Nachts um halb eins auf der Autobahn
Das hatte ich mir ehrlich gesagt ganz anders vorgestellt. In Vorfreude auf unser Familienwochenende in Hamburg fuhren Heike und ich noch zum Intervisionstreffen nach Düsseldorf. Es war wie bisher immer ein echt cooler Abend, bei dem wir Gottes Gegenwart sehr deutlich gespürt haben, also ein Abend einfach zum Wohlfühlen.
Freitag hatte ich mir schon freigenommen, um mich richtig auf ein schönes Wochenende einzustimmen. Doch dann kam die Rückfahrt von Düsseldorf. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Mc Donalds in Haan fuhren wir um 23 Uhr wieder auf die A46. Keinen Kilometer später gab es ein sehr komisches Geräusch und das Auto hoppelte nur noch, an eine Weiterfahrt nicht zu denken.
Beim ADAC sagte man uns, dass ein Pannenhelfer so schnell es geht kommt, wir bis dahin aus Sicherheitsgründen bitte hinter der Leitplanke warten sollen. Gesagt, getan… so standen wir bei Sturm und Regen dann bis 00:30 und warteten frierend auf die Hilfe. Der Pannendienst kam mit seinem Abschleppwagen und wollte uns gerade Huckepack nehmen, als der ADAC-Helfer doch noch einen Blick in den Motor warf. Dort fand er einen großen Luftschlauch, der lose im Motorraum hing und nicht – wie es sein muss – am Turbolader angeschlossen war.
So einfach kann es gehen, Luftschlauch angeschlossen … und alles war wieder wie vorher.
I have a dream
Das ist der äußerst berühmte Satz von Nelson Mandela. Der Inhalt seiner Rede lautet übersetzt in etwa so:
Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages diese Nation erheben wird und die wahre Bedeutung ihres Glaubensbekenntnisses ausleben wird: Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: Alle Menschen sind als gleich erschaffen. Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können. Ich habe einen Traum, dass eines Tages selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und in der Hitze der Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandelt wird. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt. Ich habe einen Traum, heute!
(Quelle: http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-der-inhalt-der-i-have-a-dream-rede)
An diesen Satz muss ich in dieser Woche immer wieder intensiv denken. Auch ich habe einen Traum, einen intensiven Traum, den ich seit Jahren immer wieder träume und der so langsam anfängt, sich in handfeste Schritte umzuwandeln. Das ist so eine coole Zeit zu sehen, wie mein Traum anfängt zu leben, das Unmögliche anfängt möglich zu werden. Danke mein Papa im Himmel – der Schöpfer meiner Träume – für Menschen, mit denen wir gemeinsam träumen können und danke, dass die Träume nicht Traum bleiben müssen.
Düsseldorf – Hamburg – Schwelm
… heissen die Stationen in den nächsten Tagen. Wir freuen uns auf das heutige Intervisionstreffen in Düsseldorf, auf eine Auszeit in Hamburg mit dem Wiedersehen von Freunden der Seelsorgeschule, dem Besuch in der „Kirche ohne Turm“, einem Besuch bei „König der Löwen“ und zwei freien Tagen ohne Bürostress 🙂
Yes, let´s go!
gute Quellen im Internet
Ich bin vor einigen Tagen durch „Zufall“ auf die Internetseite www.churchleaders.com gestoßen. Nachdem ich mich dort einige Zeit umgesehen habe, habe ich den Newsletter abonniert. Heute bekam ich zwei Artikel zugeschickt, die ich einfach mal unkommentiert weitergebe, weil sie es wert sind, gelesen zu werden. Den ersten Artikel findet Ihr hier, den zweiten Artikel findet Ihr hier.
Ganz grob zusammengefasst geht es im ersten Artikel um die Aussage, dass Du noch so brilliant sein kannst, noch so viel wissen, noch so gut die Bibel auslegen kannst usw. ….wenn Du Deinen Bruder / Deine Schwester nicht aufbaust (sprich: keine Liebe hast), zerstörst Du ihn mit Deinem Wissen und alles oben genannte ist nichts wert.
Im zweiten Artikel geht es darum, mit Gott den für Dich richtigen Rhythmus zu finden. Wenn jemand Dir sagen will, Du musst etwas so oder so machen, um Gott zu erreichen, dann sage ich Dir: Finde Deinen eigenen Rhythmus mit Gott. Wenn jemand Dir sagt, Du musst die Bibel lesen dann sage ich Dir Du darfst Gottes Liebesbrief an Dich entdecken. Lege Dir keinen Zwang auf, etwas tun zu müssen, um vielleicht Gott zufrieden zu stellen. Genieße einfach die Freiheit, Gott begegnen zu dürfen, wann immer und so oft Du willst. Entdecke den Herzschlag Gottes und lebe in Gottes und Deinem ganz speziellen Rhythmus. Dann kannst du ihn genießen.
Und weil es so gut ist, füge ich heute (Donnerstag) direkt einen weiteren guten Artikel an zum Thema „8 Gründe, warum manche Gemeinden nicht wachsen„. Es lohnt sich, über jeden dieser 8 Punkte genauer nachzudenken und dem entgegen zu wirken.
Treffen mit Freunden und Visionären
Cooler Abend gestern! Wir waren bei guten Freunden und haben zusammen über unsere Träume gesprochen, Träume die Jugendlichen betreffend. Danke lieber Papa im Himmel für solche Freunde, mit denen wir zusammen Deine Träume leben dürfen, gemeinsam Dir dienen dürfen. Wir erwarten wirklich große Dinge von Dir! Wie gut tat dieser Abend!
schwerer Gang
Heute vor einer Woche erreicht uns die traurige Nachricht von der Ermordung der 20-jährigen Tochter unserer Bekannten. Heute war die Beisetzung, bei der wir dabei sein konnten. Uns hat es sehr beeindruckt, wie unsere Freunde mit diesem herben Verlust umgehen. Solch einen Frieden kann nur Gott selbst schenken.
Hier ein Link zur Presseerklärung der Mutter zur Beisetzung ihrer Tochter in Hannover.
Umzug
Samstag Morgen, 07:00 Uhr, der Wecker klingelt. Was gibt es Schöneres, als voll in einen Umzug durchzustarten. Ein Blick aus dem Fenster… Hurra! Die vierwöchige Trockenperiode ist zu Ende, es gießt in Strömen. Wir fahren nach Herne, wo weitere Umzugshelfer bereit stehen. Paket für Paket, Möbel für Möbel schleppen wir aus dem Haus in den LKW. Drei Stunden später ist es soweit, die Kleidung ist durchnäßt, so mancher Umzugskarton ebenfalls, aber die Stimmung ist klasse. Der Kaffee schmeckt umso besser, je nasser wir werden. Wir fahren nach Schwelm, um dort das Spiel noch einmal zu spielen, nur rückwärts. Anders als in Herne, wo zwischen Haus und LKW nur zwei Meter lagen, dürfen wir in Schwelm jeden Karton gleich gefühlte 100 und reelle 50 Meter durch den strömenden Regen schleppen. Wir schätzen jede anpackende Hand sehr. Völlig durchnäßt freuen wir uns über den leckeren Kuchen, die leckeren Brötchen, den warmen Kaffee und die coole Gemeinschaft.
Irgendwie muss ich an Apostelgeschichte 2 denken: „… sie hatten alles gemeinsam“. Ich finde es toll, wenn Gemeinde so gelebt wird, alle helfen sich gegenseitig, erleben gemeinsam Freude und auch Leid (hört sich jetzt doof an).
Danke Gott für meine Freunde, die vielen jungen Leute, Brüder und Schwestern, mit denen wir unser Leben teilen dürfen.
Klick-Empfehlung
Ich finde Blogs cool. Ich darf teilhaben am Leben anderer. Das ist vielleicht bei manchen Blogs gar nicht so erstrebenswert, es gibt aber durchaus auch Perlen unter den vielen Blogs. Einige davon habe ich in der Blogroll verlinkt (siehe unten links) und ein Klick auf die verschiedenen Blogs kann ich Euch nur empfehlen. Mich persönlich inspirieren Blogs anderer Christen oft in der Form, dass ich mich freue, wie erlebbar Gott für Menschen ist. Wenn ich Gott alleine für mich erlebe, ist das für mich toll und ich kann mich darüber freuen. Wie viel mehr kann ich mich darüber freuen, wenn auch andere Menschen Gott ebenfalls erleben und diese Erlebnisse teilen oder einfach coole Gedanken haben, die mich zum Nachdenken anregen.
So ergeht es mir immer wieder, wenn ich beim Blog „Context 21“ von Jacob Wiebe vorbeisurfe. Der Beitrag vom 26. November mit dem Thema „15 Zeichen für eine Gemeinde, die in Schwierigkeitenist“ kann ich Euch sehr empfehlen. Oder der Eintrag von heute (2. Dezember), wo ich mir gerade die Frage stelle, was mache ich mit meinen mir zur Verfügung stehenden Guthaben von täglich 86.400 Sekunden?
Klickt einfach mal dort und bei den vielen anderen Blogs vorbei, die ich für euch gesammelt habe. Es lohnt sich, weil Gott einfach soooo gut ist und er so coole Kinder hat.
Be blessed und Euch ein schönes Wochenende.
Auto – warum wir es leid sind
Wenn es nicht so traurig wäre, wäre dieser Eintrag es gar nicht wert, geschrieben zu werden. Da haben wir unser Auto jetzt drei Mal in der Werkstatt gehabt, um ein fieses Geräusch beseitigen zu lassen mit dem Ergebnis, dass das fiese Geräusch immer fieser und lauter wird reziprok zum Füllstand der Gelbörse 🙁
Jetzt waren wir es endgültig leid, weil sich der Eindruck quasi aufdrängte, dass die Kompetenz in unserer Werkstatt vielleicht doch nicht vorhanden ist. Deswegen haben wir letzten Samstag die nächsthöhere Stufe eingeschaltet….mit Erfolg: der Fehler wurde nun gefunden und soll bis morgen behoben sein.
Wir sind sehr gespannt!
Fragen an Gott
War das bisher eine Woche. Wir sind immer noch tief erschüttert über den Tod der zwanzigjähigen Tochter unserer Bekannten, die am vergangenen Sonntag Abend in Hannover auf offener Straße vor ihrem Haus erstochen wurde. Fragen drängen sich uns auf, auch Fragen an Gott: Warum? Wo warst Du Gott? Auf diese Fragen finden wir keine Antwort.
Trotzdem sprechen wir Gott unser Vertrauen aus und sind überzeugt, dass IHM nichts entgleitet und selbst solch eine schreckliche Tat ihn nicht aus der Bahn wirft. In Gedanken und in unseren Gebeten sind wir aber bei unseren Freunden, den Eltern der ermordeten jungen Frau und bei ihrer kleinen Tochter, die sie hinterlässt.
Sehr beeindruckt sind wir einmal mehr von unseren Freunden, die in den letzten Jahren sehr viel durchgemacht haben und trotzdem so doll an Gott festhalten und selbst jetzt, in dieser schrecklichen Situation, Gott die Ehre geben möchten. Solch einen überirdischen Frieden kann nur Gott selbst schenken.
Unser Gebet für die Beerdigung am kommenden Montag ist, dass ein klare Ansage Gottes erfolgt, dass das Böse mit dem Guten überwunden wird, so wie es die Jahreslosung in Römer 12,21 für dieses Jahr 2012 sagt. Jesus hat das Böse am Kreuz überwunden und wir sind aufgefordert, es IHM gleich zu tun.
Lieber Papa im Himmel, das schaffen wir nicht alleine, dazu brauchen wir Dich und Deinen guten Geist. Danke, dass Du in uns lebst und uns dabei hilfst. Gelobt bist Du!