Seelsorge, Psychotherapie (HPG) & Traumaberatung Timmler


März 18, 2013

Perlen

Jenny war ein hübsches, 5jähriges Mädchen mit leuchtenden Augen. Eines Tages, als sie und ihre Mutter zusammen einkaufen waren, sah Jenny eine Perlenkette aus Plastik zum Preis von 2,50 Euro. Sie wollte unbedingt diese Perlenkette haben und fragte ihre Mutter, ob sie ihr die Kette kaufen würde. Ihre Mutter sagte: „ Nun, es ist wirklich eine hübsche Kette, doch sie kostet viel Geld. Weißt du was? Ich kaufe dir die Kette und wenn wir nach Hause kommen, können wir eine Liste von Dingen schreiben, die du tun kannst um für die Kette zu bezahlen. Und wenn dir die Oma dann an bei ihrem nächsten Besuch noch einen ganzen Euro dazu schenkt, hast du sie schnell bezahlt. Okay?“

Jenny war einverstanden und ihre Mutter kaufte ihr die Perlenkette. Jenny arbeitete jeden Tag eifrig an ihren Aufgaben und tatsächlich schenkte ihr die Oma bei ihrem nächsten Besuch einen Euro. So hatte Jenny die Perlenkette schnell abbezahlt.

Wie Jenny diese Perlenkette liebte! Sie trug sie zu jeder Gelegenheit – zum Kindergarten, im Bett und wenn sie mit ihrer Mutter ausging um Besorgungen zu machen. Die einzige Gelegenheit, bei der Jenny ihre Perlenkette nicht trug, war unter der Dusche. Ihre Mutter hatte ihr gesagt, dass ihr Rücken davon ganz grün werden würde!

Jenny hatte einen sehr liebevollen Vater. Wenn Jenny abends zu Bett ging, stand er immer aus seinem Lieblingssessel auf und las Jenny ihre Lieblingsgeschichte vor.

Eines Abends fragte er Jenny nach dem Vorlesen: “Jenny, liebst du mich?“

„Oh ja, Papa, du weißt doch, dass ich dich liebe“, sagte das kleine Mädchen.

„Dann schenk’ mir doch deine Perlenkette.“

„Oh! Papa, doch nicht meine Perlenkette!“, sagte Jenny. „Aber du kannst Rosi haben, meine Lieblingspuppe. Weißt du noch? Du hast sie mir letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt. Und du kannst auch ihr Partykleid haben. Okay?“

„Ach nein, Liebling, es ist schon in Ordnung.“ Ihr Vater gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Gute Nacht, Kleines.“

Eine Woche später fragte der Vater Jenny erneut nach dem Vorlesen: “Liebst du mich?“

„Oh ja, Papa, du weißt doch, dass ich dich liebe.“

„Dann schenk’ mir doch deine Perlenkette.“

„Oh, Papa, nicht meine Perlenkette! Doch du kannst meine Haarbänder haben und mein Spielzeugpferd. Kennst du es noch? Es ist mein Lieblingstier. Es hat eine ganz weiche Mähne und du kannst damit spielen und es kämmen. Du kannst es haben, wenn du es willst, Papa“, sagte das kleine Mädchen zu seinem Vater.

„Nein, ist schon in Ordnung“, sagte ihr Vater und gab ihr wieder einen Kuss auf die Wange. „Gott segne dich, Kleines. Schlaf’ gut und träum’ was Schönes.“

Einige Tage später, als Jennys Vater in ihr Zimmer kam um ihr eine Geschichte vorzulesen, saß Jenny auf ihrem Bett und ihre Lippen zitterten. „Hier, Papa“, sagte sie und streckte ihm ihre Hand hin. Sie öffnete sie und darin lag ihre geliebte Perlenkette. Sie ließ sie in die Hand ihres Vaters gleiten.

In der einen Hand hielt der Vater nun die Plastikperlen und mit der anderen zog er ein Döschen aus blauem Samt aus seiner Jackentasche. In der kleinen Schachtel lag eine echte, wunderschöne Perlenkette.

Er hatte sie die ganze Zeit schon gehabt. Er hatte nur darauf gewartet, dass Jenny die billige Kette aufgeben würde, damit er ihr die echte geben konnte.
So ist es auch mit unserem himmlischen Vater. Er wartet nur darauf, dass wir ihm die billigen Dinge in unserem Leben geben, so dass er uns einen wunderbaren Schatz schenken kann.

Hältst du an Dingen fest, von denen der Herr möchte, dass du sie loslässt? Hältst du an schädlichen oder unnötigen Beziehungen, Gewohnheiten und Aktivitäten fest, die so sehr ein Teil von dir geworden sind, dass es unmöglich erscheint, sie loszulassen? Manchmal ist es so schwer, zu sehen, was Gott in der anderen Hand hält, doch eines kannst du glauben…

Der Herr wird dir niemals etwas wegnehmen ohne dir nicht stattdessen etwas viel Besseres zu geben.

(Quelle: http://www.facebook.com/groups/311581332191047/permalink/620404244642086 )

März 15, 2013

Krasser Artikel über Prostitution in Deutschland

Über einen Link bei Facebook las ich gerade einen schockierenden Artikel über die Ware „Frau“. Da lese ich dann Begriffe wie zum Beispiel das Wort „Flatrate-Bordelle“. Wahnsinn! Und das in unserem „christlichen“ Land. Dann lese ich von den Bedingungen, die jemand in Deutschland erfüllen muss, um solch eine Einrichtung zu eröffnen. Nochmal Wahnsinn! Mit dem „Segen“ der Regierung können legal Bordelle eröffnet werden und die Ware „Frau“ angeboten werden. Besonders entsetzt bin ich über den Gedanken in dem Artikel, dass die heutigen jungen Männer dank des Prostitutionsgesetzes so aufgewachsen sind, dass sie für Sex lediglich bezahlen müssen, alles Andere sei unwichtig. Wörtlich heisst es dort:

„Heute 20-jährige junge Männer sind, Prostitutionsgesetz sei Dank, damit aufgewachsen, dass sie, wenn sie Sex mit einer Frau haben wollen, nichts tun müssen außer ein paar Euro auf den Tisch zu legen…“

Wie kaputt ist eigentlich das zivilisierte Deutschland?!? Wie kaputt sind die Beziehungen der Bewohner unseres Landes, wenn solche Dinge seitens der Regierung legalisiert werden? Und vor Allem: Was müssen die Frauen Schreckliches in diesen Zitat: „Wellness-Oasen“ durchmachen, wie gedemütigt sind diese von Gott geliebten Menschen?

Mein Gebet ist es, dass diese Frauen Heilung erleben und mit Jesus in Kontakt kommen, der ihnen ein Leben in Überfluss geben möchte. Ich bete, dass unsere Regierung dieses Prostitutionsgesetz überdenkt und korrigiert, damit Prostitution nicht legalisiert bleibt, ich bete für – ich nenne sie jetzt Täter – dass auch sie mit Ihrer Schuld zu Gott kommen, ich bete für Deutschland, dass Gott größer gemacht wird, dass solche Dinge einfach keinen Platz mehr hier haben.

DEIN REICH KOMME!

Link zum Artikel auf Cicero – hier klicken

März 13, 2013

Change the world

… und auf die drei Fragen am Ende des Clips antworte ich dreimal mit JA

März 12, 2013

Beeindruckt

Heute las ich von der Tempelweihe zur Zeit Salomos. Dort passierten nach seiner Segnung und seinem Gebet echt coole Dinge: Es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte das Brandopfer und es heisst, dass die Priester das Haus des Herrn nicht betreten konnten, weil die Herrlichkeit Gottes darin war. Das blieb bei dem Volk nicht ohne Folgen: Sie warfen sich zu Boden, weil sie Gottes Gegenwart spürten, sie beteten an, weil Gottes Nähe einen tiefen Eindruck bei ihnen hinterließ. Dann wurden 22000 Rinder und 120000 Schafe geschlachtet und geopfert. Was für ein MEGA-Aufwand, um den Tempel einzuweihen und Gott die Ehre zu geben! Ein riesen Chor sang Lieder und die eigens für diesen Zweck angefertigten Instrumente wurden bespielt – ich denke, das wird ziemlich laut gewesen sein! Im Anschluss daran wurde 7 Tage lang das Laubhüttenfest gefeiert, das am achten Tag mit einem Abschlussfest gekrönt wurde. Und dann steht da in 2. Chronika 7, dass Salomo das ganze Volk nach Hause schickte und alle froh und glücklich waren, weil Gott ihnen so viel Gutes getan hatte. Wow – was für eine unglaubliche Party zur Ehre Gottes!

Als ich den Text so las habe ich mich gefragt, welchen Aufwand wir uns heute machen, wenn wir uns treffen, um Gott anzubeten und IHM die Ehre zu geben. Spüren wir in unseren Gottesdiensten eigentlich die Gegenwart Gottes? Berührt sie uns? Verändert sie uns? Was bewirkt Gottes Gegenwart in meinem Leben? Sieht man mir an, wenn ich eine echte Begegnung mit dem Herrn der Herren, meinem Retter gehabt habe? Muss ich auch nach 8 Tagen nach Hause geschickt werden und bin froh und glücklich oder muss der Gottesdienst auch wirklich pünktlich beendet sein?!?

Interessant ist es, wie Gott auf diesen Gottesdienst reagiert. Weiter in dem Kapitel steht:

Eines Nachts erschien ihm der Herr und sprach: »Ich habe dein Gebet erhört und will in diesem Tempel eure Opfer annehmen.Wenn ich den Himmel verschließe, sodass kein Regen fällt, oder Heuschrecken sende, welche die Ernte auffressen, oder meinem Volk Seuchen schicke, und mein Volk, das meinen Namen trägt, dann Reue zeigt, wenn die Menschen zu mir beten und meine Nähe suchen und zu mir zurückkehren, will ich sie im Himmel erhören und ihnen die Sünden vergeben und ihr Land heilen. Ich will auf alle Gebete achten, die an diesem Ort gesprochen werden, denn ich habe dieses Haus ausgewählt und für alle Zeiten als Wohnung meines Namens geheiligt. Meine Augen und mein Herz werden für immer hier sein.

Das erste, was mit auffällt ist, dass Gott Salomo erscheint und mit ihm spricht. Das Zweite ist, dass Gott sagt, dass er die Gebete erhören wird, wenn Menschen seine Nähe suchen und zu ihm beten. Ein Punkt aber hat mich heute sehr angesprochen: Gott sagt, dass er das Land heilen und Sünden vergeben möchte und dass seine Augen und sein Herz für immer dort (im Tempel) sein werden. Was sind das für unglaubliche Versprechen? Und weil Gott derselbe ist, gestern (also zur Zeit Salomos), wie auch heute und in der Zukunft, gilt seine Zusage auch mir: Wenn ich seine Nähe suche und zu IHM bete, dann wird sein Auge und sein Herz bei mir sein, er will meine Sünden vergeben und das Land heilen. Gott, das macht Mut!

Mein Gebet ist es, dass wir heute, wie Salomo und das Volk damals, jeden Aufwand betreiben, um Gott zu feiern, IHM Ehre zu geben. Ich möchte mich nicht mit wenig zufrieden geben. Gott, lass von den Kirchen und Gemeinden ein Lobgesang ausgehen, der Dich ehrt und uns eine Zufriedenheit beschenkt, die eben nur von Dir – Gott – kommen kann.

März 05, 2013

GO-Fulltime Konferenz

Noch 17 Tage, dann findet in Wuppertal die Fulltime-Konferenz statt. Ich bin auf diesen Tag sehr gespannt und freue mich sehr über die Einladung zum Round-Table mit ca. 20-25 Jugendleitern und Visionären aus NRW, die von Freimut Haverkamp von Hillsong-Germany aus Konstanz und Jimmy Hong von der I-Church-Bonn Inspiration bekommen werden. Ich freue mich auch auf den gemeinsamen Austausch und auf das Kennenlernen der anderen Christen, die für NRW und darüber hinaus groß denken und Gott bekannt machen möchten.

März 05, 2013

Seminarempfehlung

Vor ein paar Tagen lag die neue Ausgabe des Team-F-Magazines in der Post. Gestern Abend las ich darin und fand meinen Erfahrungsbericht von der Seelsorgeschule dort abgedruckt. Gerne nutze ich die Gelegenheit, um auch an dieser Stelle noch einmal Werbung zu machen für die Seminare, die Team.F anbietet. Mir selbst haben die Seminare so gut getan, dass ich sie uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

Hier mein Feedback von damals, als ich noch 39 Jahre alt war 😉

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Februar 27, 2013

Echte Freude oder Maske?

Gerade lese ich die heutige Tageslosung. Diese lautet:

„…es wurde gefeiert, denn Gott hatte ihnen allen Anlass zu großer Freude gegeben. Auch die Frauen und Kinder nahmen an der Feier teil, und die Freude in Jerusalem war weithin zu hören.“ (Neh. 12,43)
„…alle anderen freuten sich über die wunderbaren Dinge, die er tat.“ (Lukas 13,17)

Diese beiden Verse haben mich nachdenklich gestimmt. Wie viel Gutes und Wunderbares hat Gott für mich getan? Wenn ich alleine an folgenden Bibeltext denke wird mir sehr klar, dass ich für meine Rettung nichts, aber auch wirklich gar nichts dazu tun konnte:

„Denn vorher wart ihr tot aufgrund eurer Schuld und weil euer altes Ich euch bestimmt hat. Doch Gott hat euch mit Christus lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Schuld vergeben. Er hat die Liste der Anklagen gegen uns gelöscht; er hat die Anklageschrift genommen und vernichtet, indem er sie ans Kreuz genagelt hat. Auf diese Weise hat Gott die Herrscher und Mächte dieser Welt entwaffnet. Er hat sie öffentlich bloßgestellt, indem er durch Christus am Kreuz über sie triumphiert hat.“ (Kolosser 2,13-15)

Jesus ist es, der für mich gekämpft hat, der mich freigekauft hat, der ein Leben mit mir teilen wollte. Wow, und ich darf dieses Geschenk einfach annehmen und mich darüber freuen. Die Frage, die ich mir beim Lesen dieser Verse gestellt habe ist: Was hören meine Mitmenschen von mir, hören sie Worte der Freude, der Begeisterung über das, was Gott für mich gemacht hat? Hören sie, dass Gott mir jeden Grund zur Freude gegeben hat? Erleben meine Kollegen, meine Nachbarn, meine Freunde, dass ich von Gott und seinem Werk begeistert bin und gar nicht anders kann, als vor Freude davon zu erzählen? Und vor Allem, erleben sie das auch in meinen Taten???

Das alles sind echt kritische Fragen, die ich zuerst mir selbst stelle, denn oft genug erleben sie mich wahrscheinlich nicht so. Und trotzdem ist es mein Wunsch, dass ich immer mehr von dieser Freude erfüllt werde und sie auch nicht mehr verstecke, sondern dieser tiefen Freude über die von Gott geschenkte Liebesbeziehung zu mir freien Lauf lasse.

Besonders stelle ich mir die oben gestellten Fragen auch in Bezug auf unser öffentliches Leben als Christen in den Kirchen und Gemeinden.  Was erleben unsere Mitmenschen, wenn sie uns Christen im Alltag begegnen. Sind wir authentisch? Oder haben wir im Gottesdienst unsere frommen Masken auf, die ein dezentes Lächeln zeigen und unter der Maske bzw. unter der Woche zeigen wir unser wahres Gesicht und unser wahres ICH. Wenn ich rede, rede ich so, dass meine Freude zu spüren ist? Wenn ich meinen Alltag lebe in der Schule oder im Beruf oder in der Familie, sieht man mir dann die tiefe Freude der Errettung an? Spüren meine Mitmenschen, dass ich etwas habe, was mich so glücklich macht, dass selbst Schwierigkeiten und Trauer meine Freude nicht ersticken können? Wenn ich im Gottesdienst sitze, zeige ich dann mein wahres Gesicht oder habe ich eine Maske auf?

Das alles sind Fragen, die mir nach dem Lesen der Tageslosung so durch den Kopf gehen. Andererseits habe ich gerade Bilder vor Augen, wo ich solche Freude erleben darf. Da sind Bilder von hunderten von jungen Menschen, die für Gott brennen, die so froh sind über die Gegenwart Gottes, die eine Begegnung mit Gott hatten. Da sehe ich die Freudentränen und Tränen des Überwältigtseins, wenn diese jungen Menschen sich ganz bewusst entscheiden, Gott nachzufolgen, IHM zu dienen, IHN zu feiern. Und Gott feiern können diese Jugendlichen richtig gut 🙂 wie damals die Israeliten in Jerusalem. Ich denke da an unsere Jugendgottesdienste MYP-Public, an den B.A.S.E., an den X2C, an den Outbreaktag, an die Freizeiten, das sind Orte, an denen die Nachbarschaft ganz sicher auch die Freude erlebt und die Freude weit hörbar ist. Und ehrlich: Muss es nicht so sein, dass unsere Umgebung nicht anders kann, als unsere Freude zu hören? Müssen unsere Gottesdienste nicht Orte werden, wo unsere Freude erlebbar, sichtbar und weithin hörbar wird? Wird diese Freude nicht Menschen erreichen, sie ansprechen und neugierig auf das machen, was wir als Christen haben? Würden die Kirchen und Gemeinden dann nicht ohne Ende wachsen, weil Menschen alleine von der Freude der Christen angesprochen werden und diesen Gott auch kennenlernen möchten? Ich bin sicher, dass das so sein wird.

Ich persönlich möchte meine Freude nicht länger bremsen, ich möchte in den großen Chor der Christen einstimmen, die Gott als ihren Herrn bekennen und ehrlich ihrer Freude freien Lauf lassen, so dass diese Freude gehört wird. Ich glaube, dass das Erweckung ist, wenn wir Christen aus unserem Schlaf erwachen, uns nicht allein mit unserer Errettung zufrieden geben sondern uns ausstrecken nach mehr, ausstrecken nach der Gegenwart Gottes und IHN ungeschminkt feiern. Dann wird das enorme Auswirkungen auf unsere Kirchen und Gemeinden haben.

Vater, lass dieses Wachrütteln geschehen, lass mich jemand sein, an dem Menschen Dich und Dein Wesen erkennen können. Lass unsere Kirchen und Gemeinden Orte werden, wo sich unperfekte Menschen treffen, die gerettet wurden und diese Errettung und Beziehung zu Dir würdig feiern. Lass von diesen Orten Liebe und Wärme ausgehen, damit die Menschen DICH erkennen, in Jesus Namen.

Februar 14, 2013

Tageslosung ganz praktisch und erlebbar

Die heutige Tageslosung lautet:

Ich will ihre Trauer in Freude verwandeln und will sie trösten. Ihren Kummer will ich wegnehmen und ihnen stattdessen Freude schenken. (Jer. 31,13)
Denn unsere jetzigen Sorgen und Schwierigkeiten sind nur gering und von kurzer Dauer, doch sie bewirken in uns eine unermesslich große Herrlichkeit, die ewig andauern wird! (2. Kor. 4,17)

Diese beiden Verse sind solche Aussagen, die mir richtig Power für den Alltag geben. Passend dazu schrieb heute Thomas Enns vom B.A.S.E.-Team, dass sie die drei Tage vor dem ersten B.A.S.E.-Jugendgottesdienst die „Seuche“ im Haus haben. Weiter schrieb er aber, und das hat mich sehr beeindruckt: „The devil will get a Big punsh on sunday. So people get ready… It will be a glorious day. In the center of cologne we will build a thrown of praise for the King of Kings.“

Und davon bin ich überzeugt: B.A.S.E. wird richtig gut, sonst wären da nicht so krasse Anfechtungen. Ich freue mich auf diesen „Big punsh“, wenn mitten in Köln Gott groß gemacht wird und wir mit vielen hunderten Menschen zusammen Gott feiern und IHM die Ehre geben werden. Ich glaube, das ist auch schon das, was die Tageslosung meint, dass wir mit Gott an unserer Seite den Sieg haben werden, dass ER uns ewige Freude  geben wird. Gott, ich freue mich darauf!

Ich wünsche Thomas und dem ganzen B.A.S.E.-Team natürlich auch, dass sie schon vor Sonntag wieder richtig fit sind. Gott liebt Heilung und wir freuen uns auf die Heilung, die sie erleben werden.

Hier noch eine Videobotschaft der Outbreakband, die am Sonntag zu Gast beim B.A.S.E. sind:

Februar 13, 2013

Gott ist da, ob Du willst oder nicht

Gerade las ich in einer Andacht von Aiden Wilson Tozer folgenden Bibelvers:

Da erwachte Jakob aus seinem Schlaf und sagte: „Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich habe es nicht erkannt“. (1. Mose 28,16

Dieser Satz hat bei mir irgendwie eingeschlagen. Ich bin sicher, dass sich Jakob zu keiner Zeit außerhalb der Gegenwart Gottes befunden hat, aber plötzlich merkt dieser Mann etwas und es fällt ihm wie Schuppen von den Augen und er spürt plötzlich: Ja, Gott ist hier und ich habe es nicht bemerkt.

Mir kommt Jakobs Situation irgendwie sehr bekannt vor. Ich lebe meinen Alltag, viele Dinge sind jeden Tag gleich, ich gehe arbeiten usw. und genau wie bei Jakob bin ich davon überzeugt, dass ich mich permanent im Einflussbereich von Gottes Gegenwart befinde. Und manchmal fällt dann auch bei mir der Groschen und mir wird Gottes Gegenwart plötzlich deutlich oder ich spüre oder erlebe seine Gegenwart.

Wie gut ist es, dass Gottes Gegenwart nicht davon abhängt, ob ich mir dieser Gegenwart bewusst bin oder nicht. Nein, selbst wenn ich so mitten im Alltagstrott bin und ich mit keinem Gedanken daran denke, dass diese übernatürliche, unsichtbare  Macht, ja Gott selbst bei mir ist… dann ist ER einfach da. WOW, danke Gott für diese Realität!

Als ich diesen Vers heute morgen las habe ich so gedacht, was sich in meinem Leben ändern würde, wenn ich mir seiner Gegenwart permanent bewusst wäre. Wie würde sich mein Verhalten meinen Mitmenschen gegenüber verändern? Welche Worte würden aus meinem Mund kommen? Welche Gedanken würde ich denken? Mein Gebet ist es, dass ich mir seiner Gegenwart immer, ja auch im tiefsten Alltagstrott bewusst bin.

Ein anderer Punkt hat mich in der Andacht ebenfalls sehr angesprochen. Tozer schreibt: „Seine Gegenwart und Sein Sich-zu-erkennen-geben sind nicht dasselbe. Eins ist ohne das andere möglich. Gott ist gegenwärtig, wenn wir überhaupt nicht damit rechnen; aber Er will sich uns offenbaren, wenn wir uns Seiner Allgegenwart bewusst sind. Was uns betrifft, müssen wir uns dem Heiligen Geist unterwerfen; denn Seine Aufgabe ist es, uns den Vater und den Sohn zu zeigen. Wenn wir mit Ihm in liebendem Gehorsam zusammenarbeiten, wird Gott sich uns zeigen, und diese Offenbarung wird den Unterschied zwischen einem Namenschristen und einem Christen ausmachen, dessen Leben vom Licht Seines Angesichts überstrahlt wird. Man hat gefragt, warum Gott Seine Gegenwart manchen offenbart und große Scharen anderer Leute sich durch das Halbdunkel unvollkommenen Christseins quälen müssen. Darauf können wir nur antworten, dass Gott für alle dasselbe will ­ Er hat keine Lieblingskinder in Seiner Familie. Alles, was Er für eins Seiner Kinder getan hat, will Er für alle Seine Kinder tun. Der Unterschied liegt nicht bei Gott; er liegt bei uns!“

Soweit das Zitat aus Tozers Andacht. Mein Fazit: Es liegt an mir, ob ich die Offenbarung Gottes in meinem Leben sehe und erlebe, es liegt an mir, ob ich Gottes Gegenwart erlebe, es liegt an mir, mit Gott durchs Leben zu gehen und seiner Kraft und Allgegenwart zu vertrauen. Gott ist bereit für ein intimes Leben mit mir, bin ich es auch?

Seid gesegnet!

Februar 07, 2013

Erweckung beginnt im Herzen

Heute morgen las ich ein Zitat von Brian und Bobbie Houston. Dieses Zitat lautet: „Don’t focus on the GROWTH of the church. Focus on the HEALTH of the church – because healthy things grow.“ Dieses Zitat hat mich sehr angesprochen. Außerdem lese ich derzeit ein kleines Buch von Günter Krallmann mit dem Titel „Herzensvorbereitung für Erweckung – ein vierzigtägiger Leitfaden für die persönliche Stille“.

Ein Hauptpunkt in den ersten Abschnitten dieses genialen kleinen Büchleins ist, dass es nicht darum geht, alles in die Mission zu setzen sondern primär darum, zuerst alles in das eigene Herz, in meine Beziehung zu Gott und in mein Heilwerden zu investieren. Primär geht es bei Erweckung darum, mit Gottes Gegenwart erfüllt zu werden, ein Gottesbewusstsein zu erleben, das bei Christen eine tiefe Ehrfurcht weckt, die erste Liebe zu IHM wieder neu entfacht und einen Hunger nach seinem guten Wort bewirkt. Erweckung ist, wenn mich ein Verlangen durchströmt, mit IHM zu kommunizieren, IHM zu vertrauen, IHN zu lieben und mit ihm seine geliebten Kinder. Das alles kann nur passieren, wenn ich mich ganz bewusst in Gottes Nähe begebe, IHN suche. Seine Nähe wird den Schlafenden wecken, den Selbstzufriedenen wachrütteln, den Abgefallenen zurück bringen und alle mit einer „Springflut der Gnade“ überströmen. So heisst es in dem oben genannten Buch in der Andacht für den ersten Tag.

Wie wahr sind diese Worte, wie wahr sind die Worte der Senior-Pastoren Brian und Bobbie Houston der Hillsong-Gemeinde. Wir können kämpfen und uns um viele Dinge kümmern, letztlich wird es ohne die intensive Nähe und Gegenwart Gottes keine Erweckung geben.

Vater, ich sehne mich nach echter Erweckung, nach Deiner heiligen Gegenwart, nach DIR selbst. Beginne Du in meinem Herzen mit einer Erweckung, die meine Nächsten spüren können. Das ist mein Gebet in Jesu Namen.