…die letzten Tage…
Merke gerade, dass ich schon lange nichts mehr geschrieben habe… Seit der Wohnwoche mit den Teens in unserer Gemeinde ist so einiges passiert. Wir konnten Heikes 40. Geburtstag im kleinen Kreis feiern, der große Kreis trifft sich dann morgen abend. Es gibt noch einiges vorzubereiten, aber wir freuen uns sehr auf das Zusammensein mit der Familie und mit Freunden. Seit Montag haben die Kinder auch endlich Ferien, nur unser Großer muss ebenso wie ich noch arbeiten und etwas durchhalten. Aber auch die zwei Wochen werden vergehen 🙂
Die Vorfreude auf eine coole Auszeit in der Sonne ist halt auch etwas Schönes!
Letzten Samstag konnte Heike eine Infoveranstaltung der AWO in Schwelm besuchen, die Familienbegleiter sucht. Dieses Projekt ist noch ganz frisch. Cool, dass 5 Freunde der Gemeinde dort waren uns Interesse bekundet haben, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Bin schon gespannt, wie sich die Sache entwickelt und welche neuen Kontakte sich dadurch ergeben.
Wohnwoche mit den Teens / Crossroads-Jugendgottesdienst
Im zur Zeit hektischen Alltag gibt es trotz des Stresses immer noch Highlights, die den Alltag erträglich machen. Am 17. Juli findet der nächste Crossroads-Jugendgottesdienst in unserer Gemeinde statt. Direkt im Anschluss startet dann die gemeinsame Wohnwoche mit den Teens und ihren Freunden, ebenfalls in der Gemeinde. Freuen uns schon auf die Mega-WG, auf gemeinsame Erlebnisse mit Gott, auf gute Gespräche und eine coole Gemeinschat mit den Teens und mit den anderen Mitarbeitern.
erlebt!
Wieder waren einige Jugendliche im Feierabendhaus und haben die alten Bewohner dort besucht. Toll ist, dass sie echt lustige Dinge erleben. So erzählt eine alte Dame, dass sie die Bibelbücher auswendig aufsagen kann „…Josua, Richter, Ruth… Hiob, Psalmen, Sprüche…“ bis hin zu Maleachi. „Aber“, so sagt sie, „mit den 5 Büchern Mose – das kriege ich nicht mehr hin“
:-))
Stress lass nach…
Manche Zeiten haben es echt in sich. Die letzten Tage (fast schon Wochen) zählen zu solchen Tagen. Im Büro ist es durch Krankheit und Urlaub von Kollegen im Moment seeehr viel – da tun die reservierten Zeiten mit Gott am Morgen sehr gut… und das Feierabendschläfchen auch. Noch 37 Tage, dann ist Urlaub!
Es kommt nicht auf das Gefäß an, der Inhalt zählt
Heute war Renke Bohlen zu Gast bei uns im Gottesdienst und hat unter anderem über die Berpredigt in Matthäus gesprochen. Auf das Gemeindeleben und die Gottesdienste bezogen zeigte er an Hand eines mit Wasser gefüllten Glases auf, dass es nicht um das Gefäß geht, sondern auf den Inhalt des Gefäßes. Es geht also definitv nicht um die Formen, wie wir Gottesdienst feiern sondern darum, dass Gott geehrt wird.
AMEN!
Eindrücke vom Intervisionstreffen gestern in Düsseldorf
Gestern waren wir bei unserem ersten Intervisionstreffen in Düsseldorf. Zuerst einmal ein dickes DANKE an Gott, dass er uns die Möglichkeit gibt, uns mit erfahrenen Seelsorgern und Beratern auszutauschen. Dieser Austausch untereinander ist uns sehr wichtig, weil wir dort viel aus der Praxis lernen können.
Dankbar sind wir aber auch dafür, neue Menschen ein wenig kennengelernt zu haben, die Gott auch lieb haben. Gott hat einfach tolle Kinder!!! Beeindruckt hat uns wieder einmal, wie erlebbar Gott ist und wie er unsere Fragen beantwortet durch Eindrücke, durch das Reden mit Ihm und auf das Hören, durch Bibelworte usw.
Freuen uns schon auf das übernächste Intervisionstreffen Ende Oktober. Beim nächsten Treffen der Intervisionsgruppe sind wir bei Team.F zur 4. Woche unserer Schule für Gebets-Seelsorge und können somit nicht an diesem Treffen teilnehmen.
Zug-Begegnung
Schwelm, 05:20 Uhr: Ich stehe am Bahnsteig und warte auf meine S-Bahn als ich merke, dass ich meine Geldbörse mit Fahrkarte zu Hause vergessen habe. Ich ärgere mich über mich selbst und fahre mit meinem Rolle wieder nach Hause, um meine Geldbörse zu holen. Die S-Bahn ist natürlich weg… Aber die nächste S-Bahn kommt ja 20 Minuten später…
Wieder zurück auf dem Bahnsteig kommt ein Bruder einer befreundeten Schwelmer Gemeinde zusammen mit einer Frau auf mich zu und begrüßen mich. Die Frau kenne ich seit Jahren, da wir früher immer mit derselben S-Bahn gefahren sind. Angefangen hatte die Bekanntschaft mit einem „Guten Morgen“, dass sich über bestimmt 2-3 Jahre jeden Tag wiederholte. Später wurde aus der Begrüßung eine kurze Unterhaltung und noch später fuhren wir dann zusammen in der S-Bahn und hatten echt gute Gespräche, auch über den Glauben. Dann änderte sich aber meine Arbeitszeit und wir trafen uns nur noch sehr selten.
Und dann plötzlich heute morgen das Wiedersehen nach langer Zeit. Wir stiegen in die S-Bahn und der Bruder aus der befreundeten Schwelmer Gemeinde sagt zu der Frau: „Das ist übrigens jetzt auch Dein Bruder“ und deutet dabei auf mich. Ich kann es kaum fassen. Diese Frau, mit der ich mich schon vor Jahren über den Glauben unterhalten habe, ist in der Zwischenzeit Christ geworden. Gott hat das Werk weitergeführt. Wieder ein Mensch mehr, der einmal mit allen Kindern Gottes im Himmel sein werden. Willkommen Dietlind!
Gott ist gut. Hallelujah!
Für diese Begegnung habe ich heute morgen sehr gerne meine Geldbörse vergessen…