Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Vergebung.

Mai 2012
S M D M D F S
« Apr    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Archiv der Kategorie Vergebung

Offenbarung - das Hoffnungsbuch

Heute war Ulrich Neuenhausen, der Leiter der Bibelschule Forum Wiedenest bei uns in der Gemeinde zu Gast und hat ein Seminar zum Buch der Offenbarung mit uns durchgeführt. Ulrich ist Autor des Buches “Die Offenbarung - Das Buch das glücklich macht”.

Auch wenn es nicht ganz einfach war, die Zusammenhänge zu verstehen und es sicher auch andere Auslegungsmöglichkeiten der Offenbarung gibt, konnte ich seiner Auslegung folgen. Was mich besonders beeindruckt hat ist die Tatsache, dass ich mich als sein Kind nicht zu fürchten brauche. Besonders gestern in der Predigt zu Offenbarung 12 und dem Titel der Predigt “Die Entlassung des Staatsanwaltes” ist mir noch einmal klar geworden, wir umfangreich Gottes Vergebung für mich ist und dass der Widersacher, der Ankläger, der Satan kein Anrecht mehr an mir hat. Ich gehöhre zu Jesus und zu IHM allein und nichts kann mich von ihm trennen.

Danke Jesus für Deine Vergebung!

offb.jpg

Aha-Erlebnis am frühen Morgen

Was für eine coole Zeit mit Gott heute morgen. Habe Matthäus 18 gelesen, ein Kapitel der Bibel, das sehr bekannt ist, in dem Sätze wie “wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen” und weitere mehr stehen, die ich fast in- und auswendig kenne. Und dann plötzlich - schon fast beim “Überfliegen” des bekannten Textes - spricht der heilige Geist auf einmal so klar und deutlich zu mir, dass ich diesen Text auf einmal in einem ganz anderen Licht sehe, als bisher.

Da geht es zuerst um die Frage, was wahre Größe im Reich Gottes wirklich ausmacht. Dann warnt Jesus die Jünger vor Verführungen und erzählt ihnen das Gleichnis vom verlorenen Schaf,wo der Hirte seine 99 weidenden Schafe zurück lässt, um das eine verirrte Schaf wieder zu finden. Und dann plötzlich kommen die Aussagen Jesus zum Thema “was tun, wenn Dein Bruder oder Deine Schwester gegen Dich sündigt”. Und genau an dieser Stelle hat der heilige Geist gerade den Blick meiner bisherigen Sichtweise zugedeckt und verdunkelt, um mir eine komplett neue Sichtweise zu schenken.

Hatte ich die Verse 15-22 bisher aus der “Du-hast-gesündigt-und-ich-habe-Recht-und-zur-Not-beweise-ich-das-mit-Aussagen-meiner-Mitgeschwister”-Sicht gelesen, hat Gott diese Denke gerade ins rechte Licht gerückt. Da war die innere Stimme, die mir sagte: “Hey, raff´ es doch, es geht mir hier doch um ganz etwas anderes. Es geht mir nicht darum, dass Du Deinen geistlichen Dickkopf bekommst und du dem Anderen sein Versagen klar machst, mir geht es um Wiederherstellung, mir geht es darum, Sünder zurück zu gewinnen, sie wieder in eine tiefe Beziehung mit mir zu führen, weil sie für mich so wertvoll sind und ich sie so doll liebe.”

Wow, das war eine Ansage! So hatte ich diesen Text noch nie gesehen. Natürlich kam dann sofort der Zweifler in mir durch mit der Frage, was denn ist, wenn mein 4-Augen-Gespräch keine Wirkung zeigt. Dann steht dort doch in Matthäus 18, 17: “Will er auch auf diese nicht hören, dann bring die Sache vor die Gemeinde. Will er auch auf die Gemeinde nicht hören, dann soll er in deinen Augen ´wie ein gottloser Mensch` sein, wie ein Heide oder ein Zolleinnehmer.” Dann bestehe ich doch auf meinem Recht oder auf meiner Besserwisserei, oder? Ist das nicht sogar Jesus Anweisung hier in diesem Text?

Auch da hat mir Gott einen kleinen Einblick in sein Herz, in seine Denke geschenkt. Wenn mein 4-Augen-Gespräch nichts bringt, dann und erst dann sagt Jesus, dass ich mit ein oder zwei Anderen es noch einmal versuchen soll. Was denn versuchen? Die Person von seiner Sünde zu überführen und ihn möglichst auch vor den Augen anderer zu degradieren? Nein! Versuchen, ihn wieder zurück zu gewinnen, zurück in eine tiefe und gute Beziehung zu Gott, aber auch in eine gute und tiefe Beziehung untereinander.

Und was meint Jesus dann mit seiner Aussage, die betroffene Person als gottlosen Mensch, als Heide oder Zolleinnehmer zu betrachten, wenn alle Versuche nichts bringen? Kommt das nicht einem Ausschluss von der Gemeinschaft gleich? So war meine Denke bis heute morgen. Aber was meint Jesus denn hier wirklich? Dass der Abtrünnige und Unbelehrbare endlich zu spüren bekommt, was er durch sein Tun verdient? Ablehnung und Ausschluss? Nein, ich soll ihn umso mehr versuchen zurück zu gewinnen, in dem ich mich für ihn verwende wie für einen Gottlosen, einen Heiden, einen Zolleinnehmer. Damit habe ich als Christ doch kein Problem, das ist doch meine Aufgabe, Menschen, die ohne Gott leben und keine Beziehung zu IHM haben, in eine Beziehung zu führen, davon zu erzählen, wie cool es ist, mit Gott Beziehung zu leben. So soll ich mich dann für diese Person einsetzen, sie mit Liebe überführen und zurück gewinnen.

Daddy, ich kann nur staunen über Deine Eigenschaften, über das “Wie” Du bist. Danke für diesen tiefen Einblick in Dein Herz. Lass mich immer mehr dieses Denken von Dir übernehmen, lass mich es hineintragen in meine Gemeinde. Bitte Vater schenke mir noch viele solcher Aha-Erlebnisse mit Einblicken in Dein Herz.

Freundschaft

…ist eine tolle Erfindung Gottes. Du bist gesegnet, wenn Du Freunde hast, die für Dich beten. Du bist gesegnet, wenn Du Freunde hast, die Dich lieb haben, auch wenn Du selbst nicht viel zu geben hast. Du bist gesegnet, wenn Du Freunde hast, die für Dich da sind, auch wenn es Dir nicht gut geht. Du bist gesegnet, wenn Du Freunde hast, die Dir Deine Fehler vergeben, Dich Aufrichten und mit Dir weiter gehen. Du bist gesegnet, wenn Du Freunde hast, die Dir echt zuhören. Du bist gesegnet, wenn Du Freunde hast, die versuchen, Dich zu verstehen. Du bist gesegnet, wenn Du Freunde hast, die Dir liebevoll helfen, Deine Fehler zu erkennen, sie zu bekennen und sie zukünftig nicht mehr zu machen. Du bist gesegnet, wenn Du Freunde hast, die mit Dir zusammen Gott nachfolgen.

Danke Jesus für Freunde, die Du uns schenkst.

Und nebenbei erwähnt die Hauptsache: Jesus wartet darauf, Dich seinen Freund nennen zu dürfen. Möchtest Du das?  … dann bist Du sehr gesegnet…

Vergebung

Das Thema “Vergebung” und Sündenbekenntnis begegnet mir immer und immer wieder. Gerade heute morgen wieder, als ich in Dereks Prince “Ehemänner und Väter” las, was in Familien den Segensstrom Gottes oft verhindert. Sündenbekenntnis und Vergebung sind ja auch zentrale Themen im christlichen Alltag, denn ich bin zwar durch meine Errettung nicht mehr von dieser Welt, aber immerhin noch in dieser Welt und habe tagtäglich mit Sünde zu tun.

Vor ein paar Wochen predigte Heinz Janzen in unserer Gemeinde ebenfalls zum Thema Vergebung und Sündenbekenntnis.  In seiner Predigt fragte Heinz, ob wir uns bewusst sind, was wir im Vater-Unser eigentlich beten, wenn wir sagen “…und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern…” - will ich das wirklich, dass Gott mir so vergibt, wie ich anderen vergebe??? Oder möchte ich lieber, dass Gott mir so vergibt, wie er es in Micha 7,18-19 sagt: “Wo ist ein Gott wie du, der die Sünden vergibt und die Missetaten seines Volkes verzeiht? Der nicht für immer an seinem Zorn festhält, sondern der sich freut, wenn er barmherzig sein kann? Er wird sich wieder über uns erbarmen, alle unsere Sünden zertreten und alle unsere Verfehlungen ins tiefe Meer werfen!” 

Diese Art der Sündenvergebung ist einfach grandios und unbegreiflich, ja göttlich! Danke lieber Vater für Deine Art der Sündenvergebung!

Heute morgen las ich dann ein Zitat von Corrie ten Boom, die bezüglich der oben genannten Bibelstelle einmal gesagt hat: “Und wenn Gott unsere Sünden ins Meer wirft, stellt er am Strand das Schild ´Angeln verboten` auf.” Wie war doch dieser Satz ist. Wenn ich meine Sünden bekannt habe, darf ich mir der Vergebung auch ganz sicher sein, sie sind weg, Gott hat mir vergeben, ohne Wenn und Aber. In 1. Johannes 1,9 wird gesagt, dass Gott sich als treu und gerecht erweist und uns unsere Sünden vergibt und uns reinigt von allem Unrecht, das wir begangen haben, wenn wir unsere Sünden bekennen. Wichtig war Derek Prince Hinweis an dieser Stelle, dass es hier um Sünden geht, die wir bekennen, Gott sich aber nie verpflichtet hat, Sünden zu vergeben, die wir nicht bekennen.

Alles in Allem kann ich nur sagen, dass das Thema der Sündenvergebung so unbegreiflich ist, dass ich Gott dafür nicht einfach nur von Herzen DANKE sage und IHM die Ehre geben möchte. Manchmal - beim Nachdenken über die empfangene Vergebung - versuche ich Gottes Größe und seine Art irgendwie zu erfassen. Aber das klappt einfach nicht. Gottes Größe kann ich nicht in meine Begrenzungen einpferchen, IHN kann ich nicht begreifbar machen, Gott ist einfach zu wundervoll! DANKE, lieber Daddy für das, wie Du bist! Danke für Deine Vergebung.

Gestern habe ich in meinen alten Urlaubsbildern ein tolles Foto eines Gebirgsbaches gefunden:

166900_2113051084995_1807212716_1337841_803635916_n.jpg

Dabei kam mir das Lied von Danny Plett in den Sinn, wo es heißt:

Wie ein Strom der
in das Meer fließt,
immer während,
unverändert,
unendlich.
Wäscht Dein Liebesstrom
meine dunklen Schatten fort.
Komm Heiliger,
und durchströme neu mein Herz.
Wie die Flut das Land durchtränkt,
hast Du Dich an mich verschenkt.
Klarer als die klarste Quelle,
tiefer als die tiefste See.
Wie die Flut das Land durchtränkt,
hast Du Dich an mich verschenkt.
Fließt Dein Liebesstrom
voller Macht und Stärke.
(Text und Musik: Danny Plett; dt. Arne Kopfermann;Rechte: Janz Musikverlag im Musikverlag Klaus Gerth, Asslar)

Vaterherz.org - eine Empfehlung

Richtig Auftanken und bequem machen könnt Ihr es Euch auf dem Schoß des Vaters und dabei zuhören, was er zu sagen hat. Sehr gute Gedankenanregungen bekommt Ihr reichlich auf den Internetseiten von Vaterherz.org

Erweckung…

… geschieht nicht in einem Gebäude oder an vielen Menschen gleichzeitig, sondern in einem Herzen, das der herrlichen Liebe Gottes hingegeben ist und auf sein Werben und seine Korrektur reagiert. Gottes Korrektur ist dabei so unendlich gnädig und stellt mich mit Liebe wieder her.

“Bekennt nun einander die Vergehungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet; viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.” (Jak. 5,16)

“Wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.” (1. Joh. 1,7)

Vater, bitte schenke echte Erweckung, in Jesus Namen.

|