Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Timmler


Februar 26, 2012

Gott ist am Werk – live und in Farbe

Nach dem Gottesdienst am Morgen hatten wir Freunde zu Besuch. Noch vor wenigen Monaten hatten sie mit Gott noch relativ wenig „am Hut“. Heute durften wir ein neues Feuer erleben und sehen, wie Gott am Werk ist, wie er Menschen verändert, wie er sie beeindruckt. Danke Jesus für diese Miterleben-Dürfen. Das ist so klasse!

Nachmittags waren wir dann zusammen mit der Familie und mit Freunden unterwegs in Köln. Dort fand der B.A.S.E.-Jugendgottesdienst zum ersten Mal in der alten Essigfabrik statt. Mit dem Umzug in die größere (und echt coole 🙂 ) Location waren auch direkt mehr Leute da, um nicht zu sagen, es war pickepacke voll. Für mich ist es immer so genial zu sehen, wie die Massen einfach nur strömen, um unserem Daddy im Himmel DANKE zu sagen für das, was er uns schenkt, um IHN anzubeten, für IHN zu singen, seinen Namen groß zu machen. Und dass von diesen Massen geschätzt 90 % junge Leute sind, fasziniert mich noch dazu. Das ist etwas „im Busch“ oder besser gesagt, mir scheint, als stände NRW kurz vor einer Erweckung, vielleicht sind wir aber auch schon mitten drin!

Sehr bewegend fand ich auch das Thema. Es ging um Enttäuschungen und der Frage, wie ich damit umgehe. Eine junge Frau gab Zeugnis, wie sie mit dem Tod ihres Mannes und Vaters von zwei kleinen Kindern umgeht, der im Dezember im Alter von erst 31 Jahren an einem Herzinfarkt verstorben ist. Wow, diese Frau hat mich echt beeindruckt. Natürlich ist da der ganz tiefe Schmerz, die Trauer, das „Nicht-Verstehen“, das Entsetzen. Aber da ist auch Hoffnung, eine ganz tiefe Hoffnung und das Vertrauen und die Sicherheit, dass sie ihren Mann im Himmel wiedersehen wird. Daddy, segne bitte diese junge Frau ganz besonders und auch ihre Kinder, bitte belohne ihren Mut, gestern aus ihrem Leben zu berichten und damit ganz vielen anderen Menschen Mut zu geben. Danke, dass ihre Mann bei Dir ist und Dich schon live und in Farbe erleben und  mit Dir zusammen leben kann.

Februar 17, 2012

B7 – „Beziehungsweise Umwelt“

Gutes Treffen mit den Teens von B7 gehabt. Heute ging es um unsere Umwelt, um Ausbeutung, FairTrade, Kinderarbeit, Maasentierhaltung usw.

Christina hatte einige Clips mit, die sehr nachdenklich gestimmt haben. Auch die Teens waren sehr angesprochen, teilweise aber auch erschrocken von dem, was sie vielleicht noch gar nicht wussten. Ich denke, dass beim nächsten Besuch bei Mäcces, Kentucky oder BurgerKing der ein oder andere Gedanke daran verschwendet wird und alle ein Stück weit bewusster Einkaufen und  Essen.

Übrigens war die FairTrade-Schokolade sehr lecker…

Februar 15, 2012

Wand mit Aussage

Dieses Foto einer Wand wurde gestern auf Facebook gepostet:

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Ich muss sagen, diese Wand gefällt mir extrem gut, so gut, dass ich mit gut vorstellen könnte, eine Wand bei uns zu Hause so oder ähnlich zu gestalten.

Februar 15, 2012

God is so good!

Das erleben wir immer wieder. Hatten wir Zahras Bewerbungen für die weiterführenden Schulen gerade erst abgeschickt und es immer wieder hieß, dass man nun unter Umständen bis Ende März auf eine Antwort warten muss, flattert schon heute (!!!) die Annahme auf der Wunschschule in den Briefkasten. Gott, Du hast mit jedem von uns einen Plan, Zahras Plan ist wieder ein gutes Stück klarer geworden. Danke für dieses Geschenk!

Februar 11, 2012

Familienbegleiter-Treffen mit der AWO

Auf diesen Tag haben wir uns schon sehr gefreut… Heike hat in den letzten Monaten und Wochen ja eine Ausbildung zur Familienbegleiterin bei der AWO gemacht. Heute gab es ein erstes Treffen mit Schwelmer Familien, die auf Grund ihrer Herkunft und der damit verbundenen schwierigen Verständigung Begleitung und Unterstützung gebrauchen können. Wir durften auch als Familie, also mit unseren Kindern mit zu diesem Frühstück.

Wir trafen uns in der Grundschule Möllenkotten in der Jahnstrasse, jede Familie brachte etwas zum Frühstück mit und so gab es einen reich gedeckten Tisch, darunter sogar Spezialitäten  aus anderen Ländern. Wir trafen dort etwa sechs Familien, die teilweise mit ihren Kindern in die Schule gekommen waren. Beim Frühstück lernten wir uns ein wenig kennen. Die Kinder konnten danach zusammen spielen, während sich die Erwachsenen weiter kennenlernen konnten. Die ausländischen Familien berichteten von ihren Problemen im Alltag und wir überlegten gemeinsam, wie eine sinnvolle Hilfe effektiv aussehen kann.

Wir sind sehr dankbar, dass dieses erste Treffen so gut und angenehm verlaufen ist und sind gespannt, wie sich die Beziehungen weiter entwickeln. Unser Wunsch ist es einfach, den Familien als Hilfe zur Seite zu stehen und ihnen das Leben in einer fremden Kultur angenehmer zu machen.

Danke Gott für jeden dieser Menschen, danke für die neuen Kontakte.

Februar 10, 2012

House-Running / Taufe / Familienbegleiter-Frühstück / Gemeindeversammlung

Freue mich sehr auf die nächsten Tage. Heute abend starten wir mit den Jugendlichen von B7 etwas Neues, das House-Running. Dabei haben wir uns bei drei verschiedenen Familien/Paaren angemeldet, zu denen wir fahren, zuerst eine Vorspeise bekommen, dann eine Hauptspeise und schließlich eine Nachspeise. In den ca. 20-30 Minuten dürfen die Teens alle Räume des Hauses besichtigen, die offen stehen und die Bewohner mit Fragen löchern. Ich bin echt gespannt auf diese neue Aktion, die im Rahmen von B7 jetzt öfter stattfinden soll mit dem Ziel, die Barrieren zwischen Alt und Jung weiter abzubauen, Gemeinschaft zu erleben und Apostelgeschichte 2 mehr zu leben wo es heisst „sie hatten alles gemeinsam“.

Morgen früh darf ich an dem Frühstück der AWO und der neuen Familienbegleiter zusammen mit einigen Familien teilnehmen, die hier in Deutschland mit Integration zu kämpfen haben. Wir möchten diese Familien nach Möglichkeiten unterstützen und sie mit der Liebe lieben, mit der uns Jesus geliebt hat. Eine spannende Zeit steht auch da an.

Sonntag fahren wir nach Gummersbach, wo sich Kristin taufen lässt, die bei der letzten Pro-Junior-Freizeit im Herbst ihr Leben Jesus geschenkt hat und nun mit Jesus und für Jesus leben möchte. Das miterleben zu dürfen, wie junge Menschen gute Entscheidungen treffen, ist einfach toll.

Sonntag Nachmittag findet dann eine weitere Gemeindeversammlung statt, wo es um die Finanzierung eines neuen Gebäudes geht.  Ich bin sehr gespannt auf dieses Treffen!

Gott, danke für dieses spannende Leben mit Dir und dass Du erlebbar bist!

Februar 09, 2012

Weisheitszähne

Riesen Respekt habe ich vor meinem ältesten Sohn, der gestern alle vier Weisheitszähne entfernt bekommen hat. „Entfernt bekommen“ hört sich so harmlos an… zwei der vier Knochen haben sich irgendwie geweigert und wollten lieber doch im Kiefer verbleiben, aber letztlich hat der Doktor gewonnen…

Wünsche meinem Sohn echt gute Besserung und dass die Hamsterbäckchen bald wieder in die ursprüngliche Form zurückgefunden haben. Bin stolz auf dich, dass Du es so erträgst!

Februar 04, 2012

Besuch aus Zwickau

Toll, so eine Familie zu haben. Haben das Haus voll 🙂  Schwägerin und Schwager mit ihren vier Kindern sind zu Besuch, zusammen mit unserer großen Familie sind wir schlanke 13 Personen. Hatten ein richtig gemütliches Frühstück und heute Nachmittag waren wir Schlittschuhlaufen in Solingen-Ittertal. Lediglich die Kälte ging mit der Zeit durch, dafür konnten wir uns dann später gemütlich vor dem Kamin aufwärmen.

Januar 29, 2012

Ich liebe Gemeinde!

War heute noch ziemlich müde, weil wir erst gegen 2 Uhr wieder zu Hause waren. Mein Wecker hat uns gnädigerweise eine Dreiviertelstunde länger schlafen lassen 🙂

Unter dem Eindruck von gestern abend bin ich heute in der Gemeinde und denke an das, was Juri Friesen von der Outbreakband gestern bei der Night of Worship gesagt hat: „Betet für Eure Gemeinde, betet und segnet die Leiter, die Ältesten, sprecht Gutes über ihnen aus. Diese Aufforderung passt so gut in meine Gedanken, dass Moppern sein zu lassen, Jesus in den Mittelpunkt der Gemeinde zu stellen und IHN in Geist und Wahrheit anzubeten. Als ich heute morgen so am E-Piano sitze und die Gemeinde sehe, denke ich wieder daran, wie cool Gemeinde ist, wie cool es ist, dass ich einer von so vielen Königskindern bin, dass ich genau so ein geretteter, von Gott geliebter Sünder bin, wie jeder meiner Mitgeschwister in der Gemeinde. DANKE Jesus, dass Du Gemeinde geschaffen hast. Danke für so viele Königskinder, mit denen ich Gemeinschaft haben und Dich anbeten darf!

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Danke Jesus auch für die gute Predigt von Markus Wäsch.

Januar 24, 2012

Aha-Erlebnis am frühen Morgen

Was für eine coole Zeit mit Gott heute morgen. Habe Matthäus 18 gelesen, ein Kapitel der Bibel, das sehr bekannt ist, in dem Sätze wie „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ und weitere mehr stehen, die ich fast in- und auswendig kenne. Und dann plötzlich – schon fast beim „Überfliegen“ des bekannten Textes – spricht der heilige Geist auf einmal so klar und deutlich zu mir, dass ich diesen Text auf einmal in einem ganz anderen Licht sehe, als bisher.

Da geht es zuerst um die Frage, was wahre Größe im Reich Gottes wirklich ausmacht. Dann warnt Jesus die Jünger vor Verführungen und erzählt ihnen das Gleichnis vom verlorenen Schaf,wo der Hirte seine 99 weidenden Schafe zurück lässt, um das eine verirrte Schaf wieder zu finden. Und dann plötzlich kommen die Aussagen Jesus zum Thema „was tun, wenn Dein Bruder oder Deine Schwester gegen Dich sündigt“. Und genau an dieser Stelle hat der heilige Geist gerade den Blick meiner bisherigen Sichtweise zugedeckt und verdunkelt, um mir eine komplett neue Sichtweise zu schenken.

Hatte ich die Verse 15-22 bisher aus der „Du-hast-gesündigt-und-ich-habe-Recht-und-zur-Not-beweise-ich-das-mit-Aussagen-meiner-Mitgeschwister“-Sicht gelesen, hat Gott diese Denke gerade ins rechte Licht gerückt. Da war die innere Stimme, die mir sagte: „Hey, raff´ es doch, es geht mir hier doch um ganz etwas anderes. Es geht mir nicht darum, dass Du Deinen geistlichen Dickkopf bekommst und du dem Anderen sein Versagen klar machst, mir geht es um Wiederherstellung, mir geht es darum, Sünder zurück zu gewinnen, sie wieder in eine tiefe Beziehung mit mir zu führen, weil sie für mich so wertvoll sind und ich sie so doll liebe.“

Wow, das war eine Ansage! So hatte ich diesen Text noch nie gesehen. Natürlich kam dann sofort der Zweifler in mir durch mit der Frage, was denn ist, wenn mein 4-Augen-Gespräch keine Wirkung zeigt. Dann steht dort doch in Matthäus 18, 17: „Will er auch auf diese nicht hören, dann bring die Sache vor die Gemeinde. Will er auch auf die Gemeinde nicht hören, dann soll er in deinen Augen ´wie ein gottloser Mensch` sein, wie ein Heide oder ein Zolleinnehmer.“ Dann bestehe ich doch auf meinem Recht oder auf meiner Besserwisserei, oder? Ist das nicht sogar Jesus Anweisung hier in diesem Text?

Auch da hat mir Gott einen kleinen Einblick in sein Herz, in seine Denke geschenkt. Wenn mein 4-Augen-Gespräch nichts bringt, dann und erst dann sagt Jesus, dass ich mit ein oder zwei Anderen es noch einmal versuchen soll. Was denn versuchen? Die Person von seiner Sünde zu überführen und ihn möglichst auch vor den Augen anderer zu degradieren? Nein! Versuchen, ihn wieder zurück zu gewinnen, zurück in eine tiefe und gute Beziehung zu Gott, aber auch in eine gute und tiefe Beziehung untereinander.

Und was meint Jesus dann mit seiner Aussage, die betroffene Person als gottlosen Mensch, als Heide oder Zolleinnehmer zu betrachten, wenn alle Versuche nichts bringen? Kommt das nicht einem Ausschluss von der Gemeinschaft gleich? So war meine Denke bis heute morgen. Aber was meint Jesus denn hier wirklich? Dass der Abtrünnige und Unbelehrbare endlich zu spüren bekommt, was er durch sein Tun verdient? Ablehnung und Ausschluss? Nein, ich soll ihn umso mehr versuchen zurück zu gewinnen, in dem ich mich für ihn verwende wie für einen Gottlosen, einen Heiden, einen Zolleinnehmer. Damit habe ich als Christ doch kein Problem, das ist doch meine Aufgabe, Menschen, die ohne Gott leben und keine Beziehung zu IHM haben, in eine Beziehung zu führen, davon zu erzählen, wie cool es ist, mit Gott Beziehung zu leben. So soll ich mich dann für diese Person einsetzen, sie mit Liebe überführen und zurück gewinnen.

Daddy, ich kann nur staunen über Deine Eigenschaften, über das „Wie“ Du bist. Danke für diesen tiefen Einblick in Dein Herz. Lass mich immer mehr dieses Denken von Dir übernehmen, lass mich es hineintragen in meine Gemeinde. Bitte Vater schenke mir noch viele solcher Aha-Erlebnisse mit Einblicken in Dein Herz.