Ab heute wieder „am Start“
Nach genau zwei Wochen und einem Tag darf ich seit heute wieder arbeiten. Eine Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen hatte mich ausser Gefecht gesetzt. Dank des Gipsverbandes war ich bei einigen praktischen Dingen auch auf die Unterstützung meiner Familie angewiesen. Toll, wenn man eine Familie hat, die sich gegenseitig unterstützt. Vielen Dank deswegen auch an dieser Stelle an meine Familie, Ihr seid großartig und ich liebe Euch!
Jetzt heisst es erst einmal zwei Tage durchzuhalten bis zum nächsten Wochenende und dann noch mal zwei Wochen bis zum Urlaub.
Beeindruckender Sonntag
Nach einem richtig guten Samstag (über 40 meist junge Menschen haben tolle Erlebnisse mit Gott beim Seminar „hörendes Gebet“) startete der Sonntag ebenfalls richtig gut. Richtig gut gefallen hat mir das Spontan-Theater mit zwei kleinen Kindern, die sich auch richtig darüber gefreut haben.

Die Predigt meines Freundes Dirk traf mitten ins Herz und in das, was mich und uns in den letzten Wochen und Monaten immer mehr bewegt, nämlich die Frage, wie wir als Gemeinde unseren Auftrag mit Leidenschaft leben können, wie wir Menschen, die nicht in einer Beziehung zu Jesus Christus stehen in eine solche Beziehung begleiten können, wie unsere Gemeinde ein Ort werden kann, wo Menschen Gott begegnen, IHN erleben können, wo sie geheilt werden können und Trost und Annahme erfahren. Dirk machte das an dem Bibeltext von Lukas 15 deutlich, wo es um drei verlorene Dinge oder Personen geht. Da ist zum Einen das verlorene Schaf, das einfach mit dem Grasen so beschäftigt ist, dass es am Ende des Tages erst merkt, dass es verloren ist. So gehen auchMenschen „einfach“ verloren, weil sie so beschäftigt sind. Diese Menschen brauchen Jesus! Dann ist da die verlorene Münze. Sie kann da noch nicht mal was für, dass sie verloren ist. Wie viele Menschen gibt es auch hier in Deutschland, die nichts dafür können, dass sie verloren sind? Menschen, die in ihrem Leben schlimme Dinge wie Missbrauch erleben mussten. Diese Menschen brauchen Jesus! Und zum Schluss ist da der verlorene Sohn, der sich einfach verrechnet hat. Er wollte ausprobieren, wie es mit den anderen Dingen des Lebens aussieht, mit Partys, Sex, Drogen usw. Er hat sich einfach verrechnet und geht verloren. Auch heute verrechnen sich Menschen, diese Menschen brauchen Jesus!
Am Ende der Predigt stellte Dirk uns 7 Fragen, über die es sich sehr lohnt, intensiv nachzudenken. Ich für mich kann jede dieser Fragen mit einem eindeutigen JA beantworten und freue mich auf einen neuen Level in der Arbeit für Gott in der Gemeinde, hier in der Stadt, zum Wohl der Menschen und damit Gottes Name groß gemacht wird. Ich bete, dass möglichst alle ein JA zu diesen Fragen finden und mitgehen in diesen nächsten Level.
- Willst du, dass diese Gemeinde so gross wird, dass sie von ihrer ganzen Umgebung nicht ignoriert werden kann?
- Willst du, dass diese Gemeinde sich so auf den Heiligen Geist verlässt, dass sie durch nichts aufzuhalten ist?
- Willst du, dass diese Gemeinde eine Gemeinde ist, deren Menschen vereint im Gebet stehen, gefüllt vom Heiligen Geist?
- Willst du, dass diese Gemeinde eine so klare biblische Botschaft vermittelt, dass Menschen tiefgreifend verändert werden?
- Willst du, dass diese Gemeinde durch herzerfüllenden Lobpreis den Himmel berührt und die Erde verändert?
- Willst du, dass diese Gemeinde ein Ort des Mitgefühls wird, wo Menschen aus einem verlorenen und hoffnungslosenZustand in eine Atmosphäre der Liebe und der Hoffnung gezogen werden?
- Willst du, dass diese Gemeinde immer laut proklamiert, dass Jesus ihr Haupt ist, deren Hilfe der Heilige Geist und deren Fokus der große Auftrag ist
Vater, bitte baue Du Deine Gemeinde, sei Du der Mittelpunkt unseres Lebens und unserer Gemeinde, in Jesus Namen.
Zum Abschluss hat die Band mit Rahel, Philipp, Manny, Sam und Robert noch ein Lied vorgetragen, das mich und viele andere auch, tief beeindruckt und zu Tränen gerührt hat. Danke lieber Vater für dieses Wochenende.
spannende Woche steht bevor
Auf geht´s in eine neue (Arbeits) Woche 🙂
Für uns wird es eine spannende und herausfordernde Woche. Am kommenden Samstag werden wir in der Gemeinde ein Seminar anbieten zum Thema „hörendes Gebet“. Dort beschäftigen wir uns mit der Frage, was Jesus gemeint hat als er gesagt hat „meine Schafe hören meine Stimme“. Glaube ich das? Bin ich davon überzeugt? Oder galt das nur damals seinen engen Vertrauten? Woran liegt das, wenn ich heute Gottes Stimme nicht mehr höre und wie kann ich das wieder erlernen, die gute Stimme Gottes zu hören?
Wir sind überzeugt und haben es erlebt, dass Gott erlebbar und erfahrbar ist und dass wir seine Stimme wirklich hören können. Diese Stimme ist meistens nicht laut, sondern eher eine Sprache von Herz zu Herz. Ein Reden des heiligen Geistes, der in uns ist, vielleicht am besten vergleichbar mit einer guten Ehebeziehung, bei der es oftmals auch keiner Worte benötigt, um sich zu verstehen, sich auszutauschen. Gottes Wesen ist Beziehung, Gottes Sprache ist eine Sprache von Herz zu Herz.
Mittlerweile haben sich knapp 50 Leute angemeldet, hauptsächlich junge Menschen, worüber wir uns sehr freuen, auch wenn uns das schon ziemlich herausfordert. Wir sind uns bewusst, dass wir Gott nicht manipulieren können, IHN nicht zum Reden zwingen können und das wollen wir auh gar nicht. Wir wissen aber, dass Gott sich so sehr danach sehnt, Zeit mit seinen Kindern zu verbringen und ihnen Dinge mitzuteilen, die aus seinem Herzen kommen. Deswegen freuen wir uns auf diese Zeit am kommenden Samstag und auf das, was Gott für uns vorbereitet hat.
Wir freuen uns auch, dass junge Menschen uns in den Lobpreis führen werden und uns auf unseren Gott und König, unseren guten Papa im Himmel ausrichten möchten. Gott segne diese jungen Menschen, die so talentiert und leidenschaftlich sind und Gott dienen möchten.
Ein besonderes Highlight ist dann noch der gemeinsame Besuch beim Jugendgottesdienst X2C in Wuppertal nach dem Seminar. Auch auf diese Zeit mit Gott und ca. 1000 jungen Menschen, die Gott feiern möchten, freue ich mich sehr.
Linktipp zum Thema Kindersegnung
Jacob Wiebe hat in seinem Blog wieder einen echt guten Beitrag veröffentlicht. Es geht um das Thema Kindersegnung. Echt lesenswert, deswegen: vorbeisurfen und auch lesen 🙂
Hillsong Chapel – Forever reign
Seit ca. einer Woche haben wir nun die neue Hillsong Chapel – CD mit dem Titel „Forever Reign“. Auf dieser CD befindet sich auch das Lied „It is well with my soul“, auf Deutsch „Wenn Friede mit Gott“.
Dieses Lied hat mich früher schon berührt, aber jetzt mit der neuen CD sticht dieses Lied beim Hören immer wieder hervor. Ich habe die Hintergründe dieses Liedes einmal recherchiert und bin auf den Internetseiten des ERF fündig geworden. Mit dem Bewusstsein über den Hintergrund dieses Liedes kann ich nur staunen, wie Gott selbst in solch krassen Situationen Frieden schenkt, der übernatürlich ist.
By the way – die neue Hillsong-CD ist unglaublich gut, ein Muss für jeden, der Worship liebt 🙂
B7: Zeit mit Gott verbringen – ohne Druck
Gestern Abend war wieder B7, unser Teenkreis der Gemeinde. Ich durfte für die Jugendlichen einen Input geben zum Thema „Zeit mit Gott verbringen – ohne Druck“. Alleine die Vorbereitung auf diesen Input hat mir sehr viel Spaß gemacht weil ich jedem (und vor allem den jungen Menschen) wünsche, dass „stille Zeit“, „Beten“ und „Bibel lesen“ keine Begriffe mehr sind, die mit Pflichterfüllung, Druck usw. verbunden sind.
Gemeinsam haben wir herausgearbeitet, dass dieser Druck zum Einen natürlich von außen an uns herangetragen werden kann, zum Anderen ist es Satan selbst, der uns einflüstert wir seien „Luschen“, wenn wir unserer „Pflicht“ nicht nachkommen. Ebenfalls ein großer Punkt ist, dass unser Bild von Gott nicht der Wahrheit entspricht. Wir stellen uns Gott oft als eine kontrollierende Person vor, die nur darauf wartet, uns zu strafen, wenn wir einen Fehler machen oder unsere Pflicht nicht erfüllen. Ich hoffe und bete, dass der Input ein wenig geholfen hat, dieses schräge Gottesbild aus den Köpfen der Jugendlichen zu bekommen und gegen ein Gottesbild zu ersetzen, dass der Realität entspricht.
Bestimmt hat auch der kurze Videoclip von Jonathan Schiffelbein (Hope for Glory) dazu beigetragen ein Gottesbild zu zeichnen, wie ER wirklich ist: Ein Gott, der ein perfekter Vater ist und der uns Hoffnung, Heilung und Beziehung geben möchte. Dieser Clip kann hier gefunden werden.
Danke Gott, dass Du so anders bist, als manche Menschen es uns einreden wollen. Danke für die Zeit, die Du mit mir täglich verbringst, nämlich satte 24 Stunden pro Tag… und das 7 Tage pro Woche, 52 Wochen im Jahr!
Wo die Liebe Gottes ist…
… da ist keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. (1. Joh. 4,18)
Heute morgen hatte ich diese Andacht von Max Lucado im elektronischen Briefkasten:
Sanft wie ein Lamm
Viele Menschen leben mit der heimlichen Angst, Gott sei über uns erzürnt. Irgendwann, irgendwo hat uns eine Sonntagsschulklasse oder eine Fernsehsendung davon überzeugt, dass Gott hinter seinem Rücken eine Peitsche hält oder in seiner Gesäßtasche einen Schlagstock aufbewahrt, und dass er uns ganz gewaltig aufs Dach steigen wird, sobald wir einmal über die Stränge schlagen.
Mit dieser Vorstellung könnten wir nicht weiter von der Wahrheit entfernt liegen! Der Vater unseres Erlösers ist uns unheimlich zugetan und sehnt sich nach nichts anderem, als seine Liebe mit uns zu teilen.
Wir haben einen Vater, der voller Erbarmen ist. Einen mitfühlenden Vater, dem es, wenn seine Kinder sich verletzen, ebenfalls wehtut. Wir dienen einem Gott, der zugesagt hat, auch dann auf uns zu warten, wenn wir unter Druck stehen und das Gefühl haben, dass nichts so läuft, wie es laufen soll.
Er nimmt uns in die Arme, ganz gleich, ob wir Erfolg haben oder versagen. Er bahnt sich nicht unter Streit und Zank einen Weg in das menschliche Herz. Er zieht so sanft wie ein Lamm in unser Herz, nicht wie ein brüllender Löwe.
Wie unglaublich groß und genial ist mein Daddy im Himmel, so ganz anders als mancher Vater hier auf der Erde. Danke Daddy!
Volles Haus beim MYP
Erst der dritte MYP Jugendgottesdienst und schon volles Haus 🙂
Knapp 400 junge Menschen kamen zum MYP-Public, um gemeinsam in Gottes Gegenwart zu kommen, IHN anzubeten, IHN zu ehren. Es war eine super Atmosphäre und Gottes Anwesenheit war so deutlich zu spüren, dass es förmlich geknistert hat. Dirk Winterhoffs Predigt war sehr kraftvoll und geisterfüllt und hat viele Besucher bewegt. Viele Jugendliche möchten neu mit Gott durchstarten, auch erstmalige Entscheidungen für ein Leben mit Jesus durften wir erleben, Hallelujah!
Mein Herz fließt immer über, wenn ich miterleben darf, wie junge Menschen strömen, um Gottesdienst zu feiern, wenn sie sich an einem Samstag Abend auf den zum Teil langen Weg von z. B. Bonn, Siegen, Dortmund, Köln usw. machen, um gemeinsam mit hunderten anderer junger Menschen Gott anzubeten. Zum ersten Mal beim MYP dabei waren auch die Freunde vom großen B.A.S.E.-Jugendgottesdienst in Köln. Auch sie sind überzeugt, dass wir am Anfang einer Erweckung stehen, die NRW und Deutschland erfassen wird. Und die Generation, die diese Erweckung prägen wird, durften wir am vergangenen Samstag schon sehen.
NRW – be ready for a new generation for Christ! Love it so much!
Danke auch an dieser Stelle für das unglaubliche MYP-Mitarbeiterteam. Es ist mir eine Ehre, mit Euch zusammen Gottes Reich zu bauen. Ihr seid spitze und es macht so unendlich viel Spaß.









Weitere Informationen und Bilder findet Ihr auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/MYPPublic
Intensive Woche auf der Pro-Junior-Herbstfreizeit
Jetzt ist die Woche schon wieder vorbei, auf die wir uns alle so sehr gefreut hatten… Was bleibt sind Erinnerungen an 6 sehr gesegnete Tage, in der wir die Gegenwart Gottes so deutlich gespürt und erlebt haben. Erinnerungen an 78 tolle Jugendliche und an ca. 30 tolle Mitarbeiter, mit denen wir zusammen im Knüll House sein konnten. Aber nicht nur Erinnerungen bleiben, es sind auch Beziehungen neu entstanden oder alte gewachsen, über die ich mich sehr freue und von denen ich hoffe, dass sie weiterleben, Beziehungen in der Familie Gottes.
Besonders hat mich selbst die AG „Hörendes Gebet“ beeindruckt, die ich an zwei Nachmittagen mit einigen Teilnehmern machen durfte. Beim hörenden Gebet geht es hauptsächlich nicht um das Reden mit Gott sondern um den Dialog mit Gott. Besonders das Schweigen fällt mir schon mal schwer, um auch Gottes Antworten auf meine Fragen zu hören. Mir war klar, dass ich bei dieser AG zwar theoretisch etwas zu dem Thema sagen kann, wenn es aber um die Praxis geht, ich vollkommen abhängig von Gott bin. Und wow, Gott hat uns mit seinem Reden dermaßen überrascht und begeistert, dass wir alle an beiden Nachmittagen buchstäblich sprachlos waren. Nach dem zweiten AG-Nachmittag hatten wir dann abends einen Gebetsabend (erfahrungsgemäß immer der beste Abend), an dem die Teilnehmer an verschiedenen Stationen mit Gott ins Gespräch kommen können. Nach diesen knapp zwei Stunden, in denen die Teilnehmer untereinander möglichst nicht kommunizieren sollen gibt es dann einen ausgedehnten Worship-Teil, wo neben viel Lobpreis auch die Teilnehmer über ihre Erfahungen mit Gott berichten können. In diesem Zeugnisteil erzählten die Jugendlichen dann davon, wie Gott zu ihnen gesprochen hat. Andere berichteten von ihren Erlebnissen, dass Gott ihnen Heilung geschenkt hat, viele Jugendliche wurden sehr berührt, andere gaben Gott ihr Leben oder machten einen Neuanfang in ihrer Beziehung zu Gott. HALLELUJAH! War das ein krasser Abend, eine krasse Woche, Gott – Dir gebührt alle Ehre, Du bist Gott und König, Du veränderst, Du heilst, Du schenkst Frieden.
Danke Gott für diese wunderbare Woche, danke heiliger Geist, dass Du so viel bewirkt und zu uns gesprochen hast, danke Jesus für Heilung, für Reinwaschung und für Deine Vergebung.
MYP-Public

Montag abend war das letzte MYP-Treffen mit den MYP-Mitarbeitern vor dem Jugnedgottesdienst am kommenden Samstag. Es werden immer mehr Mitarbeiter, die mit Leidenschaft Jesus nachfolgen möchten und ihre Fähigkeiten für den König der König einsetzen möchten, damit die ganze Stadt, das ganze Land von Jesus erfährt. Wir sind wahnsinnig gespannt auf Samstag, wenn wir den letzten MYP-Jugendgottesdienst für dieses Jahr haben werden.
Gott hat versprochen da zu sein, wenn wir uns in seinem Namen treffen. Da ich an das glaube, was Gott sagt, bin ich überzeugt, dass Gott mitten unter uns sein wird. Wir möchten IHN ehren, IHM alle Ehre geben, damit noch ganz viele Menschen unseren genialen Gott kennen lernen.
Wer noch nichts vor hat, sollte unbedingt am Samstag, dem 20. Oktober zum MYP-Public nach Gevelsberg kommen.
Für 2013 haben wir vier Jugendgottesdienst geplant. Die Predigten werden von Mia Friesen von der Outbreakband, Konstantin Kruse, Heinz Janzen und Dirk Winterhoff gehalten. Freut Euch auf 2013 und jetzt erst einmal für 2012 zum letzten Mal auf MYP-Public.