Rucksack-Prediger
Es gibt Leute, die sind einfach cool drauf. Heinz gehört definitiv dazu! Bisher habe ich noch keinen Prediger erlebt, der die ganze Zeit im Gottesdienst, in der Kaffeepause und in der Predigt mit einem Riesen-Rucksack herumläuft, der mit Steinen gefüllt ist. Heinz Janzen war heute mit seiner Frau und seiner „Prinzessin“ (Originalzitat von Heinz) bei uns zu Gast in der Gemeinde. Schon die erste Stunde war erfüllt mit der Anwesenheit Gottes, die ich sehr genossen habe.
In der Predigt ging es um das Thema Vergebung. Ich habe ja schon viele Predigten zu diesem Thema gehört, aber diese war einfach der Hammer! Die Augen sind mir bei folgendem Beispiel aufgegangen: In dem Vater-Unser beten wir: „…und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern…“! Heinz machte das sehr deutlich: Wir bitten Gott uns so zu vergeben, wie auch wir anderen vergeben. Will ich das wirklich?!? Was, wenn Gott mir wirklich so vergeben würde, wie ich anderen vergebe? Das war der absolute Eye-Opener!!!!
Danke Gott für Deine Worte, die Heinz uns weitergegeben hat. Lass mich Vergebung immer mehr lernen und leben und dann die angesprochene Freiheit total genießen.
Auch der Nachmittag stand noch im Zeichen der Predigt. Dani war bei uns und wir hatten eine super Zeit.
X2C in der CGW mit Daniel Harter
Kommen gerade zurück vom X2C, dem Jugendgottesdienst der CGW. Wow, was für ein cooler Abend. Ich hatte mich schon den ganzen Tag auf eine Begegnung mit Gott gefreut, weil der Vormittag zwar gut war (Musikerprobe in der Gemeinde) aber der Vor-Ort-Termin in unserer Autowerkstatt jedoch leider nicht so schön war.
Uns hat es sehr beeindruckt, wie Massen von Teens dorthin strömten, um gemeinsam Gott anzubeten, IHN zu feiern und einfach Party mit Gott und seinen Kindern zu machen. Es soll der bestbesuchte X2C aller Zeiten gewesen sein, die Halle war zum Bersten voll. Daniel Harter von ECHTZEIT predigte zum Thema „hilfreich“. Cool war, dass er jeden Besucher zum Mitmachen aufgefordert hat, Gottes Liebe in dem Nächsten zu sehen und diesen Nächsten zu lieben. So können jetzt einige der Besucher einen Obdachlosen zu einem gemeinsamen Besuch bei Mc-Donalds einladen, andere auf das Kind alleinerziehender Mütter aufpassen, andere den Toilettendienst in der Gemeinde übernehmen, andere ihrem Lieblingslehrer sagen, dass er seinen Job gut macht und vieles mehr.


Gottes Geist war sehr deutlich spürbar an diesem Abend und ich durfte diese Begegnung mit Gott sehr intensiv erleben. DANKE mein Papa im Himmel für diesen Abend. Danke auch, dass unsere Kinder und einige weitere Teens unserer Gemeinde dasselbe Erleben haben durften. Facebook-User können sich hier einen kleinen Clip ansehen.
B7- Kochen mit Justus und Jonas
Heute habe ich mich mit Justus und Jonas schon Nachmittags getroffen. Zusammen haben wir eingekauft, um dann später für B7 richtig schön zu kochen. Neben zwei großen Auflaufformen mit leckerem Nudelauflauf haben wir noch zwei verschiedene Nachtische gemacht frei nach dem Motto „nicht kleckern…klotzen!“
Fazit: Alle sind richtig satt geworden, wir alle haben richtig viel Spaß zusammen gehabt und so viel ich weiss, haben es auch alle Teens gut vertragen 🙂
Freue mich schon auf das nächste gemeinsame Kochen mit den Jungs.
Anmeldung zu Trauma-Workshop I und II
Heute haben wir uns zu den beiden Workshops „Traumatherapie 1 + 2“ für das nächste Jahr im Mai und November im Nestli (Bayern) angemeldet. Außerdem haben wir mal Informationen zur Ausbildung im Bereich der Kinder- und Jugendseelsorge bei der IGNIS-Akademie angefordert. Für uns ist es sehr spannend zu sehen, wie sich so ein Baustein nach dem anderen an den richtigen Platz setzt.
Interessante Entdeckung bezüglich der Trinität Gottes
Lese gerade in 1. Mose 18 die Geschichte, die mit „Sara wird ein Sohn versprochen“ überschrieben ist. Geht es Dir manchmal auch so, dass man anfängt, etwas in der Bibel zu lesen, was man vielleicht schon zig Male gelesen hat, vielleicht sogar schon (fast) auswendig kennt und dann… flüstert der heilige Geist Dir zu „achte mal auf die spannenden Kleinigkeiten“? So ist mir das gerade ergangen.
Hier kommt erst einmal der Text, bei dem ich diesen Impuls bekam:
Der Herr erschien ihm noch einmal bei dem Eichenhain von Mamre. Eines Tages um die Mittagszeit, als Abraham am Eingang seines Zeltes saß, sah er plötzlich drei Männer ganz in der Nähe stehen. Als er sie bemerkte, stand er auf, lief ihnen entgegen und verneigte sich tief vor ihnen. Mein Herr«, sagte er, »wenn du mir, deinem Diener, freundlich gesinnt bist, dann geh doch nicht einfach weiter.
Wenn Du diese drei Verse jetzt gelesen hast, geht dann bei Dir auch so ein kleiner Film ab, so nach dem Motto „schon klar was jetzt kommt… erst wird ein Tier geschlachtet und ein Essen zubereitet, dann die Story mit Sara und der Ankündigung eines Babys“ usw.
Bei mir hat Gottes Geist mich schon beim ersten Satz berührt. Gott erscheintAbraham! Cool, ich liebe es, wenn Gott Menschen begegnet und ich liebe es, wenn er mir begegnet. Also Gott begegnet Abraham… ich lese weiter… „sah er plötzlich drei Männer„… Gott begegnet Abraham in Gestalt von drei Männern. Wow, Gott Vater, Gott Sohn und Gott heiliger Geist offenbart sich dem Abraham. Und dann kommt das Verrückte: Abraham verneigt sich vor den drei Männern und sagt dann: „Mein Herr“
Abraham sieht also drei Männer und erkennt offensichtlich, dass es sich um Gott in seiner Dreieinheit handelt, denn er nutzt bei seiner Ansprache den Singular.
Habe ich noch nie so entdeckt gehabt. Klasse, dass der heilige Geist mich schon mal drauf stößt 🙂
Intensivseelsorge und Studium
Heike hat ab heute zwei spannende und intensive Tage als Hospitantin einer Intensivseelsorge vor sich. Hoffentlich kommt ihre Stimme bald wieder, die hat sich nämlich irgendwie verflüchtigt.
Ich setze mich im Rahmen meines Ethikstudiums derzeit mit der Rolle von Mann und Frau auseinander und der Frage, wie Gott sich das wohl alle ursprünglich gedacht hat und was Menschen, ihre Kulturen daraus im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende gemacht haben. Sehr faszinierend, wenn man sich die Bibelstellen einmal in der ursprünglichen Sprache ansieht ohne das zu berücksichtigen, was Übersetzer hinein interpretiert haben. Würde gerne viel mehr Zeit für das Studium haben.
Doppelstolz
…da hagelt es seit dem Schulwechsel von Gul nur noch so Einsen und Zweien, gestern bekommt sie die beste Klausur ihrer Klasse wieder. Wow, danke Gott für Deine Hilfe. Gul, das machst Du super, ich bin stolz auf Dich, Tochter!
Ich fahre seit zwei Jahren mit einer leeren Moppedbatterie herum. Die Blinker funktionieren erst nach ein paar Kilometern und jetzt ist mir neben dem Abblendlicht (das auch schon lange kaputt war) auch noch das Rücklicht ausgefallen. Nicht die besten Voraussetzungen für die dunkle Jahreszeit. Habe das Mopped auseinandergeschraubt und diese Mängel mit Guls und Roberts Hilfe beseitigt. Weswegen ich auch darauf stolz bin? Weil ich das Mopped auch wieder zusammengeschraubt bekommen habe und es immer noch ein Mopped und keine Mikrowelle ist. Irre, was man auf der Fahrt zum Bahnhof morgens alles so sieht mit Licht…
Lifeline
Kommen gerade mit 14 Teens vom Lifeline-Jugendgottesdienst in Gummersbach. Auch wenn mich die Predigt persönlich nicht „umgehauen“ hat, die Teens fanden es gut 🙂

Wahrscheinlich sind wir durch die Predigten auf der Pro-Junior-Freizeit zu sehr verwöhnt. Kultstatus hat aber nach Lifeline der obligatorische Besuch mit den Teens bei MC Donalds, dieses Mal in Wipperfürth.
Vielen Dank besonders auch an Dirk und Regina für das Leihen des Pro-Junior-Busses.
Freibad im November
Mal was anderes… Freibad im November hatten wir bisher auch noch nicht. Besonders das Mondschein-Sonnen auf gefrorener Wiese war echt cool. Es macht so viel Spaß mit den Teens unterwegs zu sein und auch einfach mal etwas zu machen, was crazy ist 🙂
Und etwas habe ich heute gelernt: Sage einem Jugendlichen nie etwas, was Du nicht so meinst, ansonsten liegst Du nämlich mit Klamotten im Wasser, ne Vivi?!? Aber selbst das ist ja gar nicht so schlimm, denn auch Jeans werden nach 45 Minuten Intensivtrocknung mit 4 Föhns wieder trocken.
