Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Timmler


Dezember 26, 2011

Family

Heute mit den Eltern, Uroma, Bruder mit Familie und Freunden Weihnachten gefeiert. War mächtig was los zu Hause. Auch wenn es ein wenig laut und chaotisch war, es war nett, alle beisammen zu haben, mit den Kids zu spielen usw.

Besonderes Highlight war Uromas Verlosung, bei der jeder 2 Lose ziehen konnte und dann entsprechend der Losnummer z. B. Barbiecreme bekam. Hab ich ´ne coole Oma 🙂

Wir freuen uns schon sehr auf den Besuch meiner Schwester und ihrer Familie, die in den nächsten Tagen aus Münschen anreisen. Danke Gott für meine Familie, danke für die guten Freunde, mit denen wir Zeit verbringen dürfen.

Dezember 20, 2011

Schnee

Schön, wenn ein Tag so wie der heutige Tag startet: Ein erster Blick aus dem Fenster, alles ist mit einer weissen Decke überzogen, es schneit bei leichtem Frost und das Geräusch des fallenden Schnees ist schon ein ganz besonderes. Das normale Leben wird unterbrochen, weil die Fahrt mit dem Motorroller nicht möglich ist und so stapfe ich durch den Schnee zum Bahnhof.

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Alles geht heute langsamer und ich habe mehr Zeit, über die Größe Gottes nachzudenken. Mir kommen die Worte Hiobs in den Kopf, der in seinem Buch schreibt: „Wunderbar ist Gottes Donnerstimme. Er tut unbegreiflich große Dinge. Er befiehlt dem Schnee, auf die Erde zu fallen, ebenso dem Schneeregen und dem Wolkenbruch. So zwingt er die Menschen, ihre Arbeit ruhen zu lassen, um ihnen sein Handeln vor Augen zu führen. Das Wild verkriecht sich in seinen Schlupfwinkel oder bleibt in seiner Höhle. Aus dem Süden bricht der Sturm hervor und der Nordwind bringt Kälte. Gottes Atem schickt Eis und an den Ufern gefrieren die Wasserflächen. Er füllt die Wolken mit Feuchtigkeit und Blitze zucken aus ihnen hervor. Er treibt die Wolken hin und her und im Kreis herum, sie folgen seiner Leitung und tun überall auf der Welt, was er von ihnen will... Steh still und betrachte, was Gott Wunderbares tut! Begreifst du, wie Gott all diese Dinge regelt und wie er den Blitz aus den Wolken hervorzucken lässt? Durchschaust du, wie die Wolken am Himmel dahinschweben? Kannst du die Wunder fassen, die Gott in seiner vollkommenen Weisheit tut?“

Ist das nicht irre, was da so über Nacht passiert? Große Teile Deutschlands liegen nun unter dieser weissen Decke. Wie stark muss Gottes Atem sein, der mit einem Hauch das Land mit einer dicken Schneedecke bedeckt? Welcher Reichtum  steht meinem Papa im Himmel zur Verfügung? Wie viele Kinderherzen (und Erwachsenenherzen) hat Daddy mit einem Mal glücklich gemacht?

Beim Nachdenken über diesen meinen Gott fielen mir noch Worte aus Psalm 147 ein. Dort heisst es (in Ausschnitten): „Halleluja! Ja, es ist gut, unserem Gott Loblieder zu singen! Ihn zu loben, macht froh und ist wunderschön! … Er heilt gebrochene Herzen und verbindet Wunden… Unser Herr ist groß und seine Macht ist gewaltig! Seine Erkenntnis übersteigt alles, was wir begreifen können! Er bedeckt den Himmel mit Wolken und spendet der Erde Regen...  der Herr hat Freude an denen, die ihn ehren und ihre Hoffnung auf seine Gnade setzen. Lobe den Herrn, Jerusalem! Lobe deinen Gott, Zion! ..  Er schickt Schnee wie weiße Wolle und streut auf den Boden Reif wie Asche aus. Er schleudert Hagel wie Steine. Wer kann in dieser Kälte überleben? Doch auf sein Wort hin schmilzt alles wieder. Er schickt seine Winde, und das Eis taut.

Wie unendlich groß ist mein Gott? Neben den Aussagen, die seine Macht deutlich machen, steht sehr unscheinbar dann der Satz „Er heilt gebrochene Herzen und verbindet Wunden„. Ist das nicht unglaublich? Mein König, mein Gott, der Herr der Herren, der Allmächtige, der Ewige, er kümmert sich um gebrochene Herzen und mein König verbindet Wunden!!! Daddy, das macht Dich mir immer größer!

Dezember 12, 2011

Hamburg – Familienwochenende

Endlich – ein gelungenes Familienwochenende liegt hinter uns und es war richtig cool! Und das Auto hat durchgehalten, das ist durchaus eine Erwähnung wert 🙂

Ganz früh am Samstag morgen sind wir gestartet und unser Ältester hat uns sehr gut nach Hamburg gefahren, wo wir gegen 10: 15 Uhr ankamen. Ein erster Zwischenstopp bei Schneefall machten wir in Hamburg-Harburg im Guitar-Center Hamburg, wo wir ein erstes Weihnachtsgeschenk gefunden haben. YEAH!

Anschließend ging es direkt in die City. Zum Glück hatten wir etliche Besorgungen zu machen, denn es schneeregnete in Strömen und es war äußerst ungemütlich. Mittags fuhren wir mit der U-Bahn zum Hafen, weil dort ein Flugzeugträger der Royal Navy, der „HMS Illustrious“ erwartet wurde. Es war schon sehr beeindruckend, solch ein Riesenschiff liegen zu sehen.

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Abends fuhren wir dann zu Freunden, die wir auf der Seelsorgeschule kennengelernt hatten und die sich nicht vor 7 Schlafgästen fürchteten. Wir wurden sehr liebevoll empfangen und bis spät in die Nacht hatten wir einen richtig guten Austausch.

Nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück durften wir dann mit unseren Freunden die „Kirche ohne Turm“ in Hamburg-Billstedt besuchen. Tolle Gemeinde in liebevoller Atmosphäre! Nach dem ausgiebigen Mittagessen machten wir uns dann auf den Weg mit der U-Bahn wieder in die City, um dort das Miniatur-Wunderland und das afghanische Museum in der Hafen-City zu besuchen. Anschließend ging es für vier von uns in das Musical „König der Löwen“, die drei verbliebenen nutzten die Zeit, um noch den „Neuen Wall“, den Junfernstieg, das Rathaus usw. zu besichtigen.

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Gegen 23 Uhr ging es dann zurück mit dem Auto nach Schwelm, wo wir gegen 02:45 Uhr gesund und müde ankamen.

Gott, das haben wir als ein echtes Geschenk von Dir erlebt, zusammen mit der Familie eine Auszeit zu haben. Danke für Alles!

Dezember 09, 2011

Auto – weiter geht´s

Nach unserem Autobahnerlebnis in der letzten Nacht habe ich erstmal deftig verschlafen. Eigentlich wollte ich meinen freien Tag nutzen, um mal mit den Kids zu frühstücken. Das war wohl (fast) nichts. „Fast“ deswegen, weil unser Ältester auch deftig verschlafen hat und wir so doch zusammen frühstücken konnten.

Kurz entschlossen brachten wir P. dann nach Dortmund zur Berufsschule, um seine Verspätung noch ein wenig im Rahmen zu halten. Heike und ich wollten die Gelegenheit dann nutzen, um schon ein paar Weihnachtseinkäufe zu erledigen.

Nach den ersten Einkäufen brachten wir die Tüten ins Auto und stellten einen Fast-Platten hinten rechts fest. Bei näherem Hinsehen entdeckten wir dann auch einen Nagel, der tief im Reifen saß.

Mein erster Gedanke: „Bitte nicht schon wieder“, mein zweiter Gedanke:  „Nächste Nacht möchten wir nach Hamburg“. Mein dritter Gedanke: „Gott, ich habe darauf keine Lust mehr!!!“

Ab jetzt die Kurzform:

  • diverse Anrufe bei Reifendiensten mit der Frage, ob eine Reparatur möglich ist
  • Fahrt nach Schwelm zum Reifendienstum Machbarkeit zu prüfen
  • weil Reparatur nicht möglich ist, Anruf bei meinem Reifenhändler, der mir 4 neue Reifen vor 2 Wochen verkauft und montiert hat
  • derselbe Reifen dort leider nicht vorhanden, nur in Filiale in Bergisch-Gladbach
  • Fahrt nach Bergisch-Gladbach und Kauf des Reifens
  • Filiale Bergisch-Gladbach hat leider keine Zeit, Reifen zu montieren
  • Fahrt nach Ennepetal zu meiner Heimat-Fililale und Montage des neuen Reifens

Fazit: Es reicht echt 🙁

Dezember 09, 2011

Nachts um halb eins auf der Autobahn

Das hatte ich mir ehrlich gesagt ganz anders vorgestellt. In Vorfreude auf unser Familienwochenende in Hamburg fuhren Heike und ich noch zum Intervisionstreffen nach Düsseldorf. Es war wie bisher immer ein echt cooler Abend, bei dem wir Gottes Gegenwart sehr deutlich gespürt haben, also ein Abend einfach zum Wohlfühlen.

Freitag hatte ich mir schon freigenommen, um mich richtig auf ein schönes Wochenende einzustimmen. Doch dann kam die Rückfahrt von Düsseldorf. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Mc Donalds in Haan fuhren wir um 23 Uhr wieder auf die A46. Keinen Kilometer später gab es ein sehr komisches Geräusch und das Auto hoppelte nur noch, an eine Weiterfahrt nicht zu denken.

Beim ADAC sagte man uns, dass ein Pannenhelfer so schnell es geht kommt, wir bis dahin aus Sicherheitsgründen bitte hinter der Leitplanke warten sollen. Gesagt, getan… so standen wir bei Sturm und Regen dann bis 00:30 und warteten frierend auf die Hilfe. Der Pannendienst kam mit seinem Abschleppwagen und wollte uns gerade Huckepack nehmen, als der ADAC-Helfer doch noch einen Blick in den Motor warf. Dort fand er einen großen Luftschlauch, der lose im Motorraum hing und nicht – wie es sein muss – am Turbolader angeschlossen war.

So einfach kann es gehen, Luftschlauch angeschlossen … und alles war wieder wie vorher.

Dezember 08, 2011

I have a dream

Das ist der äußerst berühmte Satz von Nelson Mandela. Der Inhalt seiner Rede lautet übersetzt in etwa so:

„Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages diese Nation erheben wird und die wahre Bedeutung ihres Glaubensbekenntnisses ausleben wird: ‚Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: Alle Menschen sind als gleich erschaffen.‘ Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können. Ich habe einen Traum, dass eines Tages selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und in der Hitze der Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandelt wird. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt. Ich habe einen Traum, heute!“

(Quelle: http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-der-inhalt-der-i-have-a-dream-rede)

An diesen Satz muss ich in dieser Woche immer wieder intensiv denken. Auch ich habe einen Traum, einen intensiven Traum, den ich seit Jahren immer wieder träume und der so langsam anfängt, sich in handfeste Schritte umzuwandeln. Das ist so eine coole Zeit zu sehen, wie mein Traum anfängt zu leben, das Unmögliche anfängt möglich zu werden. Danke mein Papa im Himmel – der Schöpfer meiner Träume – für Menschen, mit denen wir gemeinsam träumen können und danke, dass die Träume nicht Traum bleiben müssen.

Dezember 05, 2011

schwerer Gang

Heute vor einer Woche erreicht uns die traurige Nachricht von der Ermordung der 20-jährigen Tochter unserer Bekannten. Heute war die Beisetzung, bei der wir dabei sein konnten. Uns hat es sehr beeindruckt, wie unsere Freunde mit diesem herben Verlust umgehen. Solch einen Frieden kann nur Gott selbst schenken.

Hier ein Link zur Presseerklärung der Mutter zur Beisetzung ihrer Tochter in Hannover.

Dezember 03, 2011

Umzug

Samstag Morgen, 07:00 Uhr, der Wecker klingelt. Was gibt es Schöneres, als voll in einen Umzug durchzustarten. Ein Blick aus dem Fenster… Hurra! Die vierwöchige Trockenperiode ist zu Ende, es gießt in Strömen. Wir fahren nach Herne, wo weitere Umzugshelfer bereit stehen. Paket für Paket, Möbel für Möbel schleppen wir aus dem Haus in den LKW. Drei Stunden später ist es soweit, die Kleidung ist durchnäßt, so mancher Umzugskarton ebenfalls, aber die Stimmung ist klasse. Der Kaffee schmeckt umso besser, je nasser wir werden. Wir fahren nach Schwelm, um dort das Spiel noch einmal zu spielen, nur rückwärts. Anders als in Herne, wo zwischen Haus und LKW nur zwei Meter lagen, dürfen wir in Schwelm jeden Karton gleich gefühlte 100 und reelle 50 Meter durch den strömenden Regen schleppen. Wir schätzen jede anpackende Hand sehr. Völlig durchnäßt freuen wir uns über den leckeren Kuchen, die leckeren Brötchen, den warmen Kaffee und die coole Gemeinschaft.

Irgendwie muss ich an Apostelgeschichte 2 denken: „… sie hatten alles gemeinsam“. Ich finde es toll, wenn Gemeinde so gelebt wird, alle helfen sich gegenseitig, erleben gemeinsam Freude und auch Leid (hört sich jetzt doof an).

Danke Gott für meine Freunde, die vielen jungen Leute, Brüder und Schwestern,  mit denen wir unser Leben teilen dürfen.

Dezember 01, 2011

Auto – warum wir es leid sind

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre dieser Eintrag es gar nicht wert, geschrieben zu werden. Da haben wir unser Auto jetzt drei Mal in der Werkstatt gehabt, um ein fieses Geräusch beseitigen zu lassen mit dem Ergebnis, dass das fiese Geräusch immer fieser und lauter wird reziprok zum Füllstand der Gelbörse 🙁

Jetzt waren wir es endgültig leid, weil sich der Eindruck quasi aufdrängte, dass die Kompetenz in unserer Werkstatt vielleicht doch nicht vorhanden ist. Deswegen haben wir letzten Samstag die nächsthöhere Stufe eingeschaltet….mit Erfolg: der Fehler wurde nun gefunden und soll bis morgen behoben sein.

Wir sind sehr gespannt!

November 30, 2011

Fragen an Gott

War das bisher eine Woche. Wir sind immer noch tief erschüttert über den Tod der zwanzigjähigen Tochter unserer Bekannten, die am vergangenen Sonntag Abend in Hannover auf offener Straße vor ihrem Haus erstochen wurde. Fragen drängen sich uns auf, auch Fragen an Gott: Warum? Wo warst Du Gott? Auf diese Fragen finden wir keine Antwort.

Trotzdem sprechen wir Gott unser Vertrauen aus und sind überzeugt, dass IHM nichts entgleitet und selbst solch eine schreckliche Tat ihn nicht aus der Bahn wirft. In Gedanken und in unseren Gebeten sind wir aber bei unseren Freunden, den Eltern der ermordeten jungen Frau und bei ihrer kleinen Tochter, die sie hinterlässt.

Sehr beeindruckt sind wir einmal mehr von unseren Freunden, die in den letzten Jahren sehr viel durchgemacht haben und trotzdem so doll an Gott festhalten und selbst jetzt, in dieser schrecklichen Situation, Gott die Ehre geben möchten.  Solch einen überirdischen Frieden kann nur Gott selbst schenken.

Unser Gebet für die Beerdigung am kommenden Montag ist, dass ein klare Ansage Gottes erfolgt, dass das Böse mit dem Guten überwunden wird, so wie es die Jahreslosung in Römer 12,21 für dieses Jahr 2012 sagt.  Jesus hat das Böse am Kreuz überwunden und wir sind aufgefordert, es IHM gleich zu tun.

Lieber Papa im Himmel, das schaffen wir nicht alleine, dazu brauchen wir Dich und Deinen guten Geist. Danke, dass Du in uns lebst und uns dabei hilfst.  Gelobt bist Du!