Nachts um halb eins auf der Autobahn
Das hatte ich mir ehrlich gesagt ganz anders vorgestellt. In Vorfreude auf unser Familienwochenende in Hamburg fuhren Heike und ich noch zum Intervisionstreffen nach Düsseldorf. Es war wie bisher immer ein echt cooler Abend, bei dem wir Gottes Gegenwart sehr deutlich gespürt haben, also ein Abend einfach zum Wohlfühlen.
Freitag hatte ich mir schon freigenommen, um mich richtig auf ein schönes Wochenende einzustimmen. Doch dann kam die Rückfahrt von Düsseldorf. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Mc Donalds in Haan fuhren wir um 23 Uhr wieder auf die A46. Keinen Kilometer später gab es ein sehr komisches Geräusch und das Auto hoppelte nur noch, an eine Weiterfahrt nicht zu denken.
Beim ADAC sagte man uns, dass ein Pannenhelfer so schnell es geht kommt, wir bis dahin aus Sicherheitsgründen bitte hinter der Leitplanke warten sollen. Gesagt, getan… so standen wir bei Sturm und Regen dann bis 00:30 und warteten frierend auf die Hilfe. Der Pannendienst kam mit seinem Abschleppwagen und wollte uns gerade Huckepack nehmen, als der ADAC-Helfer doch noch einen Blick in den Motor warf. Dort fand er einen großen Luftschlauch, der lose im Motorraum hing und nicht – wie es sein muss – am Turbolader angeschlossen war.
So einfach kann es gehen, Luftschlauch angeschlossen … und alles war wieder wie vorher.