Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Timmler


Juli 01, 2011

Zug-Begegnung

Schwelm, 05:20 Uhr: Ich stehe am Bahnsteig und warte auf meine S-Bahn als ich merke, dass ich meine Geldbörse mit Fahrkarte zu Hause vergessen habe. Ich ärgere mich über mich selbst und fahre mit meinem Rolle wieder nach Hause, um meine Geldbörse zu holen. Die S-Bahn ist natürlich weg… Aber die nächste S-Bahn kommt ja 20 Minuten später…

Wieder zurück auf dem Bahnsteig kommt ein Bruder einer befreundeten Schwelmer Gemeinde zusammen mit einer Frau auf mich zu und begrüßen mich. Die Frau kenne ich seit Jahren, da wir früher immer mit derselben S-Bahn gefahren sind. Angefangen hatte die Bekanntschaft mit einem „Guten Morgen“, dass sich über bestimmt 2-3 Jahre jeden Tag wiederholte. Später wurde aus der Begrüßung eine kurze Unterhaltung und noch später fuhren wir dann zusammen in der S-Bahn und hatten echt gute Gespräche, auch über den Glauben. Dann änderte sich aber meine Arbeitszeit und wir trafen uns nur noch sehr selten.

Und dann plötzlich heute morgen das Wiedersehen nach langer Zeit. Wir stiegen in die S-Bahn und der Bruder aus der befreundeten Schwelmer Gemeinde sagt zu der Frau: „Das ist übrigens jetzt auch Dein Bruder“ und deutet dabei auf mich. Ich kann es kaum fassen. Diese Frau, mit der ich mich schon vor Jahren über den Glauben unterhalten habe, ist in der Zwischenzeit Christ geworden. Gott hat das Werk weitergeführt. Wieder ein Mensch mehr, der einmal mit allen Kindern Gottes im Himmel sein werden. Willkommen Dietlind!

Gott ist gut. Hallelujah!

Für diese Begegnung habe ich heute morgen sehr gerne meine Geldbörse vergessen…

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