Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Timmler


April 16, 2013

Bombenterror beim Boston-Marathon

Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn man plötzlich Meldungen im Internet oder im Fernsehen liest oder sieht, dass es gezielte Bombenanschläge gegegben hat. Schnell kommen Eindrücke, Gedanken und Bilder hoch, die ich vom 11. September 2001 noch kenne. Damals erstarrte das öffentliche Leben, als Meldungen zum Anschlag auf das World-Trade-Center in New-York und die diversen Flugzeugabstürze in den USA die Runde machten. Gestern Abend kamen in mir plötzlich diese Bilder wieder, als ich die ersten Einträge auf Facebook und N-TV las.

Was bewegt Menschen dazu, solch ein Unheil und Massaker unter anderen Menschen anzurichten? Wie groß muss der Hass von Menschen sein, solch ein Verbrechen zu begehen? Wie viel Macht muss Satan über solche Menschen haben???

Gerade las ich einen Bericht über einen achtjährigen Jungen, der am Zieleinlauf mit seiner Schwester und Mutter auf seinen Vater gewartet hat. Dieser Junge sei, als sein Vater im Ziel einlief, voller Freude und Stolz zu ihm gerannt und, nachdem der Vater die Ziellinie passiert hatte, wieder zurück zu seiner Schwester und Mutter gelaufen. Dann sei genau an dieser Stelle die Bombe explodiert. Der achtjährige Junge wurde dabei getötet, die Schwester hat ein Bein verloren, die Mutter liegt ebenfalls schwerverletzt im Krankenhaus. Wenn ich diese Geschichte lese und mir die Situation vorstelle, dann könnte ich einfach nur heulen. Wie grausam können Menschen sein, anderen Menschen so etwas anzutun? In welcher Dunkelheit und Gottesferne leben die Täter? Ich bete, dass Gottes Licht diese Menschen erreicht und ich bete, dass die Opfer Gottes Nähe erleben und spüren können.

Wahrscheinlich kommt jetzt auch wieder die Frage auf, warum Gott das zulassen konnte. Ehrlich gesagt, ich habe mir diese Frage in mancher Situation auch schon gestellt. Für mich habe ich eine Antwort auf solche Fragen gefunden. Gottes Wesen ist Liebe und Gott hat den Menschen in seinem Bild geschaffen. Somit ist sein Plan mit mir und mit den Menschen ebenfalls auch von unendlicher Liebe gekennzeichnet. Gott kennt keine Gemeinheiten, kein Mobbing, er IST Liebe. Und diese Liebe kann nur in Freiheit existieren, sie kann nicht erzwungen werden, sonst wäre es keine Liebe. Gott gibt also jedem Menschen die Wahl, sich für Liebe in Freiheit zu entscheiden oder eben auch nicht. Gott möchte den Menschen nicht wie eine Marionette fernsteuern, jeder Mensch hat die Wahl zwischen Liebe und Hass. Je nachdem wie ich mich entscheide, wird aus dieser Entscheidung entweder Liebe hervorgehen oder – wenn ich mich gegen die Liebe entschieden habe – Hass. Für mich ist also nicht die Frage „Wie kann Gott das zulassen?“ sondern „Warum entscheiden sich Menschen für Hass?“. Ich habe bei dieser Frage einmal folgenden Text gelesen unc ich finde, da steckt so viel Wahrheit drin:“Ich glaube, Gott ist zutiefst traurig darüber, genauso wie wir.

Aber seit so vielen Jahren sagen wir Gott,
dass er aus unseren Schulen verschwinden soll,
aus unserer Regierung verschwinden soll,
aus unserem Leben verschwinden soll.
Und Gentleman, der er nun eben ist,
hat er sich, glaube ich, still und leise zurückgezogen.

Wie können wir von Gott erwarten,
uns seinen Segen zu spenden
und uns seinen Schutz zu gewähren,
wenn wir von ihm verlangen,
uns alleine zu lassen?“

In einer WhatsApp-Gebetsgruppe mit 35 Teens war heute morgen auch Boston mit den Bombenanschlägen Gesprächsthema. Einer der Jugendlichen schrieb dort sehr treffend: „Die Menschen brauchen Jesus“.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

April 15, 2013

Was ein Wochenende

myp5_1 myp5_2 myp5_3 myp5_4  myp5_6myp5_5Gott ist so gut! Wieder ein volles Haus beim 5. MYP-Public in Gevelsberg. Seit Freitag Abend haben wir mit unserem Team alles vorbereitet, alle Stühle aus dem Saal entfernt, die Fenster abgedunkelt, die Licht- und Tontechnik aufgebaut usw.

Es macht so viel Spaß, mit diesem Team zusammen zu arbeiten und zu sehen, wie einfach jeder sein Bestes gibt, sich mit seinen Gaben und Fähigkeiten einbringt. Heinz Janzen predigte über das sehr herausfordernde Thema „Warum glaubst Du, was Du glaubst?“ Vielleicht stellst Du Dir jetzt in diesem Moment einmal genau diese Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Wir sind so happy über diesen Gottesdienst, über die vielen Besucher und die vielen guten Entscheidungen, die junge Menschen an diesem Abend getroffen haben.

Heinz Janzen ist übrigens immer für eine Überraschung gut. So fragte er Heike und mich Freitag, ob wir für ein Youthpod-Interview am Samstag zur Verfügung stehen würden. Zugegeben, ich war sehr aufgeregt und bin gespannt, wie das Ergebnis dieses Interviews dann aussehen wird. Alles in Allem ein sehr anstrengendes, aber so wertvolles Wochenende, erfüllt mit guten Begegnungen mit Gott und Menschen. Gott, in Deiner Nähe zu sein tut einfach gut, danke für dieses Wochenende!

April 12, 2013

Gemeinde-Umzug

Gestern haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie wir den neuen Nachbarn unserer Gemeinde begegnen können, wenn wir Ende des Jahres mit der Gemeinde in unserer Stadt umziehen werden. Unsere Stadt ist eine sehr beschauliche, kleine Stadt mit 30000 Einwohnern und es gibt sage und schreibe 10 Kirchen und Gemeinden, die sich im Umkreis von gerade mal 1,5 Kilometern Luftlinie befinden. Das ist schon krass! Wir haben uns gefragt, wer denn da noch durchblicken soll. Was denken die Menschen, wenn sich die Christen, die wir ja alle sind, auf so viel verschiedenen Kirchen und Gemeinden aufteilen? Für welche Gemeinde sollen sich Menschen entscheiden oder noch besser die Frage: Wie können wir bei dieser Vielfalt die Menschen überhaupt noch erreichen, ohne sie mit unseren Bemühungen direkt abzustoßen? Wie können wir ihnen sagen, dass es um Jesus geht, nicht um Religion?

Irgendwie kann ich die Menschen verstehen wenn sie sagen, dass sie kein Interesse an Religion haben. Ich selbst habe ja auch kein Interesse an Religion 😉 Mein Wunsch ist es, in den Menschen das Verlangen nach Jesus zu wecken. Ich wünsche mir, dass sie Gott kennenlernen und nicht das, was Menschen daraus gemacht haben. Wie cool wäre es, wenn wir als Christen einfach zusammenstehen würden, wenn wir EINHEIT demonstrieren würden. Was würde passieren, wenn die Menschen unserer Stadt nicht mehr die Wahl zwischen 10 Kirchen und Gemeinden hätten sondern einfach registrieren würden, dass es in der Stadt viele, viele Menschen gibt, die Jesus nachfolgen, die begeistert sind von einer Person und die nicht ein Gebäude, eine Gemeinschaft oder die Art, wie ihre Gottesdienste gefeiert werden, in den Mittelpunkt stellen. Was würde mit unserer Stadt passieren, wenn wir als Christen einfach Licht und Salz wären, wenn wir Jesus Auftrag unabgeändert nachkommen würden, uns einander zu lieben… ich bin sicher, dann würden unsere Mitmenschen uns als Christen wahrnehmen und ein großes Stück von der Person sehen, die wir ja eigentlich alle lieben. Da ist doch keiner besser als der andere, wir alle leben aus der Kraft der Vergebung unseres Gottes, wir alle haben denselben heiligen Geist in uns, wir alle haben eine unglaubliche Zukunft vor uns und für jeden von uns hat Gott eine Wohnung vorbereitet. Da wird es keine bessere oder schlechtere Wohnung geben, da bin ich mir ganz sicher!

Die junge Generation, die aktuell heranwächst, lebt diese Einheit Gott sei Dank viel mehr als noch meine Generation es tut. Mein Wunsch und mein Gebet ist es, dass einzig und alleine Gott in den Mittelpunkt unserer Bemühungen gestellt wird, dass für die neuen Nachbarn unserer Gemeinde sichtbar wird, dass es uns nicht darum geht, sie in unsere Kirche zu ziehen, sondern dass sie in eine Beziehung zu Gott kommen können. Ich wünsche mir so sehr, dass Menschen in unserer Gemeinde Gott erleben können, keine Religion, keine Liturgie, keine Rituale, einfach Gott!

Jesus spricht: „Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander! Ihr sollt einander lieben, wie ich euch geliebt habe. An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ (Joh. 13,34-35)

April 09, 2013

Die Kraft von Gebeten

Seit der letzten Freizeit erleben wir zusammen mit knapp 30 Jugendlichen etwas ganz besonderes: Einer der Freizeitteilnehmer hatte die Idee, eine WhatsApp-Gruppe ins Leben zu rufen, wo sich die Teilnehmer über Gebetsanliegen, ihr Weiterkommen im Glauben usw. auszutauschen.

Für mich ist es eine Ehre, Teil dieser Gruppe zu sein und mitzuerleben, wie die Jugendlichen für Gott brennen, wie sie ihren Glauben nach draußen tragen und Gott einfach zu den Menschen in ihrer Umgebung bringen. Da gibt es alltägliche Gebetsanliegen wie die Hilfe bei Klausuren, da gibt es Bitten um Heilung, Bitten um Rettung von Familienangehörigen, da gibt es aber auch ehrliche Zweifel und Rückschläge, die offen ausgetauscht werden. Wie cool ist es, dass sich die Jugendlichen gegenseitig unterstützen, für die anderen beten und sich gegenseitig davon berichten, wie sie Gott in ihrem Alltag konkret erleben. Teil von Gottes Familie zu sein ist definitiv ein riesen Privileg und ich wünschte mir, jeder Christ würde sich in Gottes Familie so einbringen, dann würde unser Land einfach von Gottes Liebe durchflutet und viele, viele Menschen würden Jesus finden.

Gerade schreibt eine Teilnehmerin, dass sie auf dem Weg von der Schule nach Hause für einen Bettler auf der Straße gebetet und ihm ein wenig Schokolade geschenkt hat. Danke Vater für diesen „Akt der Liebe“, bitte segne die Jugendlichen für ihren Mut, Dich zu bezeugen, überschütte sie mit Deinem guten Segen und lass durch sie Deinen Segen zu vielen Menschen fließen, in Jesus Namen.

April 08, 2013

Jesus bewegt

IMG_3849 IMG_3904 IMG_3880Einige sehr bewegende Tage liegen hinter uns. Zusammen mit ca. 65 Teenagern durften wir die Pro-Junior Osterfreizeit im schönen Knüll erleben. Eins der vielen Highlights war die Taufe von fünf Freunden, die sich ganz bewusst auf die Seite Gottes gestellt haben und das mit der Taufe deutlich machen wollten.

Aber es gab noch viele weitere Jesus-Momente, in denen wir Gott so krass erleben durften und dafür sind wir super dankbar! Wenn Jesus da ist und die Herzen offen sind, dann passieren Dinge, die eben nicht von dieser Welt sondern himmlisch sind. Beeindruckt sind wir von der Kraft, die von Gott an die jungen Menschen ausgegangen ist, so dass sie sich nun ab heute in ihrem Alltag Gottes Gegenwart viel bewusster machen möchten und ihren Freunden ein Leben mit Gott empfehlen möchten. Unser Gebet ist es, dass sie erleben, dass Gott sie für dieses „Aufstehen“ segnet, dass er vor ihnen hergeht, dass sie niemals alleine sind und dass seine Power sie auch begleitet, wenn sie nicht mehr in dem Rahmen einer Freizeit sind.

Gott ist so gut und wir erwarten noch viel größere Dinge, die die junge Generation bewegen, die sich auf unser Land auswirken und immer mehr von Gottes Herrlichkeit freisetzen.

Fast nahtlos geht es nun weiter, zuerst am kommenden Samstag mit dem nächsten MYP in Gevelsberg, dann am 26. April beim 12-hour-Nonstop-Worship in der CGW Wuppertal, am 27. April beim Outbreaktag in Bad Gandersheim, wo wir mit einem Bus von Pro-Junior hinfahren möchten und … wer dann noch nicht im Stehen einschläft… am 28. April beim B.A.S.E. in Köln.

März 26, 2013

20. Hochzeitstag

Hochzeit am 26.03.199320 Jahre mit Dir an meiner Seite, 20 Jahre gemeinsame Träume, 20 Jahre Gott gemeinsam erleben, 20 Jahre mit Tiefen und ganz vielen Höhen, 20 sehr gesegnete Jahre!
Nach dieser langen Zeit darf ich feststellen, dass ich die beste Frau habe und Dich mit jedem Tag mehr liebe. Es ist toll, mit dir das Leben zu erleben. Ich liebe Dich!

März 25, 2013

Fulltime-Konferenz – die Vernetzung nimmt Formen an

Was für ein gesegnetes Wochenende, das wir erleben durften! Der Samstag war so voll mit JESUS-Power, leidenschaftlichen Predigten, einem großartigem X2C und einem motivierenden und inspirierendem Austausch beim Round-Table mit Pastor Freimuth Haverkamp von Hillsong Germany und den Leitern diverser Jugendgottesdienste und Werke, darunter Jimmy Hong von FullTime aus Bonn, Thomas Enns von B.A.S.E., Daniel Harter von LifeLine, Christian Knorr von X2C, Daniel John Riedl von SocialWorship und vielen anderen. Wir alle haben den Eindruck, dass besonders hier in NRW etwas entsteht, bei dem wir erst ganz am Anfang stehen. Wir alle sind so gespannt, wie die Vernetzung und die Einheit weiter voranschreitet, die Zeit ist reif dafür!

Ich bin Gott einfach nur sehr, sehr dankbar, Teil dieser großartigen Arbeit sein zu dürfen. Heute Abend geht es nahtlos weiter mit dem Vorbereitungstreffen für den nächsten MYP-Public am 13. April.

März 24, 2013

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März 20, 2013

schriftliche Prüfung „Heilpraktiker Psychotherapie“

Heute ist ein besonderer Tag. Heike hat heute die schriftliche Prüfung zum „Heilpraktiker Psychotherapie“ vor dem Gesundheitsamt in Dortmund. Die ganze Familie hat schwer mitgefiebert und jetzt – nachdem die Lösungen im Internet stehen – kann Heike vorsichtig sagen, dass sie es wohl geschafft hat.

GLÜCKWUNSCH – wir alle sind sehr stolz auf Dich!!!

Und jetzt geht es noch auf zum Endspurt bis zur mündlichen Prüfung.

März 19, 2013

Der letzte Countdown

Eigentlich interessiere ich mich nicht sooo sehr für Prophetie. Besonders liegt es mir fern, Angst zu schüren und dadurch Menschen zu Gott zu überreden. Trotzdem verlinke ich hier ein Video, das mich selbst stark angesprochen hat.
Ein Zitat aus dem Film: „Wir leben in den bedeutungsvollsten Tagen der Menschheitsgeschichte. Biblische Prophetie erfüllt sich akkurat bis ins kleinste Detail vor unseren Augen und die Wiederkunft Jesu ist sehr nahe. Es ist Zeit anzuerkennen, wer Gott ist und was Er getan hat. Wenn es jemals eine Zeit gab, in der wir mit der Wiederkunft Jesu Christi rechnen sollten – dann JETZT!!!“

Ich glaube, auch das Hinweisen auf die Realität, die vor uns liegt, ist Aufgabe von Christen. Umso mehr werbe ich für ein Leben mit Gott. Ich persönlich freue mich auf die Zukunft. Du auch? Sei gesegnet!