27.4.2012 von Andreas Timmler.
Ein richtig gutes Wochenende steht vor der Tür. Wir freuen uns riesig auf B7 heute abend, wo wir zum zweiten House-Running aufbrechen. Dabei werden wir jeweils für ca. 30 Minuten bei einer Familie aus der Gemeinde zu Gast sein und eine Vorspeise, eine Hauptspeise und eine Nachspeise erhalten. Außerdem können die Teens einmal sehen, wie die Leute aus der Gemeinde so leben und ihnen Fragen stellen. Umgekehrt können die Gäste auch mal sagen, was sie sich von den Teens in Bezug auf Gemeinde wünschen. Das letzte House-Running war echt klasse und ich bin auf heute Abend gespannt.
Nach B7 werden wir dann 10 Schlafgäste haben, die morgen früh mit uns zusammen nach Bad Gandersheim zum nationalen “Outbreak” fahren. Wahrscheinlich sieht das morgen früh bei uns zu Hause auch wie ein “Outbreak” aus, wenn plötzlich 17 Leute aus der Haustür rauskommen
. Ich freue mich jedenfalls riesig, auch auf die vielen jungen Leute, die unsere Wohnung in ein Massenquartier umwandeln werden.
Beim Outbreaktag in Bad Gandersheim werden knapp 3000 junge Menschen erwartet, die bereit sind, dass Jesus in ihr Leben spricht, die bereit sind, sich von IHM berühren zu lassen und verändert zu werden und die überzeugt sind, dass Jesus selbst dort sein wird. Jesus, wir freuen uns so endlos doll auf Dich und wir werden Dich feiern, werden Dir die Ehre geben und möchten DICH anbeten.
Ich sehe es als echtes Gottesgeschenk, zusammen mit den jungen Menschen unterwegs sein zu dürfen, zusammen Gott zu erleben und IHN zu feiern. Danke lieber Daddy im Himmel für dieses Geschenk. Du bist so gut zu uns!
Wenn wir dann Sonntag morgen (Nacht) zurück kommen, werden wir das Massenquartier wieder aufleben lassen. Was für ein cooles Wochenende…
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26.4.2012 von Andreas Timmler.
Gerade las ich im 2. Buch Chronika und mir fielen einige Verse sehr ins Auge:
Bei dem ersten Vers handelt es sich um die Aussage des Propheten Asarjas an den König Asa. Dieser war durch diese Zusage so ermutigt, dass er religiöse Reformen anstieß und ein riesiges Opferfest feierte. Gottes Belohnung dafür war eine 35-jährige Friedenszeit. Die zweite Aussage kam ebenfalls von einem Seher, sein Name war Hanani. Er musste Asa daran erinnern, dass es gut ist, sein Herz auf Gott auszurichten, IHN mit ganzem Herzen und mit aller Kraft zu lieben. Das hatte Asa nämlich im 36. Jahr seiner Regierung nicht getan und er hatte auf die Stimme Arams gehört anstatt auf die Stimme Gottes. Die Folge seines Handelns war der Ausbruch eines Krieges. Er ließ den Propheten in den Knast sperren und sein Volk begann er zu unterdrücken. Letztlich starb er im 39. Jahr seiner Regierung und es wird berichtet, dass er am Ende seines Lebens mit seiner Krankheit Hilfe bei Ärzten anstatt bei Gott suchte. Ich habe mich beim Lesen gefragt, was ich mit diesen Kapiteln heute anfangen kann. Damals sprach Gott direkt zu den Menschen und er schickte auch damals seinen Geist zu den Menschen, wie es der erste Vers von Kapitel 15 zeigt. Außerdem gab es Propheten, die prophetische Aussagen trafen. Und heute? Hat sich Gott verändert? Hat Gott irgendwann das Reden zu uns Menschen aufgehört? Oder möchte er vielleicht sogar gar nicht mehr mit uns kommunizieren? Gut, dass es nicht so ist, sondern dass Gott sich niemals ändert! Gott redet auch heute zu uns, sei es durch seinen heiligen Geist, der in mir wohnt, wenn ich Gott mein Leben übergeben und ihm die Kontrolle darüber abgegeben habe. Er schenkt auch heute noch die Gabe der prophetischen Rede und er redet auch heute noch direkt. Wow, was habe ich für einen coolen Gott, der es liebt, mit mir zu kommunizieren. Danke dafür!
Ich habe mich beim Lesen aber auch gefragt, warum es für manche (viele?) nicht erlebbar ist, Gottes Stimme zu hören, mit ihm zu kommunizieren. Vielleicht bietet der Vers in 2. Chronika 15,2 die Antwort? Ich sage auch nicht, dass ich seine Stimme immer und zu jeder Zeit vernehme. Es gibt so viele Stimmen in unserem Leben, die uns beeinflussen möchten, uns “raten” möchten, uns “Freund” sein möchten… Trotzdem ist es wichtig, an die Erlebbarkeit Gottes zu glauben, darauf zu vertrauen, dass es Gott auch heute möglich ist, mit uns zu kommunizieren. Mit dieser Bereitschaft im Herzen und mit dem Entschluss, Gott zu suchen, IHN zu lieben mit aller Kraft, mit ganzem Herzen und mit dem Verstand wird dazu führen, dass Gott erlebbar wird. Er selbst möchte ganz sicher, dass wir seine Stimme vernehmen weil er es liebt, zu kommunizieren. Bin ich dazu bereit?
Mein Entschluss steht fest. Ich möchte mit Gott kommunizieren und ich tue es mit wachsender Begeisterung. Auch ich möchte wie es in 2. Chron. 18,13 heisst “das reden, was Gott zu mir redet”. Mein Gebet ist, das ich die Stimmen echt unterscheiden kann und ich mich nicht beeinflussen lasse von den vielen Stimmen, die auf mich einprasseln. Und wenn es darum geht, Stellung zu beziehen, dann möchte ich auch das reden, was Gott zu mir gesagt hat.
Gerade werde ich wieder an den Vers in Johannes 14,12 erinnert in dem es heisst, dass wir dieselben Dinge tun werden, die Jesus tat und sogar noch größere Dinge tun werden. Schließt das nicht auch das Hören von Gottes Stimme und das Erleben seiner Realität mit ein???
Danke heiliger Geist, dass Du in mir wohnst und mir den Zugang zum Vaterherz Gottes immer mehr öffnest. Danke Vater, dass Du sprichst, auch heute in meinen Alltag.
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22.4.2012 von Andreas Timmler.
Heute hatten sich vier Mitarbeiter der Pro-Junior-Freizeit bei uns zu Besuch angemeldet. Nach den Gemeindestunden kamen dann der ein oder andere Besucher dazu, so dass wir schließlich mit 21 Personen bei uns zu Hause waren, gemeinsam zu Mittag gegessen haben (Danke an Dirk für die tolle Döner-Party!
) und auch nachmittags noch viel Spaß zusammen hatten. Ich liebe Spontanbesuche sehr und ich liebe die Spontaneität meiner lieben Frau, die solche Zahlen nicht schrecken. Sie ist einfach die Beste!
Schön war auch der Gottesdienst in unserer Gemeinde. Es ist toll, mit vielen Menschen zusammen Gottes Nähe zu suchen und zu genießen, IHN anzubeten und IHN zu feiern. Auch die Predigt war klasse. Danke lieber Daddy im Himmel für die vielen Geschenke, den Gottesdienst, die Freunde, die Gemeinschaft, das gute Essen, meine liebe Frau, meine Familie und für Vieles mehr.
Du bist sehr gut zu uns!


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19.4.2012 von Andreas Timmler.
B7 startet Freitag Abend nach der Osterpause wieder durch und ich darf mit den Teens das Thema “Beziehung zu meiner Gemeinde” erarbeiten. Ich finde, Gemeinde ist eine super Erfindung Gottes. ER selbst hat sich Gemeinde ausgedacht, weil wir als Christen einfach zusammen stehen müssen und Gemeinschaft untereinander brauchen. Wir brauchen die Gaben des Anderen, um dem gemeinsamen Ziel der Gemeinde, Jesus in der Stadt und Umgebung bekannt und groß zu machen, näher zu kommen. Und um dieses Ziel zu erreichen, ist JEDER extrem wichtig, nicht nur die “Funktionsträger” oder leitenden Personen der Gemeinde. Von den ersten Gemeinden wird gesagt, dass sie alles gemeinsam hatten, es untereinander teilten und ehrliche Gemeinschaft lebten. Das schien die Umgebung der Gemeinden sehr zu beeindrucken, denn durch diese gelebte Liebe untereinander kamen täglich dazu, die gerettet werden sollten. Und es waren viele, die gerettet wurden und eine persönliche Beziehung zu Jesus eingingen
Ist das heute auch noch möglich? Ich bin überzeugt, JA, es ist auch heute möglich! Jesus sagt in Joh. 14 ab Vers 12:
“Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun. Denn ich gehe zum Vater, und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters offenbart wird. Wenn ihr mich in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun.”
Ist das nicht unglaublich? Und das ist keine Aussage von irgendwem, die Aussage kommt von Jesus selbst! Glaube ich seiner Aussage oder sind meine Zweifel der Grund, warum diese Wunder in meinem Leben vielleicht nicht mehr sichtbar werden?
Ich habe mich entschlossen, dieser Aussage zu 100 % zu vertrauen, JESUS beim Wort zu nehmen und zu glauben, dass uns sogar noch größere Dinge möglich sind.
Ich bete und hoffe, dass wir als Gemeinde neu Feuer fangen für die größte Sache, die hier auf der Erde möglich ist, den Bau der lebendigen Gemeinde Gottes. Ich bete und hoffe, dass auch besonders die Teens neu Feuer fangen für ihre Gemeinde und richtig Bock haben, daran mitzubauen, damit Jesus Liebe über Schwelm ausgeschüttet wird. Freue mich richtig auf B7 am Freitag!
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18.4.2012 von Andreas Timmler.
Haben uns gestern dazu entschlossen, zum OUTBREAK 2012 am 28.04. nach Bad Gandersheim zu fahren. Neben etlichen Workshops, Vorträgen von leidenschaftlichen Predigern und Sport wird es auch sehr viel Worship geben. Samuel Harfst, Dennis Maaßen sind nachmittags am Start und Abends kommt die Outbreakband auf die Bühne. Wir sind sehr gespannt auf dieses Open-Air-Special und freuen uns darauf, Gott erneut zu begegben, mit tausenden seiner Kinder IHN zu ehren und anzubeten und IHN einfach zu feiern.
Pro-Junior wird uns freundlicherweise zum wiederholten Mal seinen 9-Sitzer-Bus zur Verfügung stellen, so dass wir mit insgesamt 18 Personen diesen Tag erleben können.
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16.4.2012 von Andreas Timmler.
Unser Blog hat Urlaub gemacht
jetzt sind wir aber wieder am Start und wir dürfen sagen: WOW - God is able. Wir haben sehr viel für die letzte Freizeit erwartet aber das, was Gott getan hat, übersteigt einfach alles!
Zusammen mit 60 genialen Teens und 30 genialen Mitarbeitern durften wir die Pro-Junior-Osterfreizeit 2012 im Knüllhouse erleben. Und erleben ist auch wirklich echtes Erleben, also nicht nur ein bisschen, sondern richtig viel. Wir sind unserem Daddy im Himmel so dankbar, dass ER sich dort so unglaublich erlebbar gemacht hat. Manchmal war es so, dass wir das Gefühl hatten, unser Daddy selbst würde zu den Teens sprechen, sie in den Arm nehmen und ihnen seine ganze Liebe überschütten.
Gott hat so vielfältig gewirkt:
GOD IS ABLE - so lautete auch der Titel des Hillsong-Liedes, das wir oft zusammen gesungen haben. Danke für die intensiven Worship-Zeiten mit begabten Musikern und Sängern, die uns in die Anbetung geführt haben. Wir haben Gott viel zugetraut und ER hat uns mit noch viel mehr beschenkt. Danke Daddy für diese unglaubliche Zeit mit Dir und den vielen lieben Menschen, Deinen Kindern. Vater, segne sie jetzt alle mit Deinem Frieden, mit Deiner Liebe, mit der Kraft des heiligen Geistes und mit der Sicherheit, dass DU selbst auch jetzt im Alltag wieder bzw. immer noch bei ihnen bist, in Jesus Namen.
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6.4.2012 von Andreas Timmler.
…in der letzten Woche… Mir wird gerade bewusst, dass ich schon seit einer Woche nicht mehr gebloggt habe. Stelle auch gerade fest, dass mir das Internet gar nicht so doll gefehlt hat.
Vor einer Woche durfte ich mit 75 Freunden, Verwandten und den Teens von B7 meinen 40. Geburtstag feiern. Besonders habe ich mich über die Worship-Session gefreut. Alicia, Robert, Fabio, Luca und Philipp haben einige Lieder gespielt und ich fand es richtig klasse. Danke an alle Freunde, die mit ihrem Besuch zu einer tollen Feier beigetragen haben. Gefreut habe ich mich auch über viele gute Bücher, die ich nun wieder lesen kann und auf deren Segen ich mich schonb sehr freue.
Eigentlich wollte ich die neuen Bücher erst einmal durchblättern, um mich dann für ein erstes Buch zu entscheiden, das ich lesen werde. Beim ersten Durchblättern bin ich aber schon direkt bei einem Buch hängengeblieben. Der Titel des Buches ist “Gott spricht in meinen Tag hinein - Prophetische Bilder, Träume, Visionen - ein Leitfaden für den Alltag”. Autorin des Buches ist Marianne Peuster. Die Einführung von Jack Deere hat mich so neugierig gemacht weiterzulesen, dass es erst mal nicht zum weiteren Durchblättern der anderen Bücher kam. Jack Deere ist der Autor der beiden Bücher “Überrascht von der Stimme Gottes” und “Überrascht von der Kraft des heiligen Geistes”, die ich zu meinen Lieblingsbüchern zähle, weil sie mir in meiner Beziehung zu Gott die Augen sehr weit geöffnet haben und mich IHM näher gebracht haben. Jetzt bin ich also sehr gespannt auf das, was in diesem Buch stehen wird.
Aber auch auf die anderen Bücher bin ich sehr gespannt…
Seit einer Woche habe ich nun auch schon Urlaub. Gul hatte Besuch von einem afghanischen Mädchen, die ich von unserer Arbeit bei “Kinder brauchen uns” kenne. Sie war nun einige Tage bei uns und ich bin beeindruckt, welchen Lebensmut das Mädchen hat. Gott segne sie!
In den letzten Tagen liefen dann auch immer mehr die Vorbereitungen für die Osterfreizeit an, die am kommenden Montag beginnt. Ich bin sehr sicher, dass unser Daddy im Himmel sich ebenfalls auf diese Zeit freut. Gott ist ein Gott, der segnen möchte und ER freut sich sicher darauf, seinen Segen über den Teens der Freizeit (und den Mitarbeitern) auszuschütten.
Heute, am Karfreitag, denke ich daran, wie dieser Tag vor knapp 2000 Jahren wohl für Jesus gewesen sein muss. Heute Abend werden wir uns den Film “Die Passion Christi” ansehen und ich bin sicher, dass auch durch solch einen Film meine Dankbarkeit größer werden kann.
So, das waren in wenigen Worten meine letzten Tage. Ich bin so froh, mit Jesus zu leben, dem Herrn der Herren, dem König der Könige, meinem Erlöser, der für mich starb und jetzt lebt. Jesus lebt in mir und eine Bekannte schrieb heute morgen auf Facebook, dass uns deswegen alles möglich ist… was für eine Vorstellung.
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29.3.2012 von Andreas Timmler.
Nachdem mich gestern abend schon die ersten Kommentare wie “Morgen wirst Du alt” über Facebook erreichten, ist es dann heute soweit und das vierte Lebensjahrzehnt hat angefangen. Heute werde ich noch bis Mittags arbeiten und mich dann für 2,5 Wochen im Büro verabschieden dürfen. Ich freue mich schon auf ganz viele Dinge, zuerst die Feier morgen in der Gemeinde mit knapp 80 Leuten aus der Familie und Gemeinde und mit vielen Jugendlichen, zu denen ich Kontakt haben und mit denen ich viel Zeit verbringen darf.
Dann steht eine Woche Urlaub an bevor ein echtes Highlight startet, die Pro-Junior-Osterfreizeit in Knüll. Zugegeben, älter werde ich (aber wer wird das nicht…), aber zur Ruhe setzen habe ich noch nicht vor
Danke schon mal auch an dieser Stelle für die vielen Anrufe, SMS, Facebook-Glückwünsche, Karten usw.
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28.3.2012 von Andreas Timmler.
“Es soll ein prachtvolles Haus werden, denn unser Gott ist größer als alle anderen Götter. Doch wer kann ihm ein Haus bauen, das seiner würdig wäre, denn auch der höchste Himmel kann ihn nicht fassen! … das Haus, das ich bauen will, soll groß und prächtig werden…. Sie standen östlich des Altars und spielten auf Zimbeln, Harfen und Zithern, begleitet von 120 Priestern, die Trompete bliesen. Die Trompeter und Sänger lobten den Herrn und dankten ihm, und ihr Gesang klang wie aus einem einzigen Mund. Begleitet von Trompeten, Zimbeln und anderen Instrumenten erhoben sie ihre Stimmen und priesen den Herrn: »Seine Güte ist so groß! Seine Gnade bleibt ewig bestehen.« In diesem Augenblick erfüllte eine Wolke das Haus des Herrn. Die Priester konnten deswegen ihren Dienst nicht fortsetzen, denn die Herrlichkeit des Herrn war im Haus Gottes gegenwärtig.” (div. Verse aus 2. Chron. 2-5)
Gerade las ich im 2. Buch der Chronika von Salomos Tempelbau. Salomo hatte eine klare Vision und für ihn war sonnenklar, dass es keinen kleinen Tempel geben sollte. Auch gab er sich nicht mit Beton-Fertigteilen zufrieden, nein, Salomo wollte die besten Materialien, die besten Handwerker, die einen grandiosen Tempel erbauten, denn schließlich war dieses Haus doch für den großen Gott, der größer als alle anderen Götter ist. Immer wieder heisst es dort, dass Salomo das Haus “groß und prächtig” bauen möchte. Nachdem alle Handwerker das Beste gegeben hatten und die besten Materialien verbaut waren, ließ Salomo die Geräte für den Tempel anfertigen und die Bundeslade in den Tempel überführen. Jetzt, wo alles angerichtet war, wurde mit den Sängern und Priestern Musik gemacht. Und auch da gaben alle ihr Bestes, denn es heisst dort, dass alles klang “wie aus einem Mund”. Wow! Das muss richtig gut gewesen sein. Wie beeindruckend muss es dann für alle gewesen sein, als eine Wolke den Tempel erfüllt, so dass sie ihren Dienst nicht weiter fortsetzen konnten. Es heisst dann am Ende des 5. Kapitels: “die Herrlichkeit des Herrn war im Haus Gottes gegenwärtig”.
Als ich diese Geschichte las habe ich Gott gefragt, was diese Begebenheit mir heute sagen möchte. Der heilige Geist zeigte mir zwei Parallelen zu ganz konkreten Situationen in meinem Leben.
Zum Einen geht es um die Fragen des möglichen neuen Gemeindegebäudes. Was bin ich bereit, dafür einzusetzen? Brenne ich auch wie Salomo so dafür, Gott nur das Beste zu geben, eben nicht nur “Beton-Fertigteile”? Sehe ich dieses große Vorhaben auch so, dass ich bereit wäre, für meinen großen Gott alles zu geben? Sicher ging es Salomo nicht um das Gold als Material, es ging ihm darum, Gott groß zu machen, das beste was zu geben möglich ist auch wirklich zu geben in dem Bewusstsein, dass selbst der größte, beeindruckendste Bau der Größe und Pracht Gottes niemals gerecht werden kann. Gott stellte mir auch die Frage, ob Salomo wohl richtig oder falsch gehandelt hat, als er nur das Beste einsetzte. Ich bin sicher, dass es Gott richtig gut gefallen hat!
Zum Anderen wurde ich erinnert an unseren neuen Jugendgottesdienst MYP-Public von Pro-Junior. Wenn man sich den Aufwand ansieht, der für die ca. 2 Stunden eines Abends betrieben wird, dann kann vielleicht die Frage aufkommen, ob das vielleicht nicht übertrieben ist. Der Aufwand umfasst schließlich viele, viele Stunden Aufbau-Arbeit in Sachen Ton- und Lichttechnik, unzählige Stunden Musikerproben der Band und der Sänger, zahlreiche Treffen zur Organisation, den Einsatz finanzieller Mittel und und und… Um auf die Frage zurück zu kommen: NEIN, es ist nicht übertrieben, denn auch wir als Team von MYP-Public möchten Gott das Beste geben, eben nicht nur ein bisschen Licht- und Tontechnik installieren, dass alle etwas sehen und alles etwas hören, nein, wir möchten dass es richtig gut wird und Gottes Größe sichtbar und erlebbar wird. Die Leute sollen uns abspüren, dass Gott eigentlich noch viel mehr verdient hat und dass unsere Aktivitäten niemals seiner Größe würdig genug wären.Aber wir lieben Gott und deswegen geben wir eben das Beste, was irgendwie möglich ist.
Was mich beim Lesen dieser Geschichte neu fasziniert hat ist, dass Gott sich auch nicht lumpen lässt und den Einsatz so richtig belohnt. Wie cool muss es für Salomo, die Musiker, Sänger und Priester gewesen sein, als die Wolke den Tempel erfüllte und sie vor lauter Nebel nichts mehr sehen konnten und sogar ihren Dienst einstellen mussten. Was dann passiert muss einfach “Gänsehaut pur” gewesen sein. Gott gebietet seinen Leuten einhalt als ob er sagen wollte “Stop, Euer Einsatz für mich ist genug, haltet inne und genießt die Herrlichkeit meiner Gegenwart”. Was kann es besseres geben als von Gott selbst angerührt und zum Genießen seiner Person, seiner Gegenwart aufgefordert zu werden?!? Dieses Erleben hatte ich zumindest als Geschenk Gottes auch beim letzten (ersten) MYP vor 11 Tagen. Es lohnt sich, weiter darein zu investieren…
Danke lieber Daddy für diesen Text aus Deinem Wort. Danke für die Begegnung mit Dir und danke für das Reden des Geistes.
Geschrieben in Meditation, Geist Gottes, MYP Public, Andacht, Vision, Pro-Junior, beeindruckende Bibelworte, Gemeinde | Drucken | Keine Kommentare »
26.3.2012 von Andreas Timmler.
…an meine liebe Frau
Ich liebe Dich sehr und danke Gott für die beste Frau, die man sich wünschen kann ![]()
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