Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Heike und Andreas Timmler


Juli 15, 2016

Meine Waffe gegen die Angst

Letzte Nacht hat es wieder einen schrecklichen, terroristischen Anschlag in Nizza gegeben, bei dem ein LKW durch Menschenmengen gefahren ist, die gerade den Nationalfeiertag auf den Straßen der Stadt gefeiert haben. Viele unschuldige Menschen, darunter auch Kinder sind dabei ums Leben gekommen. Waren es früher für uns Europäer ferne Orte in fernen Ländern, aus denen die Schreckensmeldungen kamen, so sind es heute Orte wie Nizza, Paris, Brüssel oder Istanbul, aus denen wir quasi live mit Informationen versorgt werden, die uns Angst machen können.

Der Terror ist für uns Europäer näher gekommen, das steht fest. Ziel der Terroristen ist es, Angst und Schrecken zu verbreiten und ja, dieses Ziel haben sie erreicht. Zugegeben: Auch ich laufe heute mit anderen Augen als früher durch die Welt, das Warten beim CheckIn am Flughafen ist nicht mehr so ganz entspannt wie früher, bei großen Menschenmengen kommt schonmal ein Gedanke „was wäre wenn“…

Aber wie kann ich mit der neuen Situation gut umgehen? Was sind meine Möglichkeiten als Christ, zum Einen dem Terror zu begegnen, zum Anderen, meiner Angst etwas entgegen zu setzen? Wenn ich mich von meiner Angst leiten lasse, dann hat Satan auch bei mir sein Ziel erreicht. Jesus sagt:

Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden. (Joh. 16,33)

Wenn Jesus diese Aussage macht, dass er die Welt (den Satan und auch seine Anhänger) überwunden hat, dann stehen wir als Christen doch definitiv auf der Seite des Siegers. Ich möchte mich nicht von der Angst leiten lassen, ich möchte mich vielmehr sehr bewusst auf die Seite des Siegers stellen und mit seinen Waffen kämpfen, die er mir zur Verfügung stellt (Gal. 5,22):

  • Liebe
  • Freude
  • Frieden
  • Geduld
  • Freundlichkeit
  • Güte
  • Treue
  • Sanftmut
  • Selbstbeherrschung

Ich frage mich was passieren würde, wenn wir als Christen eins würden in dem Gebet für diese Menschen, die solche barbarischen Akte durchführen. Was, wenn wir uns bei unseren Treffen nicht über die schlimme Welt austauschen würden und wie schrecklich alles geworden ist, sondern wenn wir den Sieg Jesus ausrufen würden, unsere Feinde segnen würden. Was, wenn wir in der Erwartung leben würden, das Jesus diesen Menschen in seiner einzigartigen Weise ebenso begegnen würde, wie er z. B. vielen Flüchtlingen kürzlich auf dem agäischen Meer begegnet ist (Klick für den ganzen Bericht).

Ich bin sicher, dass unser Gebet die Welt verändern würde, dass aus Terroristen Nachfolger Jesus würden, dass echte Wunder passieren würden. Betest Du mit?

Gott segne Dich!

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