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Erfrischung |

Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Heike und Andreas Timmler


Juli 05, 2013

Erfrischung

Die heutige Tageslosung aus Jesaja 58,11 hat mich neugierig auf das ganze Kapitel gemacht:

Dann wird dich der Herr beständig leiten und dir selbst in Dürrezeiten innere Zufriedenheit bewahren. Er wird deinen Körper erfrischen, sodass du einem soeben bewässerten Garten gleichst und bist wie eine nie versiegende Quelle.

Aktuell erleben wir in mancherlei Hinsicht eine Dürrezeit. Nach dem Wasserschaden, der uns nach wie vor an jedem Tag begleitet, haben sich so manche weitere Dinge ereignet, die zum Einen einfach nur nerven, zum Anderen auch viel Geld kosten. Das verabschiedet sich der Roller, mit dem ich täglich zum Bahnhof fahre, der neue (gebrauchte) Roller benötigt neue Reifen, die am nächsten Morgen wieder platt sind, beim Auto tropft wieder Öl, das Bügeleisen geht kaputt usw.

Diese ganzen Dinge zehren schon ganz schön an den Nerven und am Geldbeutel und dann lese ich diesen Vers, der mich aufhören lässt. In diesem Kapitel geht es um den wahren Gottesdienst und um den falschen Gottesdienst. Ab Vers 6 beschreibt Gott, wie er sich wahren Gottesdienst vorstellt. Seine Vorstellungen von wahrem Gottesdienst sind außerdem gefüllt mit Segnungen, die ER uns verspricht:

Fasten, wie ich es liebe, sieht doch vielmehr so aus: Lasst die zu Unrecht Gefangenen frei und gebt die los, die ihr unterjocht habt. Lasst die Unterdrückten frei. Zerbrecht jedes Joch. Ich möchte, dass ihr euer Essen mit den Hungrigen teilt und heimatlose Menschen gastfreundlich aufnehmt. Wenn ihr einen Nackten seht, dann kleidet ihn ein. Verleugnet euer eigenes Fleisch und Blut nicht. Wenn du so handelst, wird dein Licht aufleuchten wie die Morgenröte. Deine Heilung wird schnelle Fortschritte machen. Deine Gerechtigkeit geht dir dann voraus und die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach. Dann wirst du rufen und der Herr wird antworten. Du wirst um Hilfe schreien und er wird antworten: `Hier bin ich.´ Entferne die Unterdrückung aus deiner Mitte. Lass die höhnischen Fingerzeichen und das trügerische Reden! Öffne dem Hungrigen dein Herz und hilf dem, der in Not ist. Dann wird dein Licht in der Dunkelheit aufleuchten und das, was dein Leben dunkel macht, wird hell wie der Mittag sein. Dann wird dich der Herr beständig leiten und dir selbst in Dürrezeiten innere Zufriedenheit bewahren. Er wird deinen Körper erfrischen, sodass du einem soeben bewässerten Garten gleichst und bist wie eine nie versiegende Quelle. Deine Leute werden die Ruinen aus alter Zeit wieder aufbauen. Die Grundmauern vieler vergangener Generationen werdet ihr wieder errichten. Dann wird man euch folgendermaßen nennen: `Die die Risse ausbessern und die Straßen erneuern, um sie bewohnbar zu machen.´ Tut an meinem heiligen Tag, dem Sabbat, nicht, was ihr wollt, sondern erlebt ihn als Wonne und ehrt den heiligen Tag des Herrn. Ehrt ihn, verfolgt nicht eure eigenen Interessen, geht nicht euren Geschäften nach und spart euch leeres Geschwätz. Dann wird der Herr eure Freude sein. Ich lasse euch über die Höhen der Erde gehen und euch das Erbe Jakobs, eures Vorfahren, genießen. Ich, der Herr, habe gesprochen!«

Diese Sätze haben mich gerade richtig angesprochen. Klar gab es Tage, die irgendwie besser liefen und die einfach schöner waren, aber was macht denn echten Gottesdienst aus? Nicht meine Anbetung, wenn es mir gut geht, wenn alles easy ist. Wahre Anbetung, wahrer Gottesdienst passiert in meinem Alltag, auch oder gerade wenn es nicht so gut läuft, wenn da echte Anfechtungen sind oder – wie man so schön sagt – uns der Feind an den Karren pinkeln möchte und es auch tut. Kann ich dann auch noch den Nächsten sehen, dem es vielleicht noch viel dreckiger geht als mir? Kann ich „jedes Joch“ auch dann noch zerbrechen? Kann ich dann auch noch Menschen gastfreundlich aufnehmen? Ich glaube, in solchen Zeiten stellt sich heraus, wie befestigt mein Glaube ist, wie viel ich Gott auch in schwierigen Zeiten zutraue und ob mein Gottesdienst echt ist. Für mich habe ich gemerkt, dass ich mit Gottes Hilfe da noch viel Lernen kann uns muss 😉 In Johannes 1,5 sagt Gott mir, dass es nie zu dunkel ist, um das Licht zu sehen. Daran möchte ich festhalten!

Gott, ich möchte meinen Gottesdienst nicht abhängig machen von meinen Umständen, meinen Gefühlen. Ich möchte Dir Gott dienen, wie es gut ist in Deinen Augen. Dazu brauche ich Deine Hilfe und Deine Nähe. Danke für die vielen, tollen Verheißungen in diesem Kapitel. Sie tun sehr gut!

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