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Ich kann nicht anders |

Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Heike und Andreas Timmler


November 26, 2013

Ich kann nicht anders

Gerade las ich über eine Aktion des evangelischen Online-Magazins Chrismon.de . Dieses portraitiert Menschen, die sich engagieren. Auf ihren Internetseiten heisst es:

Jeder von uns kennt sie: die Menschen, die sich für andere engagieren. Die helfen, wenn jemand in Not ist: mit Zuwendung, mit Zeit, mit guten Ideen. Und warum? Weil es ihrem Selbstverständnis entspricht.
Die Aktion „Ich kann nicht anders“ des evangelischen Monatsmagazins chrismon will diesen „Alltagshelden“ ein Gesicht geben. Wir stellen auf dieser Internetseite 20 Menschen und ihre Geschichten vor. Wie haben wir diese gefunden? Zum einen haben wir recherchiert, zum anderen haben chrismon-LeserInnen ihre Vorschläge eingereicht. Mit einer internen Jury haben wir die 20 Geschichten ausgewählt, die uns ganz besonders beeindruckt haben.

Warum „Ich kann nicht anders“?
Martin Luther werden die Worte zugeschrieben: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen.“ Sein Thesenanschlag vor fast 500 Jahren steht für die Bereitschaft, genauer hinzuschauen. Zu widersprechen, wenn etwas schiefläuft. Und standzuhalten, auch wenn es mächtigen Gegenwind gibt. Natürlich hätte Martin Luther anders gekonnt, er hätte seine Thesen widerrufen können. Aber: Seine Überzeugung hinderte ihn daran. Sein „Ich kann nicht anders“ war die freie Entscheidung, zu dem zu stehen, von dem er innerlich überzeugt war.
Die Menschen, die wir hier porträtieren, sind nicht Luthers Nachfolger. Aber auch für sie gilt: Natürlich könnten sie anders. Niemand zwingt sie, Kindern vorzulesen, Geld für ein Hospiz zu sammeln oder in Bulgarien Sanitätskurse abzuhalten. Sie tun es dennoch, weil sie überzeugt sind: Das ist jetzt notwendig. Auch hinter ihrem „Ich kann nicht anders“ steht eine freie Entscheidung. Das macht ihr Engagement besonders wertvoll.

Kann man auch was tun?
Sie können Danke sagen! „Es geht nicht um mich, sondern um die Sache!“ So äußern sich viele Helfer. Sie drängen sich nicht in den Vordergrund und schon gar nicht ins Rampenlicht. Wir finden: Gerade deshalb ist es wichtig, einmal Danke zu sagen und ihnen Anerkennung zu zollen. Sagen Sie per Mausklick „Danke“. Einfach das Projekt anklicken, das Sie besonders beeindruckt, dann füllen sich dort die Dankesherzen. Und wenn Sie noch mehr für diese engagierten Menschen tun wollen, dann verbreiten sie deren Ideen weiter: Erzählen Sie Ihren Freunden, nutzen Sie das Internet und die Sozialen Dienste wie Facebook, Twitter usw. Öffentlichkeit hilft!

Gibt es einen Preis?
Wer die meisten Herzen gesammelt hat, bekommt einen Preis, der auf seine Bedürfnisse zugeschnitten wird. Zum Beispiel: Eine Wochenenderholung in einem schönen Hotel? Oder ein professionelles Coaching? Oder eine neue Website? Was genau, das entscheiden wir zusammen mit den Gewinnern. Das Preisgeld stiftet Frau Susanne T. Hansen mit den Kindern Swantje und Jakob, Familie von Jens Markus Schümann (†2012). Jens Schümann war das Reformationsjubiläum 2017 ein besonderes Anliegen. “Ich kann nicht anders” wäre sehr in seinem Sinne gewesen.

Und alle anderen Vorschläge?
Den Wert eines Engagements kann man nicht messen – und schon gar nicht gegeneinander ausspielen. Jeder, der etwas tut, hat Respekt und Anerkennung verdient. Wir sind beeindruckt von den vielen Menschen, die Sie uns vorgeschlagen haben, auch wenn wir nicht jeden „groß“ rausbringen konnten. Unter „Alle Einreichungen“ stellen wir alle in Kurzform vor. Und im Jahr 2014 werden wir einige dieser Geschichten im Monatsmagazin chrismon veröffentlichen. Übrigens: Wenn Sie auch von jemanden erzählen wollen, dessen Engagement Sie beeindruckt, können Sie das hier tun.

chrismon_medium_banner_320x155Sehr gerne unterstütze ich dieses Projekt, in dem ich auch auf unserem BLOG darauf aufmerksam mache. Wenn wir beten sollen „Dein Reich komme“, dann beinhaltet das für mich auch, in einer Atmosphäre der Wertschätzung und Anerkennung zu leben. Deswegen finde ich diese Aktion klasse. Besucht doch einfach mal die Internetseite von ichkannnichtanders.de.

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