgeschichte vor.

Eines Abends fragte er Jenny nach dem Vorlesen: “Jenny, liebst du mich?“

„Oh ja, Papa, du weißt doch, dass ich dich liebe“, sagte das kleine Mädchen.

„Dann schenk’ mir doch deine Perlenkette.“

„Oh! Papa, doch nicht meine Perlenkette!“, sagte Jenny. „Aber du kannst Rosi haben, meine Lieblingspuppe. Weißt du noch? Du hast sie mir letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt. Und du kannst auch ihr Partykleid haben. Okay?“

„Ach nein, Liebling, es ist schon in Ordnung.“ Ihr Vater gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Gute Nacht, Kleines.“

Eine Woche später fragte der Vater Jenny erneut nach dem Vorlesen: “Liebst du mich?“

„Oh ja, Papa, du weißt doch, dass ich dich liebe.“

„Dann schenk’ mir doch deine Perlenkette.“

„Oh, Papa, nicht meine Perlenkette! Doch du kannst meine Haarbänder haben und mein Spielzeugpferd. Kennst du es noch? Es ist mein Lieblingstier. Es hat eine ganz weiche Mähne und du kannst damit spielen und es kämmen. Du kannst es haben, wenn du es willst, Papa“, sagte das kleine Mädchen zu seinem Vater.

„Nein, ist schon in Ordnung“, sagte ihr Vater und gab ihr wieder einen Kuss auf die Wange. „Gott segne dich, Kleines. Schlaf’ gut und träum’ was Schönes.“

Einige Tage später, als Jennys Vater in ihr Zimmer kam um ihr eine Geschichte vorzulesen, saß Jenny auf ihrem Bett und ihre Lippen zitterten. „Hier, Papa“, sagte sie und streckte ihm ihre Hand hin. Sie öffnete sie und darin lag ihre geliebte Perlenkette. Sie ließ sie in die Hand ihres Vaters gleiten.

In der einen Hand hielt der Vater nun die Plastikperlen und mit der anderen zog er ein Döschen aus blauem Samt aus seiner Jackentasche. In der kleinen Schachtel lag eine echte, wunderschöne Perlenkette.

Er hatte sie die ganze Zeit schon gehabt. Er hatte nur darauf gewartet, dass Jenny die billige Kette aufgeben würde, damit er ihr die echte geben konnte.
So ist es auch mit unserem himmlischen Vater. Er wartet nur darauf, dass wir ihm die billigen Dinge in unserem Leben geben, so dass er uns einen wunderbaren Schatz schenken kann.

Hältst du an Dingen fest, von denen der Herr möchte, dass du sie loslässt? Hältst du an schädlichen oder unnötigen Beziehungen, Gewohnheiten und Aktivitäten fest, die so sehr ein Teil von dir geworden sind, dass es unmöglich erscheint, sie loszulassen? Manchmal ist es so schwer, zu sehen, was Gott in der anderen Hand hält, doch eines kannst du glauben…

Der Herr wird dir niemals etwas wegnehmen ohne dir nicht stattdessen etwas viel Besseres zu geben.

(Quelle: http://www.facebook.com/groups/311581332191047/permalink/620404244642086 )

November 19, 2012

spannende Woche steht bevor

Auf geht´s in eine neue (Arbeits) Woche 🙂

Für uns wird es eine spannende und herausfordernde Woche. Am kommenden Samstag werden wir in der Gemeinde ein Seminar anbieten zum Thema „hörendes Gebet“. Dort beschäftigen wir uns mit der Frage, was Jesus gemeint hat als er gesagt hat „meine Schafe hören meine Stimme“. Glaube ich das? Bin ich davon überzeugt? Oder galt das nur damals seinen engen Vertrauten? Woran liegt das, wenn ich heute Gottes Stimme nicht mehr höre und wie kann ich das wieder erlernen, die gute Stimme Gottes zu hören?

Wir sind überzeugt und haben es erlebt, dass Gott erlebbar und erfahrbar ist und dass wir seine Stimme wirklich hören können. Diese Stimme ist meistens nicht laut, sondern eher eine Sprache von Herz zu Herz. Ein Reden des heiligen Geistes, der in uns ist, vielleicht am besten vergleichbar mit einer guten Ehebeziehung, bei der es oftmals auch keiner Worte benötigt, um sich zu verstehen, sich auszutauschen. Gottes Wesen ist Beziehung, Gottes Sprache ist eine Sprache von Herz zu Herz.

Mittlerweile haben sich knapp 50 Leute angemeldet, hauptsächlich junge Menschen, worüber wir uns sehr freuen, auch wenn uns das schon ziemlich herausfordert. Wir sind uns bewusst, dass wir Gott nicht  manipulieren können, IHN nicht zum Reden zwingen können und das wollen wir auh gar nicht. Wir wissen aber, dass Gott sich so sehr danach sehnt, Zeit mit seinen Kindern  zu verbringen und ihnen Dinge mitzuteilen, die aus seinem Herzen kommen. Deswegen freuen wir uns auf diese Zeit am kommenden Samstag und auf das, was Gott für uns vorbereitet hat.

Wir freuen uns auch, dass junge Menschen uns in den Lobpreis führen werden und uns auf unseren Gott und König, unseren guten Papa im Himmel ausrichten möchten. Gott segne diese jungen Menschen, die so talentiert und leidenschaftlich sind und Gott dienen möchten.

Ein besonderes Highlight ist dann noch der gemeinsame Besuch beim Jugendgottesdienst X2C in Wuppertal nach dem Seminar. Auch auf diese Zeit mit Gott und ca. 1000 jungen Menschen, die Gott feiern möchten, freue ich mich sehr.

November 03, 2012

B7: Zeit mit Gott verbringen – ohne Druck

Gestern Abend war wieder B7, unser Teenkreis der Gemeinde. Ich durfte für die Jugendlichen einen Input geben zum Thema „Zeit mit Gott verbringen – ohne Druck“. Alleine die Vorbereitung auf diesen Input hat mir sehr viel Spaß gemacht weil ich jedem (und vor allem den jungen Menschen) wünsche, dass „stille Zeit“, „Beten“ und „Bibel lesen“ keine Begriffe mehr sind, die mit Pflichterfüllung, Druck usw. verbunden sind.

Gemeinsam haben wir herausgearbeitet, dass dieser Druck zum Einen natürlich von außen an uns herangetragen werden kann, zum Anderen ist es Satan selbst, der uns einflüstert wir seien „Luschen“, wenn wir unserer „Pflicht“ nicht nachkommen. Ebenfalls ein großer Punkt ist, dass unser Bild von Gott nicht der Wahrheit entspricht. Wir stellen uns Gott oft als eine kontrollierende Person vor, die nur darauf wartet, uns zu strafen, wenn wir einen Fehler machen oder unsere Pflicht nicht erfüllen. Ich hoffe und bete, dass der Input ein wenig geholfen hat, dieses schräge Gottesbild aus den Köpfen der Jugendlichen zu bekommen und gegen ein Gottesbild zu ersetzen, dass der Realität entspricht.

Bestimmt hat auch der kurze Videoclip von Jonathan Schiffelbein (Hope for Glory) dazu beigetragen ein Gottesbild zu zeichnen, wie ER wirklich ist: Ein Gott, der ein perfekter Vater ist und der uns Hoffnung, Heilung und Beziehung geben möchte. Dieser Clip kann hier gefunden werden.

Danke Gott, dass Du so anders bist, als manche Menschen es uns einreden wollen. Danke für die Zeit, die Du mit mir täglich verbringst, nämlich satte 24 Stunden pro Tag… und das 7 Tage pro Woche, 52 Wochen im Jahr!

Oktober 26, 2012

Wo die Liebe Gottes ist…

… da ist keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. (1. Joh. 4,18)

Heute morgen hatte ich diese Andacht von Max Lucado im  elektronischen Briefkasten:

Sanft wie ein Lamm

Viele Menschen leben mit der heimlichen Angst, Gott sei über uns erzürnt. Irgendwann, irgendwo hat uns eine Sonntagsschulklasse oder eine Fernsehsendung davon überzeugt, dass Gott hinter seinem Rücken eine Peitsche hält oder in seiner Gesäßtasche einen Schlagstock aufbewahrt, und dass er uns ganz gewaltig aufs Dach steigen wird, sobald wir einmal über die Stränge schlagen.

Mit dieser Vorstellung könnten wir nicht weiter von der Wahrheit entfernt liegen! Der Vater unseres Erlösers ist uns unheimlich zugetan und sehnt sich nach nichts anderem, als seine Liebe mit uns zu teilen.

Wir haben einen Vater, der voller Erbarmen ist. Einen mitfühlenden Vater, dem es, wenn seine Kinder sich verletzen, ebenfalls wehtut. Wir dienen einem Gott, der zugesagt hat, auch dann auf uns zu warten, wenn wir unter Druck stehen und das Gefühl haben, dass nichts so läuft, wie es laufen soll.

Er nimmt uns in die Arme, ganz gleich, ob wir Erfolg haben oder versagen. Er bahnt sich nicht unter Streit und Zank einen Weg in das menschliche Herz. Er zieht so sanft wie ein Lamm in unser Herz, nicht wie ein brüllender Löwe.

Wie  unglaublich groß und genial ist mein Daddy im Himmel, so ganz anders als mancher Vater hier auf der Erde. Danke Daddy!

Oktober 16, 2012

Intensive Woche auf der Pro-Junior-Herbstfreizeit

Jetzt ist die Woche schon wieder vorbei, auf die wir uns alle so sehr gefreut hatten… Was bleibt sind Erinnerungen an 6 sehr gesegnete Tage, in der wir die Gegenwart Gottes so deutlich gespürt und erlebt haben. Erinnerungen an 78 tolle Jugendliche und an ca. 30 tolle Mitarbeiter, mit denen wir zusammen im Knüll House sein konnten. Aber nicht nur Erinnerungen bleiben, es sind auch Beziehungen neu entstanden oder alte gewachsen, über die ich mich sehr freue und von denen ich hoffe, dass sie weiterleben, Beziehungen in der Familie Gottes.

Besonders hat mich selbst die AG „Hörendes Gebet“ beeindruckt, die ich an zwei Nachmittagen mit einigen Teilnehmern machen durfte. Beim hörenden Gebet geht es hauptsächlich nicht um das Reden mit Gott sondern um den Dialog mit Gott. Besonders das Schweigen fällt mir schon mal schwer, um auch Gottes Antworten auf meine Fragen zu hören. Mir war klar, dass ich bei dieser AG zwar theoretisch etwas zu dem Thema sagen kann, wenn es aber um die Praxis geht, ich vollkommen abhängig von Gott bin. Und wow, Gott hat uns mit seinem Reden dermaßen überrascht und begeistert, dass wir alle an beiden Nachmittagen buchstäblich sprachlos waren. Nach dem zweiten AG-Nachmittag hatten wir dann abends einen Gebetsabend (erfahrungsgemäß immer der beste Abend), an dem die Teilnehmer an verschiedenen Stationen mit Gott ins Gespräch kommen können. Nach diesen knapp zwei Stunden, in denen die Teilnehmer untereinander möglichst nicht kommunizieren sollen gibt es dann einen ausgedehnten Worship-Teil, wo neben viel Lobpreis auch die Teilnehmer über ihre Erfahungen mit Gott berichten können. In diesem Zeugnisteil erzählten die Jugendlichen dann davon, wie Gott zu ihnen gesprochen hat. Andere berichteten von ihren Erlebnissen, dass Gott ihnen Heilung geschenkt hat, viele Jugendliche wurden sehr berührt, andere gaben Gott ihr Leben oder machten einen Neuanfang in ihrer Beziehung zu Gott. HALLELUJAH! War das ein krasser Abend, eine krasse Woche, Gott – Dir gebührt alle Ehre, Du bist Gott und König, Du veränderst, Du heilst, Du schenkst Frieden.

Danke Gott für diese wunderbare Woche, danke heiliger Geist, dass Du so viel bewirkt und zu uns gesprochen hast, danke Jesus für Heilung, für Reinwaschung und für Deine Vergebung.

August 14, 2012

„Gott und König“

 …so lautet der Titel der neuen CD der Outbreakband bzw. des Glaubenszentrums. Wer diese CD noch nicht hat, der sollte sie sich besorgen. Wir durften im Januar beim Live-Recording dieser neuen CD dabei sein und ich muss sagen, es ist weitaus mehr als nur eine CD. Gottes Gegenwart war beim Live-Recording in Bad Gandersheim damals so spürbar und auch jetzt, wenn die Musik wie man so schön sagt „aus der Konserve kommt“ begegne ich meinem Gott und König immer wieder neu. Danke Gott für die guten Zeiten mit Dir.

Besonders beeindruckt mich das Lied „Gott und König“ immer wieder neu. Aber auch der Text des folgenden Liedes spricht mir sehr aus dem Herzen:

„Ich liebe Dich, Du bist mir viel mehr wert als Gold.
Was könnte ich Dir denn nur geben, dass es Dein Herz berührt?
Alle Schätze dieser Welt wären dir schön bekannt.
Ich kann Dir nicht geben, was Dir eh schon gehört.
Alles Schöne dieser Welt hast Du selbst gemacht. Ich kann Dir nicht geben,
was dir eh schon gehört.
Was noch bleibt, ist mein Leben, und auch das hast Du gemacht.
Ich wills Dir gerne geben, ich halte nicht fest daran.
Deine endlose Liebe lässt mich sagen: Danke Jesus, dass Du für mich starbst.
Ich kann nicht fassen, was du für mich tatst.
Du gabst Dein Leben für mich hin.
Dir gebe ich nun gern mein Herz, und ich gehöre ganz Dir.“

Bei diesen Zeilen frage ich mich, was kann ich Gott geben, wenn ich ihn groß machen und ihm Ehre geben möchte. Was ist bei mir auf meinem Thron? Ist es meine eigene Ehre, mein Können, mein Auto, mein Haus, mein IPad, mein … keine Ahnung was alles auf meinem Thron sein kann. Alles, was dort sein kann und ich IHM geben könnte ist mir wirklich auch nur von IHM geschenkt. Und wie der Autor dieses genialen Liedes sagt – selbst wenn ich meinem Gott und König mein Leben gebe… auch das ist mir von IHM geschenkt. Wow, wie groß, wie herrlich, wie genial ist mein Gott?!? Ich liebe Dich mein Gott und König!

Juni 21, 2012

Heilungswunder

Schon Ende April habe ich von einem Heilungswunder berichtet. Diese damals erwähnte Heilung bezog sich auf rasende Kopfschmerzen einer jungen Frau, die Jesus damals nach dem intensiven Gebet um Heilung einfach weg waren.

Aber dieses Wunder geht weiter und ich danke Gott so sehr dafür, das alles miterleben zu dürfen: Dieselbe junge Frau, von der ich Ende April berichtet, leidet an einer echt schwierigen Krankheit. Seit unserem Gebet um Heilung Ende April haben wir nicht abgelassen dafür zu beten, dass auch bezüglich dieser Tumor-Erkrankung Heilung eintritt und wir warteten eigentlich nur auf die nächste Untersuchung, um weitere Infos zu bekommen, wie Gott gewirkt hat. Gestern Abend kam dann nach zwei Untersuchungstagen eine SMS mit der Nachricht: „…der Tumor ist viel kleiner geworden…“

Wow – es ist so beeindruckend, dieses Wunder Gottes zu sehen, dabei zu sein, für mich zum ersten Mal so krass und medizinisch nicht erklärbar. Vielleicht, weil ich es vom Kopf her zwar wusste, dass Gott auch heute noch Wunder wirken kann, die Überzeugung aber fehlte, dass dem der glaubt, alles (ALLES !!!) möglich ist…

Es ist toll, in Gottes Schule zu sein, von IHM zu lernen und immer mehr von dem zu erleben, wie Gott ist. Gott ist ein liebender Papa, Gott möchte retten, er möchte heilen.Für mich ist die Frage: Was traue ich IHM wirklich zu. Ist „ALLES“ wirklich alles? So gaaanz langsam fange ich an, ein zaghaftes „Ja“ dazu auszusprechen. Fest steht, dass ich mich ausstrecke nach mehr von diesen Erlebnissen, mehr von Gottes Herzschlag spüren, mehr seine Nähe und seine Kraft erleben.

Danke, mein lieber Daddy im Himmel. Dir gehört die Ehre für dieses Wunder!

April 30, 2012

Nichts ist unmöglich!

Heute morgen wurde ich wach und hatte einen Satz immer wieder vor meinen Augen. Der Satz lautete: „Alles ist möglich!“Auf dem Weg ins Büro stand ich dann – wie jeden morgen – auf dem Bahnsteig und habe mir die Ohrhörer eingestöpselt und wollte Musik hören 🙂 . Der Music-Player stand mitten in einem Lied, halt da, wo ich ihn beim letzten Mal ausgemacht hatte. Die ersten Worte, die ich hörte lauteten: „Nothing is impossible“ von ICF-Zürich von ihrem Album „The stand“.

Mir scheint, Gott wollte mir heute morgen noch einmal so richtig sagen, dass Gott alles möglich ist und dass sein Versprechen auch heute noch gilt, das mir in der letzten Woche neu ins  Bewusstsein gekommen und wichtig geworden ist. Jesus selbst hat zu dem Vater eines besessenen Jungen gesagt:

„Für den, der glaubt, ist alles möglich“ (Mark. 9,23 – NGÜ).

Und zu Philippus sagt Jesus:

„Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun. Denn ich gehe zum Vater, und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters offenbart wird. Wenn ihr mich in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun“(Johannes 14,12-14).

Dass das alles nicht leere Worte sind, sondern sie in unsere Zeit heute hineinreichen und genau so gültig sind wie vor zweitausend Jahren durften wir am vergangenen Wochenende live und in Farbe erleben. Wir waren mit 15 Jugendlichen zum Outbreak 2012 in Bad Gandersheim. Es war ein unglaublicher Tag in der Nähe Gottes und wir alle haben IHN so intensiv erlebt, zusammen mit knapp 3000 weiteren jungen Leuten aus ganz Deutschland.

Adam Mc. Cain, der Direktor von „Christ for the nations“ sprach im Abendgottesdienst über dieses Thema und stellte uns viele Fragen, die „harmlos“ anfingen.  Zum Beispiel fragte er, ob wir glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist. Natürlich gingen alle Hände nach oben, schließlich waren wir ja als Christen dort. Doch mit jeder weiteren Frage wurde es schwieriger, sich zu melden und ernsthaft zu bezeugen, dass wir glauben, dass diese Kraft, z. B. Kranke zu heilen, auch in mir steckt, wenn ich an Jesus Christus glaube und der heilige Geist in mir lebt. Und genau das ist es, was Adam Mc Cain als Hinderungsgrund für echte Wunder heute herausgearbeitet hat, mein Unglaube. Im Beispiel der blutflüssigen Frau, die überzeugt war, dass Jesus das schaffen würde, was viele Ärzte vor ihm nicht geschafft haben, nämlich dass ihre Krankheit geheilt würde, sagt Jesus nachdem Kraft von ihm ausgegangen war zu der Frau: „Dein Glaube hat Dich geheilt“. Es war nicht ein Mediziner, es war kein Hokuspokus, es war Gottes Kraft, die den Blutfluss gestoppt hat. Uns hat diese Predigt sehr bewegt und nachdem aufgerufen wurde sich zu melden, wenn jemand Heilung bedarf, wurden wir ermutigt, für diese Personen in Jesus Namen um Heilung zu beten. In unserer kleinen Gruppe von 17 Leuten hatten wir Gelegenheit, eine Person vor Gott zu bringen und ganz konkret um Heilung zu bitten. Und das größte Wunder ist passiert, es ist Heilung eingetreten. Das hört sich vielleicht unglaublich an, so ist es aber geschehen und wir durften Zeugen dieses Wirkens Gottes sein. Danke Jesus, dass Du wirkst, dass Du heilst, dass Du uns so viel Gutes tust, dass Du Dich uns zeigs, wenn wir Dich suchen. Danke besonders auch dafür, dass unsere kleine (große) Gruppe von 17 Leuten dieses gemeinsame Erlebnis teilen durften. Wir wurden dadurch sehr gestärkt und ermutigt. Jesus, Du bist der beste, Du bist der Größte, Dir geben wir alle Ehre!

Im Folgenden noch ein paar Eindrücke des Tages:

Auf der Fahrt nach Bad Gandersheim, kurze Pause auf dem Rastplatz:

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Eröffnungsgottesdienst bei super Wetter mit der Outbreakband und Adam Mc Cain als Prediger:

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Die „Pommesschlange“ beim Mittagessen:

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Kurzes Treffen mit Samuel Harfst nach seinem Konzert am Mittag:

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Vor dem Abendgottesdienst, der Platz füllt sich so langsam:

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Nach der Abendpredigt von Adam Mc Cain Worship mit der Outbreakband:

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Zum Abschluss eines genialen Tages noch ein Konzert der Band „Good Weather Forecast“ aus Düsseldorf:

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